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Enchant

Break

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: InsideOut Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Douglas A. Ott guitars
Ted Leonard vocals
Paul Craddick drums
Michael "Benignus" Geimer keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Break 5.04
2. King 4.33
3. My Enemy 6.57
4. Defenseless 4.54
5. The Lizard 4.44
6. Surrounded 4.18
7. Silence 3.35
8. In The Dark 5.49
9. My Gavel Hand 5.03
10. The Cross 6.53
11. Once A Week 6.23
Gesamtlaufzeit58:13


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


Seit der ersten Veröffentlichung 'A Blueprint Of The World' haben Enchant sich doch ziemlich verändert. Allerdings sind sie durch diese Veränderung auch zu viel mehr Eigenständigkeit gelangt als manch andere Band. So hat man zwar den typisch progressiven Background, klingt aber bei weitem nicht nach Einheitsmasse, sondern man hat sich einen eigenen Sound gebastelt und somit eine Nische im Prog-Sektor besetzt. Wie keine andere Band verstehen es Enchant herrlich den Grat zwischen Härte und Gefühl zu meistern. So auch auf diesem Album.

'Break' ist der Opener dieses Albums und zugleich der härteste Enchant Song den ich je gehört habe. Aber hier stimmt einfach alles. Getragen von der herrlichen Stimme von Ted Leonard (phasenweise erinnert er mich an Ray Alder von Fates Warning) baut sich eine eigene Atmosphäre auf, die auf dem ganzen Album weiterhin Bestand hat. Ach ja, noch was - Enchant sind die erste Prog-Band, die bewußt ein Feedback in einen Song eingebaut haben. 'King' ist dann sehr ruhig und eingängig angelegt und besitzt einen Ohrwurm-Refrain. 'My Enemy' ist ein absolut genialer Prog-Song, der wirklich sehr viel bieten kann. Von der ruhigen Harmonie über Breaks zu harten Elementen und wunderschönen Atmosphären. Klasse. 'Defenseless' ist erneut einer meiner Faves auf dem Album und schlägt in etwa in die Kerbe von 'Pure' vom Vorgängeralbum.

'The Lizard' ist erstmals ein vom Keyboard getragener Song. Das zeigt schon wie gitarrenlastig das Album ausgelegt ist. 'Surrounded' glänzt dann durch einen tollen Refrain. 'Silence' will dann so gar nicht ruhig beginnen, schlägt aber in einen ruhigen Gesangspart über der mit sehr viel Gefühl vorgetragen wird um sofort wieder in seiner Stille unterbrochen zu werden. 'In The Dark' ist der urtypische Enchant Song - er hätte auch das Vorgängeralbum zieren können. Auch 'My Gavel Hand' schlägt in die Kerbe - sehr guter Refrain. 'The Cross' zeigt auch gute Ansätze, ist mir persönlich allerdings zu "gezwungen" gemacht. Dafür weiß der Bonus Track voll zu überzeugen. 'Once A Week' gefällt mir ausgesprochen gut und zeigt Elemente, die das Album bisher noch nicht hatte. Der komplette Song basiert nämlich auf einer Akkustikklampfe und verstärkt den Gesang noch. Super, bleibt die Frage, warum der Song nicht fürs reguläre Album gereicht hat???

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.8.2002
Letzte Änderung: 31.7.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Enchant

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 A Blueprint Of The World 7.33 3
1996 Wounded 7.00 1
1997 Time Lost 10.50 2
2000 Juggling 9 or dropping 10 7.67 3
2002 Blink of an eye 7.00 3
2003 Tug Of War 9.20 5
2004 Live at last 8.00 2

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