SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
17.12.2017
Mech - Zjednoczone Siły Natury Mech
Jörg Sandner - Donut Desaster
Wobbler - From Silence To Somewhere
16.12.2017
Pauline Anna Strom - Trans-Millenia Music
Group 1850 - The Golden Years Of Dutch Pop Music
Heartfield - Follow
Lynhood - Septembre
15.12.2017
Mind Enemies - Revenge
Ringhausen - Lumen
Kaipa - In the Wake of Evolution
White Mountain - The Delta Sessions
Status Minor - Three Faces of Antoine
Trinity Xperiment - Anaesthesia
14.12.2017
Isproject - The Archinauts
Isildurs Bane - Off the Radar
PuzzleWood - Gates of Loki
13.12.2017
World Trade - Unify
Squartet - Adplicatio Minima
ARCHIV
STATISTIK
24189 Rezensionen zu 16534 Alben von 6441 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Motorpsycho

Heavy Metal Fruit

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: HardRock; Independent / Alternative; Psychedelic; Spacerock; sonstiges
Label: Stickman Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Hans Magnus Ryan vocals, guitars, keyboards
Bent Saether vocals, bass, guitars, keyboards
Kenneth Kapstadt drums

Gastmusiker

Kare Chr Vestrheim keyboards
Hanne Hukkelberg vocals (2,4,5,6)
Mathias Eick trumpet (2)

Tracklist

Disc 1
1. Starhammer (feat. The Electric Psalmon) 12:57
2. X3 (Knuckleheads In Space) / The Getaway Special 9:04
3. The Bomb-Proof Roll and Beyond (for Arnie Hassle) 6:02
4. Close Your Eyes 3:40
5. W.B.A.T. 9:44
6. Gullible's Travails (pt. I - IV) 20:42
Gesamtlaufzeit62:09


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Wenn Motorpsycho hinlangen, dann richtig. War schon der Vor-Vorgänger „Little Lucid Moments“ ein ziemlicher Brocken (dazwischen gab's mit „Child Of The Future“ ein nur auf Vinyl veröffentlichtes Werk, welches ich irgendwie verpasst habe), so legt „Heavy Metal Fruit“ in mancherlei Hinsicht noch einen drauf.

Doch lassen sich die drei Norweger erst einmal Zeit... ein bisschen mehr als eine Minute passiert am Beginn von „Starhammer“ erstmal nichts. Bis sich ein Bassgroove wie aus weiter Ferne aus dem Nichts schält und der Song dann eben doch wie ein Hammer über den Hörer herfällt. Munter, munter, eine unwiderstehliche Mischung aus schweren Hard Rock-Riffs, fetten Bassläufen, sirrenden Synthies und verzwirbeltem Drumming lassen Motorpsycho aus den Boxen krachen. Stark 70er Jahre-lastiger Hard Rock, Spacerock, Psychedelic und dazu der fröhliche Flower Power-Gesang, diese Mischung ist es, die „Heavy Metal Fruit“ unterhaltsam und doch auch anspruchsvoll zugleich macht (wobei die Spaß-Komponente überwiegt).

Neben all dem kraftvollen Rock bleibt auch noch Platz für geschickt eingestreute Gimmicks. Im zweiten Track „X3 (Knuckelheads In Space) / The Getaway Special“ sorgt Gast-Trompeter Mathias Eick (von Jaga Jazzist) für überraschende jazzige Momente. Mitten im Rockgetümmel erklingt plötzlich eine sanfte Pianoballade („Close Your Eyes“). Und wenn man nach dem Bombast-Overkill von "W.B.A.T." meint, jetzt ist aber alles raus, dann legen die Norweger noch einen 20minütigen Trip durch Raum und Zeit nach, der den Hörer endgültig in Sphären jenseits des Saturn beamt.

„Heavy Metal Fruit“ ist vielleicht eines der inspiriertesten Alben von Motorspycho, auf jeden Fall eines, das man kennen sollte, wenn man mit psychedelisch-spacigen Hard Prog mit leichter Alternative-Attitüde etwas anfangen kann. Zu sagen ist nichts mehr, jetzt kommt das Hören.

Anspieltipp(s): X3 (Knuckelheads In Space) / The Getaway Special, W.B.A.T.
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.1.2010
Letzte Änderung: 31.1.2010
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Motorpsycho

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1998 Trust Us 11.00 1
1999 Let them eat cake 11.00 1
2000 Roadwork vol 2: The MotorSourceMassacre 11.00 1
2008 Little Lucid Moments 11.00 1
2016 Here Be Monsters 12.00 1
2017 The Tower 11.67 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum