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Auburn Lull

Hypha

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Postrock
Label: Azure Vista Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sean Heenan
Jason Kolb
Jason Wiesinger
Eli Wekenman
Ron Gibbs

Tracklist

Disc 1
1. Juni 4:51
2. Outsight 3:16
3. Silo 4:46
4. Starlet 3:23
5. Moonflower 2:16
6. Leylines 3:34
7. Divaldlo Pts. I, II, IV 5:27
8. Hypha 3:25
9. Mora/Mirage 5:35
Gesamtlaufzeit36:33


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Fast ein Jahrzehnt hat es gedauert, bis ein Nachfolger zum 2008 erschienenen Begin Civil Twilight erschien. Komplett untätig waren Auburn Lull in diesem langen Zeitraum nicht, immerhin kam 2014 noch eine Split-EP raus.

2017 folgte dann also Hypha, das vierte Album der Mitte der 90er Jahre gegründeten Band. Mit einer Laufzeit von gerade einmal 36 Minuten ist es allerdings auch schon fast eher eine EP. Auburn Lull sind jedenfalls darauf zum Quintett angewachsen, der auf dem Vorgänger schon gastierende Ron Gibbs gehört jetzt fest dazu, ansonsten ist die Besetzung unverändert.

„Unverändert“ ist hier das Stichwort, denn damit ist auch die Musik gut beschrieben. Auburn Lull sind ihrem Stil treu geblieben und produzieren auch auf Hypha wieder karge Klangskizzen meist elektronischer Natur, irgendwo zwischen Ambient und Postrock. Wie einzelne Pinselstriche werden die Töne hingeworfen, vereinen sich zu bisweilen geradezu abstrakt anmutenden Gebilden, die zeitlupenartig den Boxen entströmen. Gelegentlich entstammen die Klänge auch einer sanft angeschlagenen Gitarre (etwa Moonflower, Mora/Mirage) oder dem Klavier (Divaldlo). Schlagzeug wird kaum noch eingesetzt.

Richtige Melodien gibt es kaum, die einzige melodische Komponente ist oft der Gesang von Sean Heenan (ich gehe davon aus, dass er auch hier wieder den Gesang übernimmt - genauere Angaben sind diesmal Fehlanzeige), der ätherisch und weltentrückt über dem Ganzen schwebt. Ein schöner Kontrast zu den manchmal recht sperrigen elektronischen Klängen. Allerdings erzeugt der auf allen Stücken ziemlich ähnlich klingende Gesang zusammen mit dem Zelebrieren der Langsamkeit auf Dauer ein gewisses Gefühl der Gleichförmigkeit. Dennoch entbehren diese kargen Klänge nicht einer gewissen Faszination. Wer Begin Civil Twilight schätzt, wird auch mit Hypha zufrieden sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.3.2018
Letzte Änderung: 21.7.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Auburn Lull

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Begin Civil Twilight 9.00 1

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