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The Kentish Spires

The Last Harvest

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Canterbury; Jazzrock / Fusion
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lucie V Gesang
Danny Chang Guitars,Keyboards,Backing Vocals
Paul Hornsby Reeds/Keyboards
Rik Loveridge keyboards/guitar
Phil Warren bass

Gastmusiker

Helen Williams add.vocals on The Last Harvest

Tracklist

Disc 1
1. Kingdom of Kent 11.11
2. Spirit of the Skies 4.20
3. TTWIG 3.45
4. Introception 7.10
5. Hengist Ridge 4.35
6. Clarity   (mixed by Robert Reed) 3.59
7. The Last Harvest 13.08
Gesamtlaufzeit48:08


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


The Kentish Spires nennt sich eine neue britische Combo, die 2018 mit „The Last Harvest“ ihr erstes Album vorlegte. Man hat sich „Canterbury-style Prog“ auf die sprichwörtlichen Fahnen geschrieben. Die Mitglieder des Quintetts finden Caravan, Soft Machine, Matching Mole, Pink Floyd und Tool gut. Die letzteren wird man in der Musik von The Kentish Spires allerdings nicht hören können.

Zu der Zeit, in der die Fahnenträger noch eine entscheidende Bedeutung bei diversen Schlachten hatten, passen auch einige Songtexte von The Kentish Spires, die sich in mindestens zwei Fällen mit der heroisch-romantischen Seite des Mittelalters befassen.

The Kentish Spires besteht aus (mehr oder weniger) erfahrenen Musikern. Die Sängerin und Geigerin Lucie V soll ihre Kindheit in der englischen Folk-Szene verbracht haben, was auch immer das genau bedeuten mag. Der Produzent, Keyboarder und Gitarrist Danny Chang hat schon im zarten Alter von 13 Jahren Studioaufnahmen gemacht und hat mir Rob Reed von Magenta bei dem Projekt Fyreworks zusammengearbeitet. Seine einträglichste Tätigkeit bleiben aber die Arbeiten an der Musik für Filme und TV-Produktionen. Der für die Blasinstrumente und Tasten zuständige Paul Hornsby ist ein erfahrenen Session-Musiker. Der Keyboarder und Gitarrist Rik Loveridge ist als Komponist für die Medien und Reklame tätig und gibt an, mit Yes, Genesis, Crimson und VDGG aufgewachsen zu sein.

Schon das eröffnende „Kingdom of Kent“ zeigt zuversichtlich, was The Kentish Spires auf „The Last Harvest“ zu bieten haben: einen reichhaltig für elektronische Orgel, Gitarre, Saxophon, Flöte und Damengesang arrangierten und flott komponierten, jazz-rockig eingefärbten Prog mit Canterbury-Anklängen, der auf der instrumentalen Ebene mitunter Reminiszenzen an Van der Graaf Generator oder Colosseum wecken kann.

Ab der neunten Minute von „Kingdom of Kent“ zeigt sich kurz, wieso Lucie V im CD-Heft ihr Interesse für Pink Floyd erwähnte. „Clarity“ verbindet Anleihen an die mittelalterliche Musik mit swingenden Songstrukturen, während der gesungene Text sich auf ironische Weise einer chronisch unentschlossenen Person widmet. Ob der Songtext von Lucie V autobiographisch gemeint ist, ist mir leider nicht bekannt.

„The Last Harvest“ sollte eigentlich kein Freund des songorientierten Canterbury-Prog verpassen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.8.2018
Letzte Änderung: 21.8.2018
Wertung: 10/15

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