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Steve Hackett

Out Of The Tunnel's Mouth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: ArtPop; RetroProg; sonstiges
Label: Wolfwork Records/Hackett Songs
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett Guitars, vocals
Roger King Keyboards, programming

Gastmusiker

Nick Beggs Bass, chapman stick (2, 3, 5, 6, 7)
Dick Driver Double Bass (5)
John Hackett Flute (5, 8)
Lauren King Backing vocals (7)
Ferenc Kovaks Violin (8)
Amanda Lehmann Vocals (3, 5, 7)
Jo Lehmann Backing vocals (7)
Anthony Phillips Twelve string guitar (3, 5)
Chris Squire Bass (1, 2)
Christine Townsend Violin, viola (5, 6, 8)
Rob Townsend Soprano sax (3, 8)

Tracklist

Disc 1
1. Fire On The Moon 6:12
2. Nomads 4:32
3. Emerald And Ash 9:00
4. Tubehead 3:37
5. Sleepers 8:51
6. Ghost In The Glass 3:00
7. Still Waters 4:36
8. Last Train To Istanbul 5:57
Gesamtlaufzeit45:45


Rezensionen


Von: Michael Büttgen @ (Rezension 1 von 2)


Camino Records und Kim Poor sind Geschichte im Leben des Steve Hackett. "Da müssten ja jetzt die Album-Cover endlich mal besser werden..", denk ich so in mich hinein, doch als ich endlich – nach 3 langen Jahren Wartezeit – das neue Album von "Mr. Firth of Fifth" in den Händen halte, werde ich kalt erwischt:"Mist, sie sind sogar noch schlechter geworden...".

Das neue Album des für mich persönlich wohl besten Gitarristen aller Zeiten, bietet glücklicherweise Altbewährtes in Form von anspruchsvollen Rocksongs, wie z.B. das großartige "Fire On The Moon", welches nach längerer Zeit mal wieder ein zu Tränen rührendes Gitarrensolo präsentiert. Apropos Gitarrensolo: Das folkloristische "Nomads" und das hammergeile, fast 9minütige "Sleepers" gefallen mit einer fesselnden, mitreißenden Mischung aus traumhaften Akustikparts, wunderbaren Melodien und druckvollem Rocksound. Neben diesen Highlight können das temporeiche, druckvolle "Tubehead", die Gitarrenlehrstunde "Ghost In The Glass" und das leicht (wirklich nur ganz leicht) blueslastige "Still Waters" gut mithalten.

Einzige Ausnahme ist das schon fast schlagerartige, furchtbar kitschige "Emerald And Ash", welches sich wenigstens ab der Hälfte der 9 Minuten zu einem noch recht guten Mitwipper entwickelt.

Abschließend präsentiert sich das orientalische, wuchtig perkussive und packende "Last Train To Istanbul" als würdiger Rausschmeißer und hinterlässt wie so oft einen begeisterten Hackett-Fan.

Alles in Allem stimmt mich "Out Of The Tunnels Mouth" äußerst positiv. Die respektable Liste der Gastmusiker spricht für sich. Die von Hackett und King komponierten Songs sind fast durchweg gelungen, mal treibend rockig, mal ruhig melodiös, aber immer mit einem gewissem Anspruch und dem üblichen Hackett-Charme versehen. Der Meister der Herzen singt auch nicht mehr wirklich SO schlimm, wie immer alle behaupten. Im Gegensatz zu manch anderem Jodelheini, der sich hier in den Tiefen der BBS verbirgt, attestiere ich Herrn Hackett ein durchaus annehmbares, zumindest songdienliches Organ. Für mich seit Darktown das beste Hackett-Album.

Anspieltipp(s): Fire On The Moon, Nomads, Last Train To Istanbul
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.11.2009
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 12/15
15 Punkte für "Fire On The Moon"

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


Steve Hackett ist inzwischen sein eigenes Genre und er macht Steve Hackett-Musik. Da Hackett-Musik aber einfallsreich und abwechslungsreich ist und zudem meist virtuos dargeboten wird, stört sich da aber niemand dran. Gefunden hat er seinen Stil eigentlich schon mit "Guitar Noir" (meine Güte, das ist schon wieder 16 Jahre her) – auch wenn er sich noch den einen oder anderen teils seltsamen Ausflug danach gegönnt hat –, spätestens aber mit "Darktown" (auch schon wieder 10 Jahre her). Seitdem veröffentlicht Steve Hackett hochwertige Soloalben, so ist auch "Out Of The Tunnel's Mouth" keine Überraschung und glücklicherweise auch ganz und gar kein Ausrutscher.

Es gibt veritable Rocker (gleich der Opener "Fire On The Moon"), teils Hackett-typisch mit so einem Ethno-Touch ("Nomads"). Es gibt gitarristische Fingerübungen, die gut als Etüden für fortgeschrittene Epigonen dienen können ("Ghost In The Glass"). Es gibt seltsame verschrobene, man möchte sagen "typisch englische", Epen mit victorianischem Touch wie das teils schmalzige, teils rockige "Emerald And Ash". Es gibt Songs, die so eigentlich nur Steve Hackett produziert, die zwischen Rocker, Hymne, Epos und Worldmusic irgendwie sanft pendeln (hier: "Sleepers" oder "Last Train To Istanbul"). Und es gibt wieder mal einen Hackett'schen Versuch in Blues, diesmal gar mit Soul-Touch, der gelingt ("Still Waters").

Hackett selbst sorgt für gediegene Gitarrenarbeit und einige wirklich tolle Soli. Seine Mitstreiter und Gäste sorgen für das gewohnt hohe musikalische Niveau und für farbige Ausgestaltung der Arrangements (Höhepunkt ist hier natürlich das abschließende "Last Train To Istanbul"). Herausgehoben werden muss die Rolle von Hacketts kongenialem Partner Roger King. Der sorgt nicht nur für geschmackvolle Synthie-Klänge, sondern lässt vor allem mit einem sensationellem Programming das Fehlen eines Drummers auf diesem Album vergessen. Das ist eine große Leistung und das Album sollte gerechterweise unter "Hackett & King" laufen.

Also, das ist das vierte sehr starke Studiowerk von Hackett in Folge (wenn ich mal das etwas dröge "Metamorpheus" als Sonderfall unterschlage). Das ist schon bemerkenswert und für den Fan der Grund unbesehen zu zugreifen. Alle anderen können auch dieses Album wieder mal zum Einstieg in die Welt Hacketts oder zum einfach so genießen verwenden.

Anspieltipp(s): Fire On The Moon, Sleepers
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.12.2009
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 Time Lapse 10.00 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Live Archive 83 8.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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