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Southern Empire

Civilisation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog; Progmetal
Label: GEP
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Danny Lopresto Lead & Backing Vocals, Elecric & Acoustic Guitars
Cam Blokland Electric & Acoustic Guitars, Mandolin, Backing Vocals
Jez Martin Fretted & Fretless Bass, Flugelhorn, Backing Vocals
Brody Green Drums, Hand Percussion, Backing Vocals
Sean Timms Keyboards, Electric Guitars, Lap Steel Guitar, Hand Percussion, Backing Vocals

Gastmusiker

Steve Unruh Violin, Flute
James Capatch Soprano & Tenor Saxophone, Flute
Marek Arnold Soprano Saxophone

Tracklist

Disc 1
1. Goliath's Moon 9:12
2. Cries For The Lonely 19:13
3. Crossroads 29:15
4. Innocence & Fortune 10:22
Gesamtlaufzeit68:02


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @ (Rezension 1 von 2)


Zwei Jahre nach ihrem Debut legt die australische Vorzeigeband Southern Empire ihr zweites Album vor. Die Quasi-Nachfolgeband von Unitopia unter der Leitung von Sean Timms manifestiert damit ihre Vorrangstellung im kraftvollen, melodischen Progressive Rock. Civilisation bietet vier Stücke, allesamt mit Longtrackformat, die man als regelrechten Parforce-Ritt durch den modernen Progressive Rock bezeichnen kann. Temporeich, verträumt, bombastisch, technisch brillant und mit großen Melodiegesten geht die Band zu Werke. Alles, was man sich im Progressive Rock der 90er und 2000er seit Bands wie Unitopia, Dream Theater und Shadow Gallery so vorstellen kann, wird auf Civilisation aufgefahren. Zugegeben – große Risiken geht man mit diesem Sound, mit dieser Mischung aus Neo-Prog, AOR und softerem Progressive Metal nicht ein. Alles hat seinen Platz und die Melodien stehen klar im Vordergrund. Für packende Gesangsmelodien und Chorarrangements ist genauso Platz wie für ausufernde, brillante Soloeinlagen von E-Gitarre und Keyboards.

Besonders stark kommen diese Elemente in den beiden Superlongtracks Cries For The Lonely (19 min.) und Crossroads (29 min.) zur Geltung. Gerade letzteres besticht durch seinen stringenten Aufbau, den sogartigen Flow und die brillante Dynamik – hier kommen den auch die Reminiszenzen an Unitopia am stärksten zum Tragen. Der Flow, den diese Longtracks auszeichnen erinnert an die Epen der frühen Alben von Spock’s Beard oder Transatlantic.

Schön gelingt es der Band, auch einmal orientalische oder leicht angejazzte Passagen einzustreuen und das Klangbild mit Saxofon oder Flöte anzureichern. Das hat Klasse und gibt den Gastmusikern wie Steve Unruh oder Marek Arnold (Seven Steps To The Green Door) die Möglichkeit, sich in den beeindruckenden Klangkosmos von Southern Empire einzubringen und Civilisation klanglich noch etwas abwechslungsreicher zu machen.

Ein Album, das seinen Tiefgang zunächst hinter dem schicken Sound versteckt, das bei mehrmaligem Hören aber viel mehr offenbart als man ihm beim ersten Mal Hören zutrauen mag. Viel besser kann man modernen Hochglanz-Prog kaum darbieten und die Band solte über die Szenegrenzen hinaus Aufmerksamkeit erfahren. In jeder Hinsicht ein beeindruckendes Feuerwerk an großen Melodien, klasse Kompositionen, technischer Finesse und einfach toll produziertem Power-Prog.

Anspieltipp(s): Cries For The Lonely
Vergleichbar mit: Shadow Gallery, Kansas, Unitopia, melodische Dream Theater
Veröffentlicht am: 20.7.2018
Letzte Änderung: 20.7.2018
Wertung: 12/15

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Von: Peter Meyer @ (Rezension 2 von 2)


Beim Abhören eines Neulings aus der ersten Reihe australischer Prog-Formationen kommt - ob jetzt United Progressive Fraternity oder Southern Empire - früher oder später der offensichtlich unvermeidliche „Moment mal-Moment“.

Moment mal, das kommt mir alles so bekannt vor! Hintergrund ist die umstrittene Erbschaft der verblichenen Unitopia, was den Bandnamen - eben Unitopia, der Utopie der globalen Verbundenheit, vollends Lügen straft. Die beiden Songwriter Mark Trueack (Fraternity) und Sean Timms (Southern Empire) streiten sich nämlich seit ein paar Jahren leidenschaftlich, unumwunden und unverbunden um die Urheberschaft der zum Zeitpunkt der Trennung so gut wie fertig gestellten aber noch unveröffentlichten Songs. Und so werden die eben von beiden mit ihren Bands aufgenommen, und die Hörer können sich darüber streiten (Unitopia!), welche Version die jeweils bessere ist.

Diesmal ist´s der Longtrack The Crossroads, der fast Note für Note bereits vorliegt - zumindest in den ersten 16 Minuten - und mit ein paar zusätzlichen Parts auf überlange 29 Minuten ausgewalzt wird. Die Erstverwendung dieser Komposition erfolgte als Ebenfalls-Longtrack Travelling Man (The Story of Eshu) eben mit Trueack als Sänger auf dem mediokren Erstling "Fall In Love With The World" (auch dieser Name ist schon wieder so ein Widerspruch) der United Progressive Fraternity, 2014 veröffentlicht. So dermaßen gut sind diese Songs nun auch nicht, dass man alles wiederholen muss. Da sollte der Fan mehr erwarten dürfen.

Anspieltipp(s): Goliath´s Moon, Cries for the Lonely
Vergleichbar mit: United Progressive Fraternity, Unitopia
Veröffentlicht am: 22.7.2018
Letzte Änderung: 23.7.2018
Wertung: 9/15
Crossroads ist nicht neu, die anderen drei Songs sind in Ordnung, ohne die Brillanz des Vorgängers zu erreichen.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Southern Empire

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 Southern Empire 11.00 2

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