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Talitha Rise

An Abandoned Orchid House

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Folk; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Talitha Rise Gesang,Gitarren,Keys
Martyn Barker Schlagzeug und andere Instrumente
Juldeh Camara gambian Riti
Peter Yates Gitarren
Arnulf Linder cello
Rory McFarlane bass
Nick Webb vocals,keys on Bloodfox

Tracklist

Disc 1
1. Orchid House 5.19
2. Valley 5.18
3. Incantion 5.43
4. Hungry Ghost 3.57
5. Bloodfox 4.26
6. River 4.45
7. Chapel Bell 4.42
8. The Lake 4.45
9. Twisted Tree 4.19
10. Lifeboat 4.17
Gesamtlaufzeit47:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Unter den stilistischen Bezeichnungen für die Musik der Sängerin Talitha Rise aus Sussex (UK) finden sich Art Pop, Folkadelic, Progressive, Indie, Psychedelic Folk und Ethereal. Mit „An Abandoned Orchid House“ liegt ihr erstes Vollzeit-Album vor, bei dem sie – wie eben angedeutet – in erster Linie den entrückt und geheimnisvoll wirkenden Artpop mit sphärischem Folk und atmosphärischem Artrock verbindet.

Mit ihrer Musik und mit ihren Songtexten möchte die Sängerin – deren Stimmlage der von Kate Bush schon mal ähneln kann – die Themen wie Isolation und Einsamkeit ansprechen und damit gleichzeitig den davon betroffenen Menschen Hoffnung und Mut vermitteln.

Man darf sich also – dem Artwork und Albumtitel entsprechend – eine einsame und gleichzeitig hoffnungsvoll, romantisch und melancholisch gestimmte Sängerin durch ein verfallendes Glasshaus wandernd vorstellen und dann den schöngeistigen Melodien und den leichtfüßigen Arrangements lauschen, die weitgehend ohne rockige Akzente auskommen. Stattdessen gibt es Geigen, Cellos, Klavier, ein afrikanisches Instrument namens Riti und akustische Gitarren auf die Ohren. Dies alles oft von den den dezenten Bass- und Perkussion-Klängen und viel seltener auch vom herkömmlichen Schlagzeug begleitet.

Aber nicht alle Lieder kommen hier verträumt oder melancholisch daher. „The Lake“ entwickelt zum Beispiel sogar richtiges psychedelisch eingefärbtes Temperament. Auch die Lieder wie „Twisted Tree“ wechseln zwischen leichter Verträumtheit und kaum verhohlener Lebenslust.

Eine schöne Scheibe zwischen Melancholie und Hoffnung. Natürlich könnte das auch etwas für die Sympathisanten von Kate Bush und Tori Amos sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.6.2018
Letzte Änderung: 10.6.2018
Wertung: 10/15

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