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Cheer-Accident

Fades

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative; RIO / Avant
Label: Skin Graft Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jeff Libersher Gitarre, Bass, Keyboards, Trompete, Gesang
Thymme Jones Schlagzeug, Trompete, Gesang
Elzabeth Breen Gesang (1)
Lindsay Weinberg Gesang (1)
J.P. Posaune (1)
Mike Hagedorn Posaune (1,2,3,4,7,8)
Julie Pomerleau Violine, Viola (2)
Cory Bengtsen Baritonsaxofon (2)
Dawn McCarthy Gesang (3)
L. Wyatt Gesang (3)
Andrea Faught Akkordeon (3)
Todd Rittmann Klavier (3), Schlagzeug (4)
Bruce Briney Trompete (3,8)
Sacha Mullin Gesang (4,5)
Nils Frykdahl Gesang (6,8)
Carla Kihlstedt Gesang (7)
Katherine Young Fagott (7)
Joshua Marshall Sopransaxofon (7)
Bethany Schmitt Gesang (8)

Tracklist

Disc 1
1. Done 4:14
2. The Mind-Body Experience 5:13
3. Monsters 5:21
4. I'm Just Afraid 5:36
5. Trying To Comfort Mary 5:18
6. Art Land 4:41
7. Last But Not Lost 5:39
8. House of Dowse 5:05
9. Caboose 4:23
10. Do I 2:40
Gesamtlaufzeit48:10


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nach nur einem Jahr erscheint mit Fades ein neues Album von Cheer-Accident. Zwischen den beiden vorangegangenen Alben lagen immerhin sechs Jahre. Ein Blick ins Booklet offenbart jedoch, dass Fades kein ganz neues Material enthält, die Aufnahmen entstanden bereits in den Jahren 2013 und 2014 - also ziemlich genau in der Zeit, in der auch die Aufnahmen zum Vorgänger Putting Off Death entstanden. Interessanterweise sind von der „Stammbesetzung“ jenes Albums hier nur Jeff Libersher und Thymme Jones dabei. Unter den Gastmusikern dagegen findet man einige, die schon auf dem Vorgänger (und auch noch vorher) mitwirkten und die wieder einige Rock-untypische Instrumente wie Akkordeon sowie diverses Holz- und Blechgebläse beitragen.

Außerdem wirken noch einige Gastsängerinnen und -sänger mit, darunter so illustre Leute wie Nils Frykdahl und Carla Kihlstedt, einst bei Sleepytime Gorilla Museum, oder Dawn McCarthy von Faun Fables (bei denen Frykdahl ebenfalls mitmischt). Gerade diese verleihen dem Album eine ganz eigene Note, obwohl die Musik an sich nicht viel anders klingt als auf Putting Off Death.

Cheer-Accident bieten auch auf Fades wieder eine reizvolle Kombination aus Eingängigkeit und Schrägheit. Die recht kurzen Songs - keiner überschreitet die Marke von sechs Minuten - wirken vielfach oberflächlich gehört eher zugänglich, bisweilen geradezu eingängig, zeigen sich dennoch stets mehr oder weniger verschroben. So könnte man beim einleitenden Done den Eindruck haben, einem Synthie-Pop-Song zu lauschen, aber die permanent auf eigenartige Weise sägende Gitarre und die in der Mitte des Stücks einsetzenden, leicht schrägen Bläser heben die Musik klar in außerpoppige Gefilde.

Im weiteren Verlauf wechseln kantige, dabei dennoch griffige Avant-Rocker wie das jazzige The Mind-Body Experience mit wunderbar knackigem, leicht angezerrtem Bass, das stampfende Monsters mit schönem Gesang von Dawn McCarthy oder das von Carla Kihlstedt gesungene, leicht crimsoide Last But not Lost mit melodiösem Art-Pop (I’m Just Afraid, Trying to Comfort Mary) und kernig rockenden, etwas Punk-infizierten Songs wie Art Land und House of Dowse, beide mit Gesang von Nils Frykdahl, den man auf ersterem glatt mit Peter Hammill verwechseln könnte.

Wie schon erwähnt, unterscheidet sich Fades nicht allzu sehr von seinem Vorgänger, was angesichts der etwa gleichen Entstehungszeit auch keine große Überraschung sein sollte. Aber zumindest der Einsatz der diversen zusätzlichen Sängerinnen und Sänger verleiht der Musik dann doch eine eigene Note, und ausgesprochene Fans von Cheer-Accident machen mit Fades sowieso nichts verkehrt. Schöne Scheibe!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.7.2018
Letzte Änderung: 6.7.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cheer-Accident

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Sever roots, tree dies 11.50 2
1991 Dumb Ask 9.00 1
1993 Babies Shouldn't Smoke 12.00 1
1994 The Why Album 10.00 1
1997 Enduring the American Dream 9.00 1
1999 Trading Balloons 11.00 1
2000 Salad Days 11.00 1
2002 Variations on a goddamn old man (2002) 8.00 1
2003 Introducing Lemon 11.00 1
2005 Variations on a goddamn old man (2005) 10.00 1
2006 What Sequel? 10.50 2
2009 Fear Draws Misfortune 11.67 3
2011 No Ifs, Ands or Dogs 12.00 1
2017 Putting Off Death 10.00 2

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