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Tree of Life

Awakening Call

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Jazzrock / Fusion; Progmetal
Label: Tree Of Life Records (self-released)
Durchschnittswertung: 14/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carlos Hernandez guitars
Fernando Fossi bass
Eric Gillette drums, keyboards

Tracklist

Disc 1
1. The Greatest Gift from God 12:14
2. Words from Heaven 9:51
3. Garden of Salvation 11:27
4. No Longer Forbidden 8:57
5. Awakening Call 14:56
Gesamtlaufzeit57:25


Rezensionen


Von: Peter Meyer @


Und schon wieder ein Debutalbum aus dem Bereich „instrumentaler Progmetal“. Gerade eine Woche ist es her, dass mir die Texaner von Process of Illumination die Ohren freibliesen, vor etwas mehr als vier Wochen waren es Ghost Toast und die Intervals - da kommt jetzt der Reziwunsch zu Tree of Life virtuell ins Haus geflattert. Jou, danke, wer auch immer das abgeschickt hat. Das ist nämlich erstklassige Ware, ein echter Erweckungsruf. Da holt man sich sogar nasse Füße und watet durch´s hüfttiefe Wasser, um diesen Tree of Life besteigen zu können (siehe Cover).

Prima, wenn Musiker gleich beim ersten Album ihr gesamtes Können in die Waagschale werfen: Ansprechende und abwechslungsreiche Kompositionen, dichter Sound und ein Instrumentalfeuerwerk: Es wird technisch einwandfrei und zuverlässig abgerockt.

Als Herkunftsland von Tree of Life wird Venezuela angegeben. Südamerikaner, da würde man erstmal nicht drauf kommen, fehlen doch die so typischen Percussionelemente. Wer sonst hat den Salsa im Blut, und das höchstwahrscheinlich angeboren? Die Band, bestehend aus drei Prog-Rockern, ist allerdings multinational, obwohl man Drummer Gillette durchaus zutraut, die komplexesten Salsarhythmen zu beherrschen, so wie der seine Felle bearbeitet. Eric Gillette? Da war doch was? Richtig! Er hat auf Neal Morse´s „The Grand Experiment“ mitgewirkt, keine Verwechslung, und das als, Leute, festhalten: Gitarrist!

Eric Gillette ist nicht der sagenhafte Rasierklingenerbe, aber als Multiinstrumentalist zeigt er trotzdem beeindruckende Schärfe. Auf „Awakening Call“ nicht nur als Schlagwerker, sondern auch mit den Keyboards. Die schichtet er geschickt aufeinander - nicht die Geräte, sondern die Sounds - so dass sich erhabene Klangwände auftürmen, die einen passenden Hintergrund für Hernandez´ mitreißende Einlagen geben.

Und Hernandez ist ein Saitenwizard. Der Mann kann schätzungsweise bis zu zwei Millionen Noten in einem Takt unterbringen, aber er belässt es bei einigen Tausend, um die Hörer nicht zu überfordern.

Bassist Fernando Fossi steht nicht so im Rampenlicht wie seine Kollegen. Muss er auch nicht; er erledigt seinen Job solide. Es lohnt sich schon gar nicht, einen Song hervorzuheben, denn sie sind alle überdurchschnittlich. Tempo, rasante Breaks, intelligente und sauber eingepasste Synthesizer- und Pianopassagen und schnelle Gitarrensoli bei variantenreichen Songstrukturen sind hier die Merkmale.

Ich weiß schon, was ich in den nächsten Tagen nur noch hören werde und freu´ mich schon auf den Nachfolger, der hoffentlich nicht all zu lange auf sich warten lassen wird. Um den zu kriegen, würde ich sogar ein paar Meter durch die Nordsee schwimmen. Im Smoking.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Arch Echo, Liquid Tension Experiment, Electric Outlet
Veröffentlicht am: 17.1.2018
Letzte Änderung: 19.1.2018
Wertung: 14/15

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