A Curious Feeling
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Tony Banks |
Keyboards, Gitarre, Bass, Percussion |
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Gastmusiker
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| Chester Thompson |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
From the Undertow
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2:44
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| 2. |
Lucky Me
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4:25
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| 3. |
The Lie
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4:58
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| 4. |
After the Lie
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4:48
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| 5. |
A Curious Feeling
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3:55
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| 6. |
Forever Morning
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6:02
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| 7. |
You
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6:28
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| 8. |
Somebody Else's Dream
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7:45
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| 9. |
The Waters of Lethe
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6:29
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| 10. |
For a While
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3:35
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| 11. |
In the Dark
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3:00
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| Gesamtlaufzeit | 54:09 |
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Rezensionen

"A Curious Feeling" war Banks' erstes Solowerk, und er setzt damit - zumindest über weite Strecken des Albums - die Tradition der klassischen Genesis fort. Es dürfte kaum überraschen, daß dieses Album sehr keyboardorientiert ist. Mit von der Partie sind noch Schlagzeuger Chester Thompson und Sänger Kim Beacon.
Die Songs erzählen die Geschichte eines Mannes, der auf Grund einer obskuren Wette sein Gedächtnis verliert. Eine ziemlich abstruse Geschichte, aber zum Glück ist da ja noch die Musik...
Gleich der erste Titel, das Instrumentalstück "From the Undertow", setzt mit dramatischen dunklen E-Piano Klängen den Akzent des Albums, denn bei so einer Geschichte sind natürlich Molltöne angesagt. Ein Stück in bester Genesis-Tradition. "Lucky Me" und "The Lie" kommen dann etwas leichter daher, wie überhaupt bei den meisten Gesangstiteln eine etwas einfachere Struktur vorherrscht. Der Sänger klingt übrigens ein bißchen so, als hätte er vor dem Gang ins Studio mal ein Rachengold nehmen sollen. "After the Lie" ist wieder ein Titel wie von einem der klassischen Genesis-Alben (halt ohne bzw. nur mit wenig Gitarre), auch das instrumentale "Forever Morning" geht in die gleiche Richtung.
Seite 2 wird mit "You" eröffnet, ein Titel, der zunächst eher unspektakulär beginnt, nach Ende des Gesangsparts sich dann aber in ein wildes Keyboardsolo übergeht. Das folgende "Somebody Else's Dream" erinnert mich irgendwie an "Squonk". Mit "The Waters of Lethe" kommt dann wieder ein Instrumentalstück, und auch hier zeigt sich wieder, daß die instrumentalen Stücke dieses Albums die Gesangstitel übertreffen. Nach dem etwas belanglosen "For a While" kommt dann mit "In the Dark" noch einmal ein schönes, melancholisches Keyboardstückchen.
Für Liebhaber keyboardorientierter Musik eine lohnenswerte Anschaffung. Schade nur, daß die Gesangstitel meist nicht ganz das Niveau der Instrumentalstücke halten.
| Anspieltipp(s): |
From the Undertow, After the Lie, Forever Morning |
| Vergleichbar mit: |
Genesis (A Trick of the Tail) |
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| Veröffentlicht am: |
27.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.12.2003 |
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Ende der 70er, in einer Zeit als sich Genesis wegen der privaten Probleme von Phil Collins eine Schaffenspause gönnten, machte sich Tony Banks daran, sein erstes Soloalbum zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen waren die kommerziellen Erfolge auch im weiteren Verlauf seiner weiteren Soloprojekte eher von bescheidenem Ausmaß gekrönt, was aber nichts daran ändert, dass er mit seinem Solodebüt „A curious feeling“ sein sicherlich bestes Werk vorlegte.
Das Konzeptalbum, das inhaltlich von einer Wette handelt, bei der ein Mann sein Gedächtnis verliert, beginnt mit „From the undertow“ recht dramatisch, handelt es sich dabei doch um ein nicht verwendetes Intro für das damals aktuelle Genesis Album „…and then they were three“ für den Song „Undertow“. Auch im weiteren Verlauf des Albums merkt man den Songs durchaus an, dass sie in der Nachfolge-Ära von „Wind and wuthering“ und „…and then they were three“ entstanden, denn einige Sounds bzw. Ansätze erinnern stark an diese Genesis Werke. Auch wenn Tony Banks alle Instrumente außer Schlagzeug (gespielt von Chester Thompson) im Alleingang bediente, so stehen logischerweise die Keyboards im Vordergrund, ohne dass man von ihnen klanglich komplett erdrückt wird.
Als Sänger fungiert mit sympathischer, wenn auch etwas unauffälliger Stimme Kim Beacon, der aber genau das richtige Timbre für die Songs aus der Feder von Banks besitzt. Wie Genesis zu jener Zeit schwankt auch das Material von Tony Banks zwischen melodieseligen Art Pop mit Anspruch und sinfonischem, lyrisch verträumten Progressive Rock, der vor allem in den Instrumentaltiteln zum Tragen kommt. „A curious feeling“ hält sich mit Überraschungen und stilistischen Neuausrichtungen weitgehend zurück, wirkt damit eher wie ein ordentliches, unaufgeregtes, aber alles in allem gutes Genesis Album jener Zeit, das eben nicht von Genesis stammt.
Das Re-Release von Esoteric Recordings verzichtet zwar auf irgendwelches Bonusmaterial, die klangliche Soundauffrischung hat dem Werk jedoch merklich gut getan, da alles jetzt wesentlich nuancenreicher daherkommt. Ein umfangreiches Booklet mit Kommentaren von Tony Banks zur Entstehungsgeschichte des Albums, runden diese Neuauflage bestens ab.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
10.6.2012 |
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