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Taylor's Universe

Artificial Joy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Marvel Of Beauty Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jakob Mygind Sax
Carsten Sindvald Clarinet, Sax
Finn Olafsson Guitars
Michael Denner Guitar (Track 4 & 7)
Robin Taylor Keyboards, Guitar, Percussion, Sounds
Flemming Muus Tranberg Bass
Klaus Thrane Drums
Louise Nipper Voice (Track 4 & 5)

Tracklist

Disc 1
1. Work 4:41
2. Artificial Joy 4:25
3. Days Run Like Horses 7:02
4. Atmosfear 7:04
5. Laughter 7:01
6. Telephone 4:59
7. Fame 9:44
Gesamtlaufzeit44:56


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Zum Jahresende lädt noch einmal Robin Taylor in sein Universum ein. Als zwanzigste Produktion seines Labels Marvels Of Beauty erschien mit "Artificial Joy" im Herbst 2009 schon das zweite Album von Taylor's Universe dieses Jahr und das zehnte insgesamt. In schlichtem Weiß gehalten, geziert von einem Stich des Renaissance-Malers Melchior Loeck, ist "Artificial Joy" nach Ansicht des Rezensenten das bis dato beste Album von TU.

Am musikalischen Grundrezept Taylors hat sich zwar nicht sehr viel geändert, gibt es doch auch hier einen klangvollen Instrumentalprog mit Jazzeinschlag zu hören, der sich immer noch auf Taylors abwechslungsreichem, mitunter retroorientiertem Tastengerüst erhebt, über dem sich Gitarre und Bläser solistisch in Szene setzen, doch ist das Ergebnis runder, kantiger und auch eine Spur schräger ausgefallen. Auch auf "Artificial Joy" gibt es noch ein paar eher einfache, melodisch-verspielte Abschnitte, doch ist der Grossteil der Musik sehr progressive ausgefallen, progressiv im Sinne einer zeitgenössischen, symphonisch-komplexen Instrumentalmusik, die druckvoll produziert ist und abwechslungsreich, dicht und voluminös aus den Boxen schreitet, aber auch die Vergangenheit nicht vergisst.

Gleich zwei, durchaus auffällig und virtuos agierende Bläser hat Taylor engagiert, Jakob Mygind am Sax und Carsten Sindvald an Klarinette und Sax. Dazu teilen sich Taylor, Denner und Finn Olafsson die Gitarrenarbeit. Im Grunde bearbeitet Taylor hier ähnliche symphonisch-jazzige Gefilde, in denen sich auch die Dänischen Kollegen von Secret Oyster Mitte der 70er Jahre gerne aufgehalten haben. Allerdings kommt "Artificial Joy" deutlich symphonischer, weniger jazzig, gänzlich unfunkig und wesentlich moderner aus den Boxen. Und zumindest immer dann, wenn Ex-(?)Heavy-Metal-Gitarrist Denner sein Instrument erklingen lässt ist die Musik auch um einiges deftiger ausgefallen. Einige frei-schwebende Abschnitte und kürzere Freispieleinlagen sorgen zudem für Abwechslung und einige Ecken und Kanten.

"Artificial Joy" ist das bis dato reifste Werk von Taylor's Universe, welches es fast mit den wilden Produktionen von Taylor's Free Universe aufnehmen kann. Wenn es Taylor nun schafft die retrosymphonisch-jazzrockigen Klangwelten von TU und die freiformatig-schrägen Elaborate von TFU gänzlich zu vereinigen, könnte da wirklich Grosses dabei heraus kommen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.11.2009
Letzte Änderung: 6.3.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Taylor's Universe

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Taylor's Universe 9.00 2
1996 Pork 10.00 1
1998 Experimental Health (with Karsten Vogel) 9.00 1
2004 Once again 8.00 1
2005 Oyster's apprentice 10.00 1
2006 Certain Undiscoveries 10.00 1
2007 Terra Nova 8.50 2
2008 Soundwall 9.50 2
2009 Return to Whatever 10.00 1
2012 Kind Of Red 11.00 1
2013 Worn Out 10.50 2
2013 Evidence 11.00 2
2015 From Scratch 11.00 1
2015 Across the Universe 10.00 1
2017 Almost Perfected 11.50 2

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