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Alberto Rigoni

EvoRevolution

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (feat.Marco Minnemann)
Besonderheiten/Stil: instrumental; sonstiges
Label: MRR
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alberto Rigoni Bass and Samples
Marco Minnemann Drums

Tracklist

Disc 1
1. EvoRevolution

1. Evolution
2. Revolution
3. Illusion
4. Desolation
5. Destruction
6. Involution

32.41
2. Back to Life 4.02
Gesamtlaufzeit36:43


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der italienische Bassist Alberto Rigoni ist schon auf seinen früheren Soloalben als kreativer Bassspieler aufgefallen. Seine Verwendung der Bassgitarre als melodiegebendes Solo- und Lead-Instrument kann in der Prog-Szene wohl nur mit der Herangehensweise von Chris Squire verglichen werden.

Für sein siebtes Album hatte er sich etwas Besonderes ausgedacht. Oder vielleicht hat er nur eine frühere Idee von Marco Minnemann ein wenig abgewandelt. Minnemann ersann bekanntlich einen Zyklus, bei dem sich seine Gäste zu seinen Drumsolos musikalisch austoben konnten. Bei Rigoni waren es ausgearbeitete Parts für die Bassgitarre und Samples, zu denen Minnemann sein Schlagzeug spielen und aufnehmen durfte.

Genaugenommen hat Rigoni einen sechsteiligen Longtrack vorbereitet, den er eine Konzept-Suite nannte und mit dem Titel „EvoRevolution“ versah. Es gibt also mehrspurige Bass-Aufnahmen auf die Ohren, in denen die Bassgitarre sowohl die Basslinien, als auch die Melodien beisteuert. Rigoli jagt seine Bassgitarren durch zahlreiche Effektgeräte, so dass man nicht nur glaubt zeitweilig monströs verzerrten und übersteuerten Bässen, sondern mitunter auch elektrischen Gitarren, oder Synthesizern zu lauschen.

Wenn man hier schon stilistische Schubladen bemühen muss, dann ist das Ganze wohl im Bereich des funkig-metallischen Fusion-Prog zu verorten. Dazu erklingen gesampelte sprechende Stimmen, deren Aussagen mir verborgen bleiben. Zusätzlich erfahren wir, dass der Bassist unter anderem die 5- und 8-saitigen Bässe verwendete. Ich ertappe mich dabei, dass ich vor allem den Bassgitarren lauschen möchte und mich die – wie immer erstklassigen – Schlagzeugbeiträge von Marco Minnemann weit weniger interessieren.

Während der Bassist mit dem sechsteiligen Titeltrack wie auf einem schwermütig-kopflastigen Trip wirkt, klingt das abschließende „Back to Life“ dem Titel entsprechend, als wäre alle Last von einem abgefallen. Da das Artwork einen Planeten in Not darstellt, kann man sich ungefähr vorstellen, warum der Titeltrack nicht gerade unbeschwert ausgefallen ist.

Insgesamt ein ungewöhnlicher und hörenswerter musikalischer Ausflug, vor allem wenn man auf etwas schräge Bass-Trips steht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.5.2018
Letzte Änderung: 12.5.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Alberto Rigoni

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Three Wise Monkeys 10.00 1
2014 Overloaded 11.00 1

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