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Alan Simon

Excalibur IV - The Dark Age of the Dragon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; ArtPop; Folk; Melodic Rock / AOR; Neoprog; New Artrock; sonstiges
Label: Babaika Production/Cherry Red
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Anthony Helliwell Saxophones
Martin Barre electric guitar,mandolin
Paolo Ballardini guitars,mandolin
Jesse Siebenberg electric guitar,drums,bass,vocals
Basile Leroux electric guitar
Guido Carli Drums
Claudio Fossati Drums
Massimo Palermo Bass
Marco Fadda percussion
Basile Lerdoux acoustic guitars
Alan Simon acoustic guitars,guimbarde,harmonica
Konan Mevel Merlin whistle & Red pipe
Louis Marie Seveno Violon & Rebec
Siobhan Owen Vocals, Celtic Harp
Alan Stivell Celtic Harp
Daniela Piras Flute
Bohemian SYmphony Orchestra Prague (BSOP)
Michael Sadler Vocals
Moya Brennan Vocals
Roberto Tiranti Vocals
Bernie Shaw Vocals
Maite Itoiz Vocals
Marco Canepa keyboards and programming

Tracklist

Disc 1
1. The Wings of the Dragon 6.00
2. Alone 4.20
3. Stonehenge 3.35
4. I'm not the only one 4.14
5. Calling for you 4.18
6. Don't be afraid 4.17
7. Silver Moon 3.23
8. Dreamers 3.24
9. The Last Lament of a Fairy 2.47
10. The New Times 4.23
11. Forget your Sorrow 3.53
12. The fifth Season 2.58
13. The Passion 3.30
14. I will be forever 4.13
15. Behind the Mist 3.52
16. You don't know 4.55
17. You are the sunshine 3.21
18. There is someone 2.52
19. Dun Angus II 2.52
Gesamtlaufzeit73:07


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Als der Komponist Alan Simon im Juni 2015 den Vorschlag seines Managers hörte, zum fünften Mal mit der „keltischen Rockoper“ „Excalibur“ auf Tour zu gehen, war Simons Bedingung diesen Schritt nur mit neuen Songs, sprich mit dem vierten Teil des Zyklus zu wagen. So waren die Anfänge von „Excalibur IV“.

Die von ungefähr zehn Sängern und Sängerinnen (die mir vorliegenden Angaben halte ich für nicht ganz eindeutig) gesanglich vorgestellte Konzeptgeschichte des Albums handelt von dem legendären Magier Merlin, der sich nach einer tausendjährigen Gefangenschaft befreien konnte und von dem Verfall der ritterlichen (und anderen) Werte derart frustriert war, dass er die Welt mit seinem Fluch belegte und einen Drachen auf die böse Welt losschickte.

Für so eine stürmische Geschichte ist die unter anderem von den Mitgliedern von Saga, Supertramp, Jethro Tull, Uriah Heep, Curved Air und Elfenthal dargebotene Musik aber reichlich friedvoll und harmonisch ausgefallen. Für diejenige tolerante Hörergruppe, die so etwas nicht gleich auf der Grenze zum Kitsch verortet, präsentiert das Album dennoch mehrere dramatische Balladen mit nicht minder dramatischen Texten.

Geboten wird stilistisch breit gefächerte Musik, die gleichermaßen den Artrock mit farbenfroh arrangiertem Orchesterbombast, akustisch-zerbrechlich arrangierten Folk und nicht zuletzt den Artpop in seinen zahlreichen Facetten zu bieten hat. Diese scheinen auch Bereiche wie Neoprog zu streifen. Die durchgehend erfindungsreichen Arrangements wechseln ständig zwischen AOR-tauglich, folkig und symphonisch, so dass vermutlich sowohl Freunde des Prog-Verwandten, als auch mehr am mainstreamigeren Poprock interessierten Musikfreunde auf ihre Kosten kommen werden.

Für noch mehr Abwechslung hat man dem Artrock von „The New Times“ viel Orientalisches beigemengt. „The Fifth Season“ und „Behind the Mist“ überzeugen als Folkrock-Instrumentals im Geiste von Jethro Tull.

Unter den gefühlvoll agierenden Sängerinnen tun sich für meinen Geschmack vor allem Maya Brennan (bekannt durch Clannad) sowie Siobhan Owen hervor. Owen wird aber vermutlich eher stark verträumte und romantische Seelen in der Hörerschaft ansprechen. Michael Sadlers Stimme macht aus dem hymnischen „I will be forever“ ein besonderes Erlebnis. Das mit der Sopranstimme von Maite Itoiz veredelte „Dun Angus II“ dient als opernhafter und würdiger Abschluss des Albums.

Rockopern gehörten bisher nicht zu meinen liebsten Kunstformen, aber die Kompositionen und ihre Ausführung halte ich im Fall von Alan Simon für ziemlich überzeugend.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.1.2018
Letzte Änderung: 24.1.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Alan Simon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Songwriter - 1

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