SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.9.2018
Svin - Virgin Cuts
Marcello Giombini - Computer Disco
UFO över Lappland - UFO över Lappland
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
London Underground - Four
13.9.2018
Starfish64 - The Future in Reverse
The Aaron Clift Experiment - If All Goes Wrong
12.9.2018
Le Mur - exorta
10.9.2018
Anderes Holz - Fermate
9.9.2018
stringmodulator - Manifesto: Noises made by Guitar and Bass
8.9.2018
Monophonist - Über die Freiheit der praktischen Unvernunft
ARCHIV
STATISTIK
24896 Rezensionen zu 17067 Alben von 6651 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Nadav Cohen

Lacuna

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (28.2.)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Postrock
Label: Fluttery Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nadav Cohen

Tracklist

Disc 1
1. Welcome Home 3:08
2. Ending the Storm 3:27
3. Soft Touch 3:26
4. Lacuna 3:30
Gesamtlaufzeit13:31


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nadav Cohen ist ein Musiker aus dem australischen Melbourne. Musiker ist allerdings eher seine Nebentätigkeit, denn im „Hauptberuf“ studiert der 1999 geborene Nadav Cohen Mathematik. Ein Kollege vom Fach, das gefällt mir doch gleich.

Lacuna, das am Ende Februar 2018 erscheint, ist sein Debüt. Das heißt, es ist sein Debüt für Fluttery Records, so heißt es im Infozettel des Labels. Das könnte man so interpretieren, dass er bereits bei anderen Labels oder im Eigenvertrieb Sachen herausgebracht hat, dazu habe ich aber keine näheren Informationen gefunden.

Mit nicht einmal einer Viertelstunde Laufzeit ist dieses Album selbst für eine EP reichlich kurz geraten, und auch die einzelnen Stücke sind ungewöhnlich kurz. Mit Längen von drei bis dreieinhalb Minuten bewegen sie sich in handelsüblichen Songformaten. Die Musik dagegen bewegt keineswegs in derartigen Formaten; Lacuna bietet überwiegend Ambient Music. Sanfte elektronische Klangflächen dominieren die Musik, wogen sanft hin und her, manchmal noch begleitet von einzelnen Tönen eines Klaviers, und auch eine sanft angeschlagene Gitarre meine ich ab und an zu vernehmen. Bisweilen bewegt sich die Musik auch etwas in neoklassische Gefilde, hat dann etwas orchestrales; keinesfalls jedoch im symphonisch-bombastischen Sinne, auch in diesem Momenten (etwa im Titelstück) bleibt es sanft und zart.

„Sanft“ und „zart“ sind ja nicht unbedingt Attribute, die zu meiner favorisierten Musik gehören, aber dem australischen Musiker gelingt es hier, Klänge von ätherischer Schönheit zu erschaffen, die sich dennoch nicht in glattem Schönklang erschöpfen. Einziges Manko: die Kürze. Damit meine ich nicht nur das Album als Ganzes, sondern mehr noch die einzelnen Stücke. Derartige Musik braucht Zeit, um sich zu entfalten, da sind drei Minuten arg knapp bemessen. Vielleicht beim nächsten Mal?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2018
Letzte Änderung: 17.2.2018
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum