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Mark Wingfield

Tales from the Dreaming City

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion
Label: Moonjune Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mark Wingfield guitar,soundscapes
Yaron Stavi fretless bass guitar
Asaf Sirkis drums

Gastmusiker

Dominique Vantomme synthesizer on 3,5,9,10

Tracklist

Disc 1
1. The Fifth Window 5.10
2. I wonder how many miles I've fallen 7.19
3. The way to Hemmingford Grey 5.54
4. Sunlight Cafe 5.58
5. Looking back at the amber lit House 6.47
6. This place up against the sky 6.05
7. At a small hour of the night 7.52
8. A wind blows down Turnpike Lane 3.15
9. Ten Mile Bank 5.36
10. The Green-Faced Timekeepers 7.52
Gesamtlaufzeit61:48


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Tales from the Dreaming City“ ist für Mark Winfield wohl eine Art von Konzeptalbum. Jedes der instrumentalen Stücke soll eine Geschichte erzählen. Es wurde wiederholt angestrebt, die Stimmung und die Magie einzufangen, die die Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert, oder die alten Dörfer verströmen können.

Mark Wingfield scheint auf dem Album mehr durchdacht wirkende Melodielinien, als improvisierte Solos zu spielen. Seine singende Spielweise scheint einiges Allan Holdsworth zu verdanken. Wenn Wingfield schon mal zum Solieren kommt, dann gibt es die nicht etwa auf die Geschwindigkeitsorgien, sondern mehr auf die weiter oben angedeuteten Stimmungen ausgerichteten Gitarrensolos, bei denen frappierende Vibrato-Techniken zum Einsatz kommen, wobei immer wieder ungewohnte und faszinierende Klänge der Gitarre entlockt werden. Ganz besonders beeindruckend kommt derartiges in „The Green-Faced Timekeepers“ zum Vorschein. In einem Stück also, das zudem (neben einigen anderen auf dem Album) von den vermutlich vom gastierenden Keyboarder gesampelten – ethnisch angehauchten - Klängen profitiert.

Wie die wiederholt unisono mit dem begleitenden Synthesizer vorgetragenen Themen zeigen, basieren die Stücke auf durchkomponierten Einfällen. Die Soloparts, seien es diese von der Gitarre, oder – viel seltener – von einem Synthesizer, dienen nicht den solistischen Ambitionen der Beteiligten, sondern tragen zu der geheimnisvoll-melancholischen Atmosphäre der Stücke bei.

Über das gesamte Album verstreut sind die kurzen Solobeiträge des Bassisten und des Schlagzeugers, wobei der Bassist auf diese Art gerne und vorzugsweise Melodisches beisteuert. Wozu sein bundloser Bass natürlich bestens geeignet ist.

In „A Wind Blows down Turnpike Lane“ verzichtet man ausnahmsweise auf melancholische Stimmungen und versucht mit einem schnellen und komplexen Thema wohl das Wüten eines Windes zu vertonen. Auch in „Ten Mile Bank“ zeigt Wingfield, dass er auch schnelles Spiel beherrscht, ohne an Melodiosität zu verlieren.

Die düsteren Stimmungen sind in „At A Small Hour of the Night“ ganz besonders ausgeprägt. Das Stück besteht zum großen Teil aus Soundscapes und Gitarrensolos. Als würde jemand tatsächlich durch die dunklen Gassen und die in Nebel gehüllten Dörfer in der vorindustriellen Zeit schleichen. Good Old England, diesmal nicht als symphonischer Prog, sondern als atmosphärischer Jazz-Prog.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.9.2018
Letzte Änderung: 18.9.2018
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Proof of Light 10.00 1

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