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Corde Oblique

Back Through The Liquid Mirror

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Folk; sonstiges
Label: Dark Vinyl
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Annalisa Madonna vocals
Edo Notarloberti violin
Umberto Lepore bass
Alessio Sica drums
Luigi Rubino piano
Riccardo Prencipe guitars

Tracklist

Disc 1
1. Arpe di Vento 5.09
2. Flying 7.19
3. Venti die Sale 5.13
4. Papavero e Memoria 3.29
5. Averno 5.21
6. La Pietre di Napoli 5.10
7. My pure Amethyst 5.03
8. Suono su Tela 4.27
9. Blubosforo 4.16
10. Cantastorie 4.03
11. Kaiowas 4.08
Gesamtlaufzeit53:38


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Corde Oblique nennt sich eine von dem Gitarristen Riccardo Prencipe geleitete Combo aus Neapel. Die Musik wird offiziell als „ethereal progressive Folk“, oder als „Progressive Mediterranean Folk Music“ bezeichnet. Als die wichtigsten Einflüsse werden Pink Floyd, Genesis, Lisa Gerrard, Marcel Proust, Simone Martini, Radiohead und Sigur Ros genannt.

Seit der Gründung im Jahre 1999 - genau genommen aber erst seit 2005 - hat man unter der Leitung von Prencipe sieben Alben veröffentlicht. Bei der Vorstellung der Band wird man immer den Hinweis lesen, dass Prencipe auf dem Konservatorium von Neapel sein Musikstudium absolviert hat. Prencipe sieht sich auch als Komponist, der für zahlreiche Kollegen außerhalb von Corde Oblique regelmäßig Stücke komponiert.

Das vorliegende "Back through the liquid mirror" von 2018 ist eine Art Retrospektive, eine Live im Studio aufgenommene Zusammenstellung von den besten, oder den wichtigsten Stücken der Gruppe. Zu den wichtigsten Stücken in der Geschichte von Corde Oblique gehören offenbar auch je eine Komposition von Anathema („Flying“) und Sepultura („Kaiowas“).

Außer der europäischen CD/LP-Version gibt es auch eine offizielle chinesische (!) CD+DVD-Ausgabe des Albums. Das mag daran liegen, dass Corde Oblique die erste italienische Gruppe war, die in China gespielt hat.

Die akustische Gitarre, die Geige und die charismatische Stimme der Sängerin Annalisa Madonna bestimmen (meistens von der Rhythmussektion und manchmal von Klavier begleitet) das Klangbild der meisten Stücke. Hier werden aber nicht nur die folkigen Lieder mit einer ungewöhnlichen Sängerin präsentiert. Die progressiven, nur diesmal überwiegend mit „akustischen“ Instrumenten dargebrachten Elemente kann der aufmerksame Hörer an vielen Stellen des Albums entdecken. Darunter sind auch die oft recht temperamentvoll ausgefallene Instrumentalparts, die meist mit der führenden Geige ausgeführt werden.

Einige Stücke vermitteln auf eine sehr einnehmende Weise das mediterrane Flair, das man in Frankreich wohl als „chansonesque“ bezeichnen würde. (Der Begriff „canzonesque“ müsste im deutschen Sprachraum wohl erst etabliert werden). Als bestes Beispiel hierfür könnte wohl „Venti di Sale“ dienen.

In „Suono su Tela“ (und nicht nur dort) greift Prencipe auch mal zu der elektrischen Gitarre, was im Zusammenspiel mit der restlichen Band in den instrumentalen Passagen zwischen Postrock und Progmetal resultiert.

Wegen des mich sehr berührenden Damengesangs auf „Back Through The Liquid Mirror“ musste es meinerseits einen zusätzlichen Punkt geben. Ansonsten ist es eine empfehlenswerte Anschaffung für Freunde des mediterranen Prog-Folk, der schon mal zum flotten Artrock mutieren kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.6.2018
Letzte Änderung: 17.6.2018
Wertung: 11/15

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