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RMP (Rozmainsky & Mikhaylov Project)

For the Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Blues; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Psychedelic; RIO / Avant
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ivan Rozmainsky klaviphon, virus ti2, other keyboards
Vladimir Mikhaylov guitar, bass, drill
Leonid Perevalov bass clarinets, clarinets
Yurii Groiser drums

Gastmusiker

Natalia Fyodorova gusli
Anastastasia Mikhaylova voices

Tracklist

Disc 1
1. Wounded By The Lack Of Light 2:16
2. Keep No Thou Silence 2:56
3. A Dedication To The Floydian Sun 4:00
4. Create In Me A Clean Heart 4:41
5. The Thing In The Light 3:14
6. Dancing Through The Twilight 3:05
7. Delivered From The Snare Of The Fowler 3:54
8. Irish Shine 2:51
9. Coming Of The Troubled Waters 5:48
10. A Flower In The Smoke 4:42
11. For The Light 10:35
Gesamtlaufzeit48:02


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Ivan Rozmainsky ist den aufmerksamen Lesern dieser Seiten durch sein langjähriges Projekt „Roz Vitalis“ möglicherweise ein Begriff. Die Musik von Roz Vitalis war nie auf einen griffigen Nenner zu bringen und so geht es dem Hörer vermutlich auch mit dem neuen Projekt RMP, das vom eigenwilligen Wechselspiel der Protagonisten an Keyboards und Gitarre lebt. Hinzu kommen noch einige Akzente, die durch Klarinettentöne gesetzt werden. Und am Rande ist im vielschichtigen Klangkosmos des Projektes auch eine russische Zither (Gusli) zu hören.

RMP gelingt auf diesem Album das Kunststück, einerseits gut ins Ohr zu gehen, andererseits aber durchaus auch im skurrilen, avantgardistischen Bereich zu operieren. So eine Art Avant-Prog light. Besonders die E-Gitarre, die immer wieder ins Floydige geht, trägt zur Eingängigkeit der Stücke bei, die aber auch immer wieder aus dem Ruder laufen. Simplizität steht hier neben Verschachteltheit und lässt doch keine gravierenden Brüche erkennen. RMP entfalten bei aller Heterogenität der eingesetzten Stilelemente (Blues, Folk, Jazz, Klassik…) ein stimmiges Gesamtbild.

Dass die Stücke abgesehen vom titelgebenden Abschluss in der Regel nur um die 4 Minuten lang sind, merkt man beim Hören kaum. Es bleiben auch eher bestimmte Motive, die z.T. auch songübergreifend angelegt sind, hängen als vollständige Songs. Das Album hat dadurch einerseits etwas Fragmentarisches, andererseits aber wirkt es dennoch rund. Wie gesagt: auch dieses Album ist schwer auf einen Nenner zu bringen. Einerseits kann man dies als Vorteil sehen, weil es selten langweilig wird, andererseits weiß man nicht, wie man die Musik greifen soll. Aber genau das ist sozusagen das Markenzeichen von Rozmainsky, der hier auch RMP seinen Stempel aufgedrückt hat.

Schwer zu sagen, wem dieses eigenwillige Album zu empfehlen ist. Es sollte schon jemand sein, der den Spagat zwischen bluesigem Rock, versponnener Klassik und jazziger Improvisation, zwischen Schlichtheit und Verworrenheit nicht scheut.

Anspieltipp(s): Wounded by the Lack of Light, For the Light
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.12.2017
Letzte Änderung: 1.12.2017
Wertung: 10/15

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