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Malady

Toinen toista

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Svart Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tony Björkman Guitars
Babak Issabeigloo Vocals, Guitars
Juuso Jylhänlehto Drums, Mellotron
Ville Rohiola Hammond, Wurlitzer, Minnimoog, Mellotorn, E-Piano, Acoutic Guitar, Vocals, Percussion
Jonnu Tanskanen Bass

Gastmusiker

Jan Lehmus Flute
Aili Järvelä Violin
Esko Grundström Contrabass
Tero Pajunen Viola

Tracklist

Disc 1
1. Toinen toista 6:57
2. Laulu sisaruksille 1:33
3. Tiedon kehtolaulu 3:46
4. Etsijän elinetho 5:34
5. Nurja puoli 22:48
Gesamtlaufzeit40:38


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mit "Toinen toista" (was wohl in etwa "Zweites" bedeutet) legten Malady aus Finnland Anfang des Jahres 2018 ihren Zweitling vor. Wie das selbstbetitelte Debüt wurde das Album von Svart Records veröffentlicht, diesmal allerdings nicht in einem urigen Pappfaltteil, sondern ganz schlicht im Crystal Case.

Weder in besetzungstechnischer, noch in musikalisch/stilistischer Hinsicht hat sich im Vergleich zum Erstling (siehe "Malady") viel verändert. "Toinen toista" ist vielleicht eine Spur raffinierter, runder und farbiger ausgefallen. Eine Art von Retroprog machen die Finnen also weiterhin, der eher ruhig und getragen voran gleitet, dabei aber eine seltsam entspannte Wärme ausstrahlt. Leicht melancholisch bis zurückhaltend munter gleitet die Musik voran, verströmt dabei eine gelassene skandinavische Spätsommeratmosphäre, und gräbt sich unaufdringlich, aber bestimmt in die Gehörgange.

Allerlei authentisches Tastenwerk (inklusive Mellotorn) und die psychedelisch jaulende E-Gitarre bestimmen die Musik, an klassischen Prog der 70er gemahnend (wobei mir jetzt keine wirklich passende Vergleichsband von damals einfällt), versehen mit einem leichten folkig-psychedelischen Zug, bisweilen auch an Floydiges erinnernd, oder, wenn die Musik in leicht jazzige Gefilde gerät, an Canterburyartiges. Gesungen wird auf Finnisch, wieder eher zurückhaltend, fast ein wenig weinerlich, doch verstärkt das den eigenen Charakter der Musik. Allzu viel wird aber auch nicht gesungen.

Bisweilen erklingt zudem eine Flöte, und im kurzen "Laulu sisaruksille" auch ein Streitrio, welches für Renaissance-Stimmung sorgt (und sich einmal klar verspielt – Absicht?). Höhepunkt der Scheibe ist natürlich die lange, abschließende Suite, die sich farbig und vielschichtig voran arbeitet. Nur einen gescheiten Schluss hätten sich die Finnen ausdenken können (es wird einfach ausgeblendet).

Furchtbar komplex oder vertrackt ist die Musik sicher nicht ausgefallen, auch wenn es bisweilen etwas kantiger zugeht, und sich leichte Crimsoneske Elemente nach Vorne arbeiten. Trotzdem ist das alles sehr gut gemacht, sind die Protagonisten verspielt, mit Liebe zum Detail und einem klangvollen Sound am musizieren. Auch wenn es auf "Toinen toista" wenig zu hören gibt, was man nicht aus 40 Jahren Rock/Prog-Geschichte gut kennt, mach das Zuhören hier ausgesprochen viel Spaß. Kurzum: "Toinen toista" ist eine sehr sympathische Scheibe, die Freunde skandinavischen Retroprogs nicht verpassen sollten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.8.2018
Letzte Änderung: 19.8.2018
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Malady 11.00 1

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