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Oceansize

Home & Minor (EP)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009 (26.Oktober)
Besonderheiten/Stil: New Artrock
Label:
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Mark Heron Drums
Steven Hodson Bass/Guitar/Keys
Gambler Guitar/Keys
Steve Durose Guitar/Vocals
Mike Vennart Vocals/Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Legal Teens 4.28
2. Getting Where Water Cannot 5.24
3. Monodrones 2.34
4. Home & Minor 8.10
5. Didnealand 3.22
6. The Strand 8.03
Gesamtlaufzeit32:01


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


3 Studioalben in 10 Jahren Bandgeschichte. Oceansize scheint aus Perfektionisten zu bestehen, die an jeder Vollzeit-CD lange feilen müssen. In den langen Pausen zwischen ihren Hauptwerken haben Oceansize mehrere EP's rausgebracht. Bei "Home & Minor" handelt es sich um die siebte EP der Briten. Diesmal sind es 6 Songs, die sich über 32 Minuten erstrecken.

An dem bisherigen Schaffen von Oceansize gefällt mir, dass die Band den New Artrock-Wohlklang oft und gerne zugunsten von Aggressivität (darunter auch Progressive Metal) und schräg lärmenden Passagen beiseite lässt.

"Home & Minor" ist da anders. Man wollte nach eigener Aussage zur Abwechslung mal eine zurückhaltende Platte machen. Paradoxerweise soll "Home & Minor" einige Coverversionen von ursprünglich als Death Metal oder Thrash Metal arrangierten Stücken beinhalten, wobei die neuen Versionen praktisch Heavy Metal-frei sind. Damit erfüllen die eigenwilligen Neueinspielungen die Erwartungen derjenigen Hörer, die von Bands wie Oceansize atmosphärischen und harmonischen Postrock/New Artrock erwarten. Aber auch wenn man nichts von angeblichen Ursprüngen dieser Stücke weiss, gibt es einige Überraschungen wie z.B. Trompeten und elektronische Rhythmen in "Getting Where Water Cannot", das elektronische Postrock-Instrumental "Monodrones" oder das jazzig-relaxte "Didnealand". Mir scheint, dass Oceansize in einer halben Stunde mehr rüberbringen, als einige Kollegen in 70 Minuten.

Mit ihrem ganz eigenen Humor kündigen die Musiker eine Tour durch Norwegens entweihte Kirchen an, um die Metal-Cover-EP zu promoten und sich am Ende gegenseitig umzubringen. Wer weiss, vielleicht ist es auch nur ein Scherz, dass einige dieser Stücke von Leuten wie Cannibal Corpse oder Slayer stammen sollen?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.10.2009
Letzte Änderung: 13.10.2009
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


Heja, wie die Zeit vergeht - es scheint mir noch gar nicht lange her zu sein, dass ich Oceansize live gesehen habe, dass ich mir die "Feed To Feed"-Box exzessiv ´reingezogen habe und schon ist es wieder soweit für ein neues Studiowerk - das vierte - der Jungs aus Manchester (aus Sicht dieser Rezension ist es in einer Woche soweit). Vielleicht die richtige Zeit sich nochmals mit der "Home & Minor"-EP zu beschäftigen. Irgendwie hat das Album seinerzeit - als Appetithappen zum Konzert erworben - keinen allzu nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Hmmm - nun weiß ich auch wieder, warum. Obwohl das Album nur um die 30 Minuten lang ist, gelingt es mir kaum in dieser kurzen Zeit bei der Sache zu bleiben. Zu ruhig, zu unspektakulär, zu wenig fesselnd ist das musikalische Geschehen, welches Oceansize uns hier anbieten. Es ist, wie wenn die Band mal Urlaub von all dem machen wollte, was den Bandsound eigentlich auszeichnet. Also gibt es keine Riffgewitter, kein hyperaktives Drumming, kein Bassgewummer, keine komplexen, aber doch melodiöse, epische Songkonstrukte. Nicht von alldem und auch noch nicht mal Krach. Gut, es gibt einige schöne, lyrische Momente, zarte Melodien und sanfte Elektronik, die die Ohren umschmeichelt - na ja, elegante Langeweile halt. Die Songs scheinen sich sofort nach dem Hören in Luft aufzulösen. Am spaßigsten ist hier noch die Geschichte, dass dies alles uminterpretierte Metal-Songs sein sollen. Wenigstens dieser Gag sitzt.

In nicht wenigen Rezensionen wird diese EP mit den späten Talk Talk verglichen. Nun, das würde mein ungutes Gefühl erklären. Die Band sagt, dass ihre Fans zuerst verstört sein mögen, aber in zwei Jahren es für die beste Veröffentlichung von ihr halten. Okay, daran werde ich mich halten und das Album Ende 2011, anfangs 2012 nochmal auflegen. Bis dahin freue ich mich auf "Self preserved while the bodies float up" und hoffe inständig, dass die Band ihre Ruhephase hinter sich hat.

Anspieltipp(s): ...vielleicht was von "Effloresce" ;-)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.8.2010
Letzte Änderung: 25.11.2013
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Oceansize

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Effloresce 11.00 1
2005 Everyone Into Position 11.00 2
2007 Frames 10.67 3
2009 Feed To Feed 12.00 1
2010 Self preserved while the bodies float up 10.00 2

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