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Goblin

Buio Omega

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997 (Aufnahmen von 1979)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: Cinevox
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Maurizio Guarini Keyboards, Synthesizer, Piano
Agostino Marangolo Drums, Percussion
Fabio Pignatelli Bass
Carlo Pennisi Guitars

Tracklist

Disc 1
1. Buio Omega (main titles)   (Version 1997) 2:52
2. Quiet Drops 4:31
3. Strive after dark 2:30
4. Pillage 2:20
5. Rush 4:13
6. Keen 4:02
7. Ghost Vest 2:56
8. Bikini Island 4:02
9. Buio Omega (suite 1) 2:56
10. Quiet Drops (film version) 3:48
11. Strive after dark (suite) 3:01
12. Buio Omega (alternate version) 1:40
13. Strive after dark (alternate version) 3:01
14. Buio Omega (synth effect - alternate take) 2:23
15. Buio Omega Thema (reprise) 3:30
Gesamtlaufzeit47:45
Disc 2
1. Buio Omega (titoli)   (Reissue 2008) 2:58
2. Buio Omega (M 1) 0:59
3. Buio Omega (M 2) 0:55
4. Buio Omega (M 4) 1:45
5. Buio Omega (Memoria) 1:02
6. Buio Omega (M 6) 2:33
7. Buio Omega (M 7) 1:51
8. Buio Omega (M 8) 2:59
9. Buio Omega (M 10) 0:38
10. Buio Omega (M 12) 4:16
11. Buio Omega (M 13) 0:12
12. Buio Omega (M 16) 0:33
13. Buio Omega (M 16 bis) 0:09
14. Buio Omega (M 18) 4:31
15. Buio Omega (M 21) 0:38
16. Buio Omega (M 23) 0:07
17. Buio Omega (M 25) 4:05
18. Buio Omega (M 26) 3:51
19. Buio Omega (M 28) 0:11
20. Buio Omega (M 29) 0:07
21. Buio Omega (M 30) 3:11
22. Buio Omega (M 31) 2:17
23. Buio Omega (M 32) 2:08
24. Buio Omega (M 33 finale) 2:06
Gesamtlaufzeit44:02


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Nachdem der Soundtrack zu "Zombi" fertig gestellt war, verließ Massimo Morante Goblin, für den Carlo Pennisi zur Band stieß, ein Cousin der Gebrüder Marangolo, der mit diesen schon bei Flea, Etna und Libra gespielt hatte (siehe "Schock"). 1979 stieg dann auch Claudio Simonetti aus, und wurde durch Maurizio Guarini ersetzt (der Mitte der 70er für einige Zeit zur Gruppe gehört hatte - siehe "Roller"). Das verbliebene Quartett spielte dann die Musik für drei weitere Filme ein: "Buio Omega", "Patrick" und "Contamination" (bei Letzterem ergänzt um den Gitarristen Roberto Puelo), die 1979 bzw. 1980 versehen mit Goblin-Musik (zumindest in Italien) in die Kinos kamen.

"Buio Omega", der in Deutschland unter dem Titel "Sado - Stoß das Tor zur Hölle auf" gezeigt wurde (bisweilen wohl auch als "Blutiger Wahnsinn" oder "Sado Maniac", der englische Titel war "Beyond the Darkness"), handelt von einem spinnerten aber reichen Tierpräparator, der in einem einsam gelegenen Schloss haust, neben der ausgestopften Leiche seiner Ex-Frau nächtig, und dortselbst allerlei junge, um seine Gunst buhlende Damen nach dem Geschlechtsverkehr auf ekelhafte Weise in Jenseits befördert (und dann - mit Hilfe seiner ebenso spinnerten Haushälterin - in einem Säurebad auflöst). Der Streifen von Joe d’Amato wurde damals von der Kritik verrissen ("cheap Italian trash", "übles Machwerk, dessen Sadismus und Zynismus kaum zu übertreffen ist"), und kam in Deutschland zudem auf den Index. Inzwischen gibt es natürlich "Experten", die dem Werk irgendeinen Klassikerstatus zubilligen. Bleiben wir lieber bei der Musik.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Soundtracks erschien die Musik zu "Buio Omega" damals nicht auf LP. Erst im Jahre 1997 veröffentlichten Cinevox (ob der grossen Nachfrage nach Moblin-Musik) eine Album mit der Filmmusik, welchem 2008 eine Neuauflage im Digipack folgte (die dem Rezensenten vorliegt). Aus irgendeinem Grund hat man die Trackliste und die Reihenfolge für das Reissue stark verändert (der ursprünglich zweite Track "Quiet Drops" heißt nun "Buio Omega M 18" und kommt viel später im Album), und die Titel anders benannt und indexiert. Das musikalische Material wird wohl dasselbe sein, wobei der Version aus dem Jahre 2008 fast vier Minuten fehlen. Offenbar gab es da zwei fast identische Versionen von "Quiet Drops", von der eine auf der Digipack-Version fehlt.

In musikalisch-stilistischer Hinsicht ist die hier zu findende Musik natürlich der auf den beiden in zeitlicher Nähe entstandenen Scheiben ("Patrick" und "Contamination") sehr ähnlich. Mehr noch, hat man doch für "Contamination" einige der Nummern recycelt (das schon erwähnte "Quiet Drops", "Bikini Island", "Pillage" und "Rush"), wenn auch mitunter leicht verändert und gekürzt. Ansonsten gibt es hier den typischen End-70er-Horrorprog von Goblin zu hören, bestehend aus progressiv-elektronischen Exkursen, mysteriös-hallenden Klangbildern, experimentelleren Tonbasteleien (man höre z.B. "Buio Omega M4" oder "Buio Omega M7"), und hymnisch-dramatisch-sakralen, von den Tasten dominierten Prognummern, die bisweilen von flotteren, funkig-schwungvollen Jazzrockeinlagen unterbrochen werden. Allzu düster ist das klangliche Ergebnis nicht, doch geht es gut ins Ohr, und bietet ein durchaus abwechslungsreiches elektronisch-progressiv-jazziges Hörerlebnis.

Nichts Neues also von Goblin, doch sind diese Aufnahmen offenbar geringfügig älter als die auf "Patrick" und "Contamination" zu findenden. Wer also diese beiden Soundtracks schätzt, der bekommt hier einen sehr ähnlich schmeckenden Nachschlag. Allerdings kann man auf diesen genauso gut auch verzichten, so man denn nicht ausgesprochener Liebhaber Goblinscher Klänge ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.1.2018
Letzte Änderung: 4.2.2018
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Goblin

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Profondo Rosso 10.00 1
1976 Roller 10.50 2
1977 Suspiria 12.00 1
1978 Il fantastico viaggio del bagarozzo Mark 11.00 1
1978 Zombi 9.00 1
1979 Patrick 9.00 1
1980 Contamination 10.00 1
1982 Tenebre 9.00 1
1997 Phenomena 9.00 1
2000 Nonhosonno 11.50 2
2000 The Fantastic Journey Of Goblin - Best Of Vol. 1 12.00 1
2015 Four Of A Kind 11.00 1

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