SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
23.6.2018
Revolutionary Army of the Infant Jesus - The Gift of Tears
Pentangle - Open The Door
22.6.2018
Mother Turtle - Zea Mice
Sleeping Horses - Water for Air
Heldon - Heldon IV "Agneta Nilsson"
cosmic ground - cosmic ground IV
Lunatic Soul - Under The Fragmented Sky
21.6.2018
Arena - Double Vision
Karfagen - Messages from Afar: First Contact
20.6.2018
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
ARCHIV
STATISTIK
24730 Rezensionen zu 16926 Alben von 6591 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Squartet

Adplicatio Minima

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: instrumental; Funk; Jazz; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant
Label: Jazzcore Inc.
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Fabiano Marcucci Bass
Marco Di Gasbarro Drums
Manlio Maresca Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Sotto-play 2:53
2. Effetto Personale 4:00
3. Nothing Yet 3:32
4. Boho 4:19
5. Scomodino (bad-side Table) 2:54
6. Broshov 3:00
7. A Predictable Ending 2:36
8. For Improper Use 3:01
9. Spastic 2:30
Gesamtlaufzeit28:45


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Jochen! Jooochäääääään!

Wir haben ein Squartet-Album übersehen! Oh neiiiiin - wie konnte uns das denn bloß passieren?!? Ist doch unsere Lieblingsjazzcoreband aus Rom!

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

2015 ist "Adplicatio Minima" erschienen, sechs Jahre nach ihrer Großtat "Uwaga!". Vielleicht liegt's daran, dass wir das Album übersehen haben, die Zwischenzeit war einfach zu lang. Ich mach mir demnächst mal eine Liste von guten Bands aus den hinteren Reihen, die ich immer wieder mal nach neuen Alben checke. Squartet! Oh Mann!

Also, da wir sicher nicht allein sind im Übersehenhaben: Die italienische Jazzcore-Formation Squartet wurde 2004 in Rom gegründet und veröffentlichte im Jahr darauf ihr Debüt. Sie trat in den deutschen Bewusstseinshorizont, indem sie 2009 bei dem unglaublichen Freakshow-Festival in Würzburg auftrat. Damals waren sie mit ihrem aktuellen Zweitling unterwegs: "Uwaga!" - eine Art Jazzcore-Großtat. Und sie spielten, wie Kollege Jochen passend schrieb, einen "kurzen, aber eindrucksvollen Set".

Sic, män, sic. Ich wurde Instant-Fan des rauhen und kompromisslosen Jazzrocks der Band, der sich hin und wieder hemmungslos seinen Avant-Einflüssen hingab. Die sparsame Besetzung und der meist leicht angezerrte Sound der E-Gitarre sorgten für eine gewisse Räudigkeit, die endlosen Breaks für die rhythmische Vertracktheit, die Mischung von beidem für die folgerichtige Geilheit. Gelegentlich mündete das Ganze in anarchisch-punkigen Krach. All das wurde allerdings mit großem technischen Können und Präzision präsentiert, Squartet bewegten sich stets diesseits der Geschmacksgrenzen.

Das klingt im Grunde auf "Adplicatio Minima" immer noch so. Allenfalls hat man die Räudigkeit ein wenig zurückgenommen, den Humor eventuell... - obwohl, angehörs "Scomodino"s kann man sich eigentlich auch diesbezüglich nicht beschweren. Das ändert allerdings nichts an der Großartigkeit des Albums: Squartet spielen immer noch ganz wundervollen, hochkomplexen Jazzrock vom Allerfeinsten. Hier gibt's was zum Nachholen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.12.2017
Letzte Änderung: 13.12.2017
Wertung: 12/15
Gotta collect 'em all!

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Squartet

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Squartet 11.00 1
2009 Uwaga! 11.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum