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Lorenzo Feliciati

Elevator Man

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: RareNoise Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lorenzo Feliciati fretted and fretless bass,electric guitars,keyboards
Roberto Gualdi drums on 1
Stand Adams trombone
Pierluigi Bastioli bass trombone
Duilio Ingrosso baritone sax
Cuong Vu trumpet
Roy Powell clavinet
Chad Wackerman drums on 2
Alessandro Gwis acoustic piano with Reaktor running on laptop
Sandro Satta alto sax
Claudio Corvini trumpet
Gianni di Renzo drums on 4
Antonio Jasevoli electric guitar solo on 5
Davide Savarese drums on 5
Davide Pettirossi drums on 6
DJ Skizo turntables and rhythm design on 7
Mattias IA Eklundh electric guitar solo on 8
Luca Giacobbe vibraphone on 8
Armando Croce drums on 8
Marco Sfogli electric guitars
Aidan Zammit keyboards
Gianluca Plamieri drums on 9
Davide Savarese drums on 10
Pat Mastelotto drums on 3

Tracklist

Disc 1
1. Elevator Man 5.54
2. The Brick 7.24
3. 14 Stones 7.45
4. Black Book, Red Letters 7.29
5. Three Women 5.29
6. Unchained Houdini 4.15
7. The Third Door 5.49
8. S.O.S. 5.31
9. Thief like me 5.23
10. U Turn in Falmouth 3.19
Gesamtlaufzeit58:18


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Es hat es wieder getan, der von Jaco Pastorius faszinierte und damit stark in seinem Spiel beeinflusste Bassist Lorenzo Feliciati. Er hat schon wieder ein instrumentales Album mit zahlreichen Gästen aus der Prog- und Jazz-Szene aufgenommen. Genau genommen wurde jedes der zehn Instrumentals in einer anderen Besetzung eingespielt, mit Feliciati als einziger Konstante.

Das bedeutet natürlich die in dem Mix prominenten, vorzugsweise melodischen Beiträge seitens der Bassgitarre, sei es bundlos, oder traditionell (falls diese Bezeichnung als Gegenteil von bundlos durchgeht). Auch die begleitende und mitunter einige tragende Themen beisteuernde Bläsersektion gehört in vielen Stücken zum Klangbild. Ebenso wie reichlich eingesetzter Studio-Hall zwecks Erzeugung von diversen (beinahe schon cineastischen) Stimmungen zwischen mysteriös und melancholisch.

Unter den Musikkennern bekannten Gästen des Albums sind der Schlagzeuger Pat Mastelotto (King Crimson), noch ein Schlagzeuger namens Chad Wackerman (ex-Frank Zappa, ex-Allan Holdsworth), der Gitarrist Marco Sfogli (Premiata Forneria Marconi), der Trompeter Cuong Vu, der Schlagzeuger Roberto Gualdi (Premiata Forneria Marconi) und der Keyboarder Roy Powell (Mumpbeak).

Geboten werden meist dicht komponierte, gerne auch treibende Prog-Fusion-Nummern („Elevator Man“, „Three Women“), die schon mal durch das kreative und dichte Schlagzeugspiel von Chad Wackerman („The Brick“), Armando Croce („S.O.S“) oder Davide Pettirossi („The Unchained Houdini“) enorm an Ausdruckskraft gewinnen.

Die komplexen Beiträge von zwei Posaunen und einem Baritonsax (zu einer Bläsersektion vereint) verleihen „The Brick“ einen zappaesken Anstrich. (Wenig aufbaulich allerdings, dass man in den Angaben zu der Promo-Version keine eindeutigen Infos darüber findet, wer für die ausgezeichneten, im Geiste von Allan Holdsworth gehaltenen Gitarrensolos in „The Brick“ verantwortlich zeichnet. Das wird vermutlich doch Herr Sfogli sein.)

„14 Stone“ ist irgendwo zwischen einer atmosphärischen Ballade und einer verstörenden Instrumental-Hymne angesiedelt, die mich stellenweise an The Death Defying Unicorn erinnert. „The Third Door“ und „S.O.S“ würden von der leicht unheimlichen Stimmung her gut zu einem Horror-Streifen passen. Die Mitarbeit von einem gewissen DJ Skizo an „The Third Door“ bedeutet, dass wir hier einen mit elektronischen Akzenten versehenen modernen Prog auf die Lauscher bekommen.

Zur Entspannung gibt es mit „Black Book…“ und „U Turn in Falmouth“ auch mal die jazzigen Balladen. Diese können allerdings durch ihre ausgeprägte melancholische Stimmung doch etwas aufs Gemüt gehen, wenn es draußen gerade herbstlich wird.

„Elevator Man“ zeigt auf beeindruckende Weise, wieviel Kreativität noch im Spannungsfeld zwischen Jazz und Prog möglich ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.11.2017
Letzte Änderung: 15.11.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lorenzo Feliciati

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Frequent Flyer 12.00 1
2015 Koi 10.50 2

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