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The Fierce and The Dead

The Euphoric

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Independent / Alternative; Postrock
Label: Bad Elephant Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Matt Stevens guitar, synth, piano
Kev Feazey bass, programming, synth, percussion
Steve Cleaton guitar, piano
Stuart Marshall drums, percussion

Tracklist

Disc 1
1. Truck 4.06
2. 1991 4.24
3. The Euphoric 3.57
4. Dancing Robots 3.59
5. Dug Town 4.02
6. Cadet Opal 1.43
7. Verbose 6.07
8. 48k 2.39
9. Part 7 2.25
10. Part 8 4.22
Gesamtlaufzeit37:44


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Laut dem Gitarristen Matt Stevens bietet das dritte Vollzeit-Album der Briten von The Fierce And The Dead tiefer gestimmte Gitarren, mehr Psychedelisches, mehr Spaciges, mehr Synthesizer und viele Gitarrenriffs. Er muss es ja schließlich am besten wissen, als direkt Beteiligter.

Die Selbstbeschreibung der Band berichtet (hoffentlich leicht augenzwinkernd) von einer heavy aufspielender psychedelischer Stoner-Truppe, die groovt und sich ideal für ein Festival eignet. Nach meinem Eindruck entspricht die Musik von The Fierce And The Dead (nachfolgend, wenn überhaupt, dann nur noch TFATD genannt) eher der erweiterten Definition von „Prog“. Einem Prog also, der durch die von TFATD praktizierte Mischung verschiedener Subgenres der Rockmusik im Kopf des Betrachters entstehen kann. Kein 70er Flair weit und breit zu entdecken. Das jetzt mal als eine wertfreie Feststellung. Also eher die intelligent gemachte Rockmusik mit einer progressiven Note, als Futter für die Retroprog-Puristen.

Schon in dem eröffnenden „Truck“ wird bodenständig in der Stoner Rock-Tradition gerockt, allerdings in dem wohl nicht sehr oft beackerten Spannungsfeld zwischen Stoner und Postrock und unter Verwendung von progressiv wirkenden Übergängen und Einsprengseln. Melancholie trifft auf rockige Härte.

Das scheint die Spezialität von TFATD zu sein: direkt abzurocken und gleichzeitig die Mischung und die Akzente derart kreativ zu gestalten, dass der offene Musikfreund zu der Meinung gelangt, das könnte niemals in einem Hit-Radio-Sender laufen. Ohne Gesang geht das sowieso nicht.

Also machen mir auch die darauffolgenden Instrumentals des Albums als eine kreative Verschmelzung von Stoner-, Post- und Art-Rock überraschend viel Spaß. Es groovt tatsächlich schon mal wie beschrieben, aber mit Köpfchen. Die anspruchsvolleren unter den Festivals dürfen die Bands also ruhig schon mal einladen. „Dug Town“ scheint sogar etwas von Pop-Rock-Appeal einer Band wie Muse zu vermitteln.

Falls man mit leicht ungewöhnlicher, aber nicht gerade schwer zugänglicher instrumentaler Rockmusik etwas anfangen kann, sollte man es am besten gleich mit „The Euphoric“ von TFATD probieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.5.2018
Letzte Änderung: 16.5.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Fierce and The Dead

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Spooky Action 11.00 1

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