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Playgrounded

In Time with Gravity

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Moderne Electronica; Postrock; Progmetal; sonstiges
Label: Freia Music
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Odysseas Zafeiriou Bass
Orestis Zafeiriou keys,programming
Giorgos Pouliasis Drums
Stavros Markonis Vocals
Michael Kotsirakis Guitars

Tracklist

Disc 1
1. Crossing 6.00
2. Mute 5.47
3. Waves 7.51
4. In Time With Gravity 10.28
5. Rotterdam 6.11
6. The Stranger pt.I-Funeral 7.53
7. The Stranger pt.II-Killing 6.00
8. The Stranger pt.III-Verdict 9.02
Gesamtlaufzeit59:12


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Playgrounded nennt sich eine Progmetal-Combo aus Griechenland, die derzeit von Rotterdam aus agiert. Die Musik auf dem Zweitwerk „In Time with Gravity“ bietet eine stark elektronisch eingefärbte Variante der progressiven Rockmusik, die Elemente von Progmetal, Industrial und Postrock zu einem originellen Ganzen zusammenfügt.

Man tourte unter anderem mit Riverside und Anathema. Das gleiche Publikum also. Vor allem die Fans von Riverside sollten sich Playgrounded mal genauer anschauen.

Das Elektronische in der Musik von Playgrounded spielt sich für gewöhnlich innerhalb der rockigen Strukturen ab. Die schneidenden, die brummenden, oder die summenden Synthies übernehmen schon mal die Aufgaben der traditionellen melodiegebenden Rockinstrumente. In manchem Playgrounded-Stück dienen die Synthesizer auch als sphärisch-melancholische Ergänzung für die Rockbesetzung. Die mitten im Rockgefüge melodisch agierenden Sequencer stehen hier neben den ausgefallenen Progmetal-Riffs.

Im ersten Teil vom Titelstück (und nicht nur dort) spielen Playgrounded einen metalfreien, atmosphärisch-düsteren Artrock. Beeindruckend, wie hier die Synthieklänge und die elektronischen Effekte für die klaustrophobische Stimmung sorgen, begleitet von einer groovenden Rhythmussektion. Die erst gegen das Ende der Komposition einsetzenden Gitarrenriffs scheinen die Einflüsse von Meshuggah und Tool in sich zu vereinigen. Auch in „Stranger Part 4“ erzeugen die E-Piano- und Synthie-Klänge zusammen mit Bass, Schlagzeug und Gesang eine recht verstörende Klangkulisse.

Wer also hören möchte, wie eine perfekte Synthese aus Progmetal und Elektronik gelingen kann, der sollte sich „In Time with Gravity“ zulegen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.12.2017
Letzte Änderung: 7.12.2017
Wertung: 11/15

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