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Pharaoh Overlord

Horn

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (CD-Ausgabe 2013)
Besonderheiten/Stil: live; HardRock; Punk; Spacerock
Label: Ektro Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Janne Westerlund
Tomi Leppänen
Jussi Lehtisalo
Julius Jääskeläinen
Pekka Jääskeläinen

Tracklist

Disc 1
1. Revolution 12:22
2. Relic   (Bonustitel der CD-Ausgabe) 7:14
3. Lalibela 11:16
4. Solar Stomp 9:29
5. Sky 14:12
Gesamtlaufzeit54:33


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Horn enthält Aufnahmen, die bei einem Konzert von Pharaoh Overlord am 6. November 2010 im finnischen Lahti entstanden. Das Album erschien zunächst Mitte 2011 als LP bei einem anderen Label und mit anderem Cover, zwei Jahre später folgte die um einen Bonustitel erweiterte CD-Ausgabe bei Ektro Records mit dem oben abgebildeten Cover. Laut dem Sticker auf der CD-Hülle ist damit das komplette Konzert enthalten. Allerdings steht auf dem Sticker auch, dass die ursprüngliche LP-Ausgabe die Stücke 1 bis 4 umfasste; eine Recherche bei discogs.com ergibt jedoch, dass Stück Nr. 2, Relic, auf der LP fehlte.

Mit Revolution kommt zum Auftakt ein Cover der Spacemen 3, einer britischen Spacerock-Band, die von 1982 bis 1991 existierte (Vorgängerband von Spiritualized), und deren Motto laut Wikipedia lautete „three chords good - two chords better - one chord best“. Das zitiere ich nicht nur wegen der Coverversion, sondern weil es auch für das ganze Album als Motto stehen könnte. Na, über weite Teile zumindest. Revolution ist bereits eine Übung in Monotonie, 12 Minuten wird praktisch der gleiche Akkord gespielt, zumindest nicht viel mehr als das. Diese Version (das Original ist mir nicht bekannt) kommt dabei mit ordentlich Power, die Gitarren bratzen ohne Ende, gelegentlich gibt es dazu etwas herausgebellten oder geschrieenen Gesang, der - wie auf dem ganzen Album - etwas im Hintergrund gehalten ist. Eine Spacepunk-Orgie sozusagen, der der Gesang eine krautige Note verleiht.

Die restlichen Stücke stehen dem in nichts nach, zeigen sich ebenfalls von eher gleichförmiger Struktur, dabei aber voll dreckiger Power. Eine Art Punk-Version von Hawkwind, so könnte man diese Musik beschreiben, die auch sonst immer wieder mal von diesem gebellten Gesang durchsetzt ist. Das abschließende, fast viertelstündige Sky treibt es dabei auf die Spitze, indem es sich immer wieder ansatzweise in freien Lärm auflöst. Krass, krass, aber nichts für Frickelfreaks und Krummtaktfanatiker. Eher schon für Liebhaber finnischer (oder sonstwoheriger) Überdrehtheiten, wobei mir die Musik auf Dauer doch etwas zu gleichförmig ist.

Interessanterweise fällt gerade der Bonustitel Relic mit schleppendem Tempo und bluesigen Einflüssen ziemlich aus dem Rahmen. War er deswegen auf der ursprünglichen LP nicht enthalten? Wie auch immer, dies ist jetzt mein drittes Album dieses Circle-Nebenprojekts, und alle drei sind völlig unterschiedlich. Wer sich vorstellen kann, eine punkig-rohe Ausgabe von Hawkwind zu goutieren, sollte sich einmal mit Horn befassen, davon aber keinesfalls auf andere Alben dieser Band schließen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.12.2017
Letzte Änderung: 1.12.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pharaoh Overlord

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Siluurikaudella 8.00 1
2015 Circle 10.50 2

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