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Rotor

Sechs

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Progmetal; sonstiges
Label: Noisolution
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tim Minzel Gitarre
Martin Fischer Gitarre
Marco Balle Bass
Milan Pfützenreuther Drums

Tracklist

Disc 1
1. Falscher Dampfer 6.58
2. Allmacht 6.53
3. Ferner 6.55
4. Abfahrt! 5.55
5. Vor dem Herrn 5.42
6. Druckverband 9.29
7. Outro 1.00
Gesamtlaufzeit42:52


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der erste Eindruck vom Artwork wirft für mich die folgenden Fragen auf: was macht da der man jenseits der 40 auf dem Cover, der stark Ritchie Blackmore ähnelt, mit seiner chinesischen Kopfbedeckung und dem alten Tasteninstrument? Eventuell hat sich jemand etwas dabei gedacht, so etwas zusammen mit dem an einer roten Wand hängenden Kreuz abzubilden?

Was auch immer uns das Quartett aus Berlin-Marzahn mit diesem kreativen Artwork sagen wollte, es ist sehr erfreulich festzustellen, dass das aussagekräftig mit „Sechs“ betitelte Album aus dem Jahre 2018 das zwanzigjährige Bestehen von Rotor markiert.

In dieser Zeit konnten Rotor ihre Synthese aus Stoner Rock und Prog noch weiter perfektionieren. Früher hat mal einer sporadisch gesungen, inzwischen hat man das völlig sein gelassen. Und siehe da, mir persönlich fehlt der Gesang zu keiner Sekunde.

Stattdessen erzeugt das vorbildliche Zusammenspiel der beiden Gitarristen durchdachte Strukturen, die keine Langeweile aufkommen lassen. Es mach Spaß zu verfolgen, wie die Gitarristen die rhythmischen und die melodischen, die begleitenden und die solistischen Aufgaben unter sich aufteilen, um anschließend in unisono gespielten Themen aufzugehen. Die beiden werden von einer agilen Rhythmustruppe begleitet und vorangetrieben, die für häufig wechselnde und kreative Rhythmen sorgt.

Wo man auch hinhört, stellt man erfreut fest, dass die technischen Fähigkeiten der Musiker ausschließlich für die vor Spielfreude strotzende Umsetzung genutzt werden und dass die durchkomponierten Stücke keine Egotrips zulassen. Trotz des eindeutig rockigen Charakters des Albums findet sich dort auch mal Platz für die fragilen Duos der akustischen Gitarren. Sehr hörenswert, wie beispielsweise in „Ferner Liefen“ (und nicht dort) abwechselnd zwischen den treibenden Riffs und den melodischen Parts musiziert wird. In „Druckverband“ zeigt die Band auch noch, wie sie verstärkt die psychedelischen Akzente und die Elemente des Mathrock effektvoll einsetzt.

Nur selten klang der Stoner Rock so progressiv wie auf „Sechs“ von Rotor. Bei Dauerrotation entdeckt man immer wieder etwas Neues, wie es halt bei guten Alben meistens der Fall ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.10.2018
Letzte Änderung: 12.10.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Rotor

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 3 12.00 2
2010 4 12.00 2
2011 Festsaal Kreuzberg - 2
2015 fünf 11.00 1

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