Rubber Riff
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Karl Jenkins |
Keyboards, Sax |
| John Etheridge |
Guitar |
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| Roy Babbington |
Bass |
| John Marshall |
Drums |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Crunsh
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2:40
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| 2. |
Pavan
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2:43
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| 3. |
Jombles
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3:01
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| 4. |
A little floating music
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2:51
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| 5. |
Hi-Power
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2:58
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| 6. |
Little Miss B
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2:40
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| 7. |
Splot
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1:57
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| 8. |
Rubber Riff
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2:42
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| 9. |
Sam´s short shuffle
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2:24
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| 10. |
Melina
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2:52
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| 11. |
City steps
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3:03
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| 12. |
Gentle turn
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3:16
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| 13. |
Porky
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2:49
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| 14. |
Travelogue
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2:45
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| Gesamtlaufzeit | 38:41 |
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Rezensionen

Die De-Wolfe-Musik-Bibliothek (Music De Wolfe) wurde 1909 als Notenarchiv für die Begleitung von Stummfilmen gegründet. Daraus entwickelte sich einer der größten Lieferanten für Hintergrundbeschallung, Filmmusik, TV- und Radiokompositionen, Pausenfüllerklänge und Unterhaltungsschowgedudel Großbritanniens. Music De Wolfe produzierte, vor allem in den 60er und 70er Jahren auch eine ganze Ladung von LPs mit Fahrstuhlmusik, gutverdaulicher Restaurantbeschallung und Ohrmassagen für diverse Kaufstätten. Einiges davon war aber gar nicht so schlecht und belanglos wie man vermuten könnte. Die Komponisten, Elektroniktüftler, Jazz- und Rockmusiker von De Wolfe bewegten sich nämlich mitunter in durchaus innovative Gefilde, schufen frühe Ambientmusik, Minimalistisches, einfallsreiche elektronische Musik oder schwebenden Jazzrock.
1978 erschien auf Music De Wolfe eine LP namens "Rubber Riff". Musikerangaben oder der Namen einer Band waren auf dem Cover nirgends zu finden. 1994 wurde das Album von Voiceprint auf CD wieder veröffentlicht. Diesmal wurden die Verantwortlichen genannt: Soft Machine. Die 14 kurzen Nummern waren im April 1976 eingespielt worden. Wie sich John Etheridge im Beiheft des CD-Reissues erinnert, war das Ganze eine Idee Karl Jenkins', der auch alle Nummern komponiert hat. Etwas an Geld wird die Band dabei auch verdient haben. Das Ganze wurde an einem Abend eingespielt. Für den kurz vorher ausgeschiedenen Mike Ratledge bediente Jenkins Frau Carol Barratt die Tasten. Als weiterer Gast war zudem der Flötist Ray Warleigh mit dabei.
In musikalischer Hinsicht unterscheidet sich "Rubber Riff" nicht allzu sehr vom zeitgleich entstandenen Album "Softs". Allerdings ist die Musik etwas vereinfacht und muss natürlich auf längere Soli verzichten. Fragmente von sehr tastenlastigem Jazzrock werden hier geboten, die nicht selten ins Seichte abgleiten, worauf die Musik aber natürlich auch ausgelegt war. Etheridge und Babbington haben nicht allzu viel zu tun und Marschalls Schlagzeug ist ziemlich nach hinten gemischt. Nach Soft Machine klingt das Gebotene stellenweise schon noch, zumindest in den etwas bewegteren Nummern wie z.B. dem Titeltrack, die meist aus Jenkins-typischen Repetitionen aufgebaut sind. Auch sonst gibt es einige ganz nette Melodien ("Pavan" oder "Little floating music"), doch auf Dauer ist der flauschige Ohrschaum, insbesondere "Little Miss B", "Melina", "Gentle Turn" oder "Porky", dann doch ziemlich grauslig.
"Rubber Riff" war eine Auftragsarbeit, für die die Band ursprünglich offenbar nicht mal ihren Namen hergeben wollte. Nicht einmal Soft-Machine-Komplettisten brauchen diese Scheibe, es sei denn sie sind Restaurantbesitzer, Filialleiter in einem Supermarkt oder planen eine Fernsehdokumentation über britische Parklandschaften.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2008 |
| Letzte Änderung: |
24.4.2012 |
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Man mag kaum den Begriff „Jazzrock“ in den Mund nehmen, um diese CD zu klassifizieren. Und eine Soft-Machine-Scheibe ist es im eigentlichen Sinne auch nicht. Wohl aber erhält man auf diesem Album quasi die Quintessenz der musikalischen Vorstellungen von Karl Jenkins geboten, die stark in Richtung beschwingtes Ambient tendieren.
Merkte ich bereits zum Album "Softs", das unmittelbar vor den Aufnahmen zu "Rubber Riff" entstand, an, dass hier Soft Machine an das Ende ihrer Reise gekommen waren, so gehen die Musiker um Karl Jenkins hier noch einen Schritt weiter... Was immer man an Improvisationskunst mit Soft Machine in Verbindung brachte, ist hier nicht zu finden.
Die stets kurzen Kompositionen sind immer sauber und einfach strukturiert und laufen prima im Hintergrund mit. Da es sich um eine Auftragsarbeit für einen Lieferanten für (anspruchsvolle) Fahrstuhlmusik handelt, sollte es auch nicht anders sein. Ein bisschen scheint mir "Rubber Riff" musikalisch so etwas wie das Missing Link zwischen "Softs" und "Land of Cockayne" zu sein, klingt aber schon eher wie Letzteres, wirkt aber homogener.
| Anspieltipp(s): |
Crunch, Hi-Power, Melina |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.4.2012 |
| Letzte Änderung: |
24.4.2012 |
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