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Yuka & Chronoship

Ship

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Cherry Red Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Yuka Funakoshi Keyboards,Vocal
Shun Taguchi Bass,Chorus
Takashi Miyazawa Guitars
Ikko Tanaka Drums

Gastmusiker

Sonja Kristina vocals on 1
Hiroyuki Izuta vocals on 11

Tracklist

Disc 1
1. The ARGO Suite - Tears of Figurehead 1.55
2. The ARGO Suite - The Ship Argos 6.30
3. The ARGO Suite - Landing 5.49
4. The ARGO Suite - Golden Fleece 5.04
5. The ARGO Suite - A Dragon That Never Sleeps 7.09
6. The ARGO Suite - Islands in the Stream 3.54
7. The ARGO Suite - Return 2.04
8. The Airship of Jean Giraud 6.17
9. Visible Light 8.02
10. Old Ship on the Grass 5.01
11. Did you find a Star? 9.06
Gesamtlaufzeit60:51


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Ungefähr die Hälfte des vierten Albums von Yuka & Chronoship widmet sich vom Konzept her dem laut einer griechischen Sage sehr schnellen Schiff namens Argo, das Jason und die Argonauten bei der Suche nach dem Goldenen Vlies behilflich war. Das Artwork zeigt die Abbildungen des Schiffes und außerdem gibt es noch die siebenteilige „The Argo Suite“, die das Album eröffnet.

Den ersten, „Tears of the Figurehead“ genannten und zudem auch noch sehr kurzen Teil der Suite hat Sonja Kristina (bekannt duch Curved Air) durch ihren Gesang veredelt.

Ich habe mir aus gegebenem Anlass die zwei vorausgegangenen Alben von der Keyboarderin Yuka Funakoshi und ihrem Chronoship angehört. Und als es im Geiste und mit der Energie von Progmetal in „The Ship Argos“ weiterging, habe ich die früher meist sanft und zerbrechlich agierende Band kaum noch wiedererkannt. Auf den vorausgegangenen Scheiben ging es nämlich bedeutend weniger rockig zu, als in dem eben genannten Stück. In „The Ship Argos“ kontrastieren die progressiven Tasteninstrumente der Bandleaderin mit den harten Gitarren von Takashi Miyazawa, der hier den Progmetaller in sich entdeckte und prompt auch rausließ.

Sobald das progmetallische Element ein wenig nachlässt, zeigt sich Frau Funakoshi als in ihrem Orgel-Spiel ziemlich von den Helden der 70er, wie Keith Emerson, Dave Greenslade, oder Vincent Crane beeinflusst. Als Beispiel dafür könnte man sich „Landing“ und „Golden Fleece“ anhören.

Das beeindruckend dichte und energetische „A Dragon That Never Sleeps“ verbindet Progmetal-, Mathrock- und Fusion-Akzente miteinander. „Islands in the Stream“ und die zwei darauffolgenden Stücke zeigen die Band wiederum von ihrer besten epischen Sympho-Retroprog-Seite, Rick Wakeman-Gedächtnis-Synthesizer mit einbegriffen. In „The Airship of Jean Giraud“ gibt es zusätzlich charmanten wortlosen Damengesang dazu.

In „Visible Light“ erklingt der nicht minder charmante Gesang der Bandleaderin auf Japanisch, was ich auf dem überwiegend instrumentalen Album für eine willkommene Abwechslung halte. Dazu versucht der Gitarrist die Figuren im Stil von The Edge anzustimmen.

Würde man die Orgelmelodie von „Old Ship on the Grass“ durch den Gesang ersetzen, es könnte dabei vielleicht ein Lied von Paul McCartney herauskommen. Im weiteren Verlauf steuert die Keyboarderin ihren wortlosen Gesang bei, was am Ende den Eindruck einer unbeschwerten Demo-Aufnahme vermittelt, bevor dem Künstler ein Songtext dazu eingefallen ist.

Das stört es nicht weiter, dass der Text von „Did you find a Star?“ mit dem teilweise eingeschobenen „Lalala“ auskommen muss. Das lege ich mal als die japanische, auf die Europäer eventuell leicht schräg wirkende Art der Unbeschwertheit aus. Aber ansonsten ist es eine gelungene, leicht atmosphärische Retroprog-Halbballade, gesungen von einem Gastsänger namens Hiroyuki Izuta.

„Ship“ halte ich für ein für die Sympho-Retroprog-Freunde hörenswertes Album, das zusätzlich noch mit sympathischen Eigenarten aufwartet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.5.2018
Letzte Änderung: 23.5.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Yuka & Chronoship

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Water reincarnation 11.00 1
2013 Dino Rocket Oxygen 9.00 1
2015 The 3rd Planetary Chronicles 11.00 1

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