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Not A Good Sign

Icebound

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Canterbury; RetroProg; RIO / Avant
Label: Eigenveröffentlichung
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alessio Calandriello Vocals
Gian Marco Trevisan guitar, vocals
Paolo "Ske" Botta keyboards, glockenspiel, mixing
Alessandro Cassani bass, vocals
Martino Malacrida drums, trumpet

Gastmusiker

Fabio "Ciro" Ceriani percussion & sounds (2,3,5,6)
David Jackson saxes & flute (8)
Eloisa Manera Violin (1-5,8)
Margherita Botta toy glockenspiel & voice (1,2)
Marcello Marinone timpani (7), producer

Tracklist

Disc 1
1. Second Thought 2:33
2. Frozen Words 7:06
3. Hidden Smile 9:08
4. As If 0:58
5. Down Below 7:41
6. Truth 7:13
7. Not Yet 1:28
8. Trapped In 9:42
9. Uomo Neve 2:32
Gesamtlaufzeit48:21


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Not a good Sign sind zurück! Die Retroprog-Band, die einst Paolo "Ske" Botta und Francesco Zago gegründet hatten. Nach dessen Ausstieg (und dem von Alessio Calandriello) scheint die Band ihr neues Album "Icebound" als eine Art Wendepunkt anzusehen. Gian Marco Trevisan wurde in die Band geholt, er spielt Gitarre und singt. Und auch die Musik klingt anders: Auf "Icebound" kann Paolo Botta nun seine Kreativität voll ausfalten. Alle Songs und alle Texte stammen von ihm, mit Ausnahme von "Truth", das von Trevisan komponiert wurde (mit Texten von Antonio De Sarno (The Watch)) - und perfekt zu Bottas Beiträgen passt.

Und das Album gelingt Botta - mal wieder - auf brillante Art und Weise. Wer seine Sachen von den anderen Not-a-good-Sign-Alben her kennt, von Yugen oder seinem großartigen Soloalbum "1000 Autunni", der weiß eh, was ihm erwartet: starker, ebenso kenntnis- wie fantasiereicher Retroprog, der nicht, wie das leider so oft der Fall ist, in bloßen Formeln erstarrt, sondern lebendig, kreativ und deshalb mitreißend ist. Hört man nicht oft, sowas.

Das Album wartet mit einer großen musikalischen Vielfalt auf, mit rauhem Prog zwischen elpigen Orgelostinati ("Second Thought") und kräftigen Gitarrenriffs ("Hidden Smile", "Trapped In Me"), atmosphärischen Flächenkeyboards ("As if") funkigem Staccatoprog ("Frozen Words") und Ausflügen in den New Artrock ("Down Below") - ein beredtes Zeugnis der Kreativität Bottas und seiner Mitmusiker.

...die es dennoch schaffen, die Musik einheitlich halten und homogen klingen zu lassen. Auch die illustren Gäste, darunter David Jackson (Van Der Graaf Generator), Eloisa Manera (Artchipel Orchestra) und Fabio "Ciro" Ceriani (Ein Kerem) werden perfekt in diesem Gesamtklang eingebunden. Es ist übrigens mal wieder erstaunlich, wie David Jacksons Saxophon auf "Trapped In Me" nach nur wenigen Noten sofort erkennbar ist - und doch fügt es sich ganz perfekt in den geschlossenen Gesamtklang ein.

Dazu trägt sicher auch bei, dass es sich bei "Icebound" um ein Nicht-wirklich-aber-bissl-schon-Konzeptalbum handelt, die Texte und die Musik vermitteln wunderbar die gleiche Atmosphäre, die auch das Cover schon andeutet.

Die Musik auf "Icebound" wirkt auf mich noch ein Stück ambitionierter und komplexer, als auf den beiden Vorgängeralben. Kann man sagen, es geht hier ein wenig Richtung Yugen? Richtung "1000 Autunni"? Ein Bisschen vielleicht. Aber keine Angst, Not a good Sign bleiben eine Retroprogband. Eine der besten derzeit.

Ach so: Nachdem sie sich für die Eigenproduktion entschieden hatten, beschloss die Band, das Album hauptsächlich digital zu vertreiben. Eine limitierte Auflage von 500 CDs wurde aber hergestellt. Es handelt sich um eine nummerierte, handsignierte Sonderausgabe, mit einem "gefrosteten" Juwel-Case. Diese Bearbeitung wurde von den Bandmitgliedern manuell vorgenommen, so dass jede Kopie einzigartig ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Änglagard, manchmal.
Veröffentlicht am: 14.6.2018
Letzte Änderung: 14.6.2018
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Not A Good Sign

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Not A GOOD Sign 11.00 3
2015 From A Distance 11.50 2

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