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Hollowscene

Hollowscene

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Black Widow Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andrea Massimo guitars,voice
Demetra Fogazza flute,vocals
Andrea Zani piano,keyboards,vocals
Tony Alemanno bass guitar,bass pedal,vocals
Lino Cicala piano,keyboards,vocals
Walter Kesten guitars,vocals
Matteo Paparazzo drums,percussion,vocals

Gastmusiker

Takehiro Ueki vocals on atsumori

Tracklist

Disc 1
1. Broken Coriolanus - Welcome to Rome 5.28
2. Broken Coriolanus - A Brave Fellow 7.44
3. Broken Coriolanus - Traitor 8.43
4. Broken Coriolanus - Slippery Turns (atsumori) 6.27
5. Broken Coriolanus - Rage & Sorrow 13.13
6. The Worm 7.54
7. The Moon is down 4.27
Gesamtlaufzeit53:56


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die Geschichte des aktuell Hollowscene (und früher Banaau) genannten Projektes begann 1990, als der Gitarrist Andrea Massimo und der Keyboarder Lino Cicala ihre Zusammenarbeit als kreatives Duo starteten. Schon damals zeigten sich die beiden von den literarischen Werken von T.S.Elliot und E.A.Poe inspiriert, deren Texte in den durch den „klassischen“ Prog der 70er geprägten musikalischen Werken verwendet wurden.

Erst 2011, als die beiden nach einer langen Pause wieder gemeinsam zu komponieren begannen, reifte der Gedanke, einiges davon aufzunehmen und zu veröffentlichen. So kam es, dass die erste Veröffentlichung des damals Banaau genanntes Projektes erst 2015 in Form einer digitalen EP „The Burial“ erfolgen konnte.

Nachdem Banaau schließlich zu Hollowscene umbenannt wurde und das Duo Massimo/Cicala zusammen mit fünf Musikerkollegen genug Material für ein Vollzeit-Album zusammengestellt haben, konnte 2018 ein selbstbetiteltes Album von Hollowscene erscheinen.

Die meiste Laufzeit des Albums wird von dem mehrteiligen Longtrack „Broken Corolianus“ beansprucht, dessen textliche Ebene auf „Corolianus“, einer Tragödie von William Shakespeare basiert. Die Grundstimmung der Musik wirkt auf mich meist leicht unterkühlt und distanziert. Hierzu passend zeigt das Artwork eine winterliche Landschaft, die verwirrender Weise nicht etwa durch ein idyllisches Naturbild, sondern durch eine nicht besonders schöngeistig anmutende Hochhaussiedlung repräsentiert wird.

Es wird hier betont symphonischer, von den Keyboard-Flächen bestimmter progressiver Rock geboten, der einige Gemeinsamkeiten mit den frühen Genesis aufweist. Besonders mit solchen Kompositionen, in denen Tony Banks das Geschehen mit hymnisch und majestätisch aufspielenden Synthesizern das Klangbild dominierte, unterstützt von einigen melodischen Gitarrenlinien. Gelegentlich sorgt eine Flöte – sowie in je einem Stück der Damengesang und der theatralische Gesang in japanischer Sprache – für die zusätzlichen Klangfarben. Während Genesis sehr unterschiedliche Stimmungen in ihrer Musik vermittelten, scheint mir die Klangkunst von Hollowscene vor allem die Melancholie und eine gewisse Nachdenklichkeit widerzuspiegeln. Zu dem Eindruck trägt der eher emotionslose Gesang bei, der durch die meisten Songs führt.

„The Worm“ erinnert verstärkt – nicht zuletzt durch die Spielweise der Gitarre – an die frühen Werke von Steve Hackett und als Abschluss gibt es mit „The Moon is Down“ eine gelungene Coverversion eines Songs von Gentle Giant.

„Hollowscene“ von Hollowscene ist bestens für diejenigen Retroprog-Fans geeignet, die sich für eine etwas melancholisch und unterkühlt wirkende Musik im Geiste der frühen Genesis begeistern können.

Anspieltipp(s): Genesis aus der Zeit von Wind and Wuthering, Steve Hackett
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.7.2018
Letzte Änderung: 11.7.2018
Wertung: 11/15

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