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La Iglesia Atomica

La Iglesia Atomica

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (europäische Ausgabe: 2018 bei Clostridium Records)
Besonderheiten/Stil: HardRock; Psychedelic; Spacerock
Label: Clostridium Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Agustín "Chito" Criollo Bass, vocals, guitar, synths, blues harp;
Martín Latimer Electric and acoustic guitars, backing vocals;
Edwin Solivan Drums, percussion, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Cadáver Exquisito 1.55
2. Resurrección 5.11
3. Superhombres 5.45
4. Stoner's Ball 3.45
5. Mala Semilla 5.33
6. Algo Habitual 9.54
7. La Mala Viene 4.04
8. Soy Quien Soy 5.10
Gesamtlaufzeit41:17


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


La Iglesia Atomica, die Legende des puerto-ricanischen psychedelisch-spacigen Stoner Rock ist nach 20 Jahren wieder da! Darüber zeigen sich vor allem (wenn nicht sogar ausschließlich) diejenigen enthusiastisch, die das Glück hatten, von der Existenz dieser Legende schon mal gehört zu haben. Ich gehöre leider nicht zu dieser Gruppe, wollte nur die sensationelle Nachricht angemessen wiedergeben.

Seit 1990 soll es das Trio gegeben haben, demnach haben sie es sieben Jahre bis zur ihren längeren Pause durchgehalten, die bis 2017 andauerte. Wenn es Texte zur Band im Internet gibt, dann sind sie meistens in der spanischen Sprache gehalten. Insofern liegen mir kaum Informationen zu La Iglesia Atomica vor. Aus den knappen Infos geht eigentlich nur hervor, dass es die Band mit einer Pause zwar seit 1990 gibt, „La Iglesia Atomica“ aber das erste Vollzeit-Album der Formation des gleichen Namens ist.

Für uns als eine Progressive Rock-Seite ist es stilistisch gesehen eher eine Randerscheinung, wenn ein Trio basierend auf dem harten Rock der 70er (vor allem dem von Black Sabbath) ihre eigene Weiterentwicklung betreibt, indem sie einige – gerne auch spacige - Jams dranhängt und psychedelische Arrangements hinzuaddiert. In dem Jam zu „Algo Habitual“ sind sogar Mellotron-Töne zu vernehmen. Wenn das mal kein „Prog“ ist! Bisweilen glaube ich auch Tendenzen zum energetischen Spacerock (wie in „Mala Semilla“) ausmachen zu können.

Das vorliegende selbstbetitelte Werk ist 2017 bei dem Label South American Sludge Records veröffentlicht. 2018 hat das deutsche Label Clostridium Records das Werk auch auf unserem Kontinent herausgebracht.

Angeblich waren sie vor allen anderen da, die La Iglesia Atomica mit ihrem psychedelisch-spacigen und Jam-artigen Stoner Rock. Nun, 28 Jahre später sind sie für meine Ohren nur eine von vielen Bands, die eine solche Musik spielen. Die Innovation ist inzwischen offenbar keine mehr. Eine solide Leistung, aber für mich persönlich keine Sensation.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.6.2018
Letzte Änderung: 11.6.2018
Wertung: 9/15

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