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24718 Rezensionen zu 16918 Alben von 6589 Bands.
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Rick Wakeman

No Earthly Connection

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976 (Deluxe-Ausgabe mit Bonus-CD 2016)
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Klassischer Prog
Label: A&M Records
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Rick Wakeman keyboards
Ashley Holt vocals
Roger Newell bass,vocals
John Dunsterville guitars,mandolins and vocals
Tony Fernandez drums
Martyn Shields trumpet,flugel horn,french horn,vocals
Reg Brooks trombone,bass trombone,vocals

Tracklist

Disc 1
1. Music reincarnate

1. Part 1-The Warning 8.19
2. Part 2-The Maker 3.37
3. Part 3-The Spaceman 3.59
4. Part 4-The Realisation 4.18
5. Part 5-The Reaper 7.54

2. The Prisoner 7.01
3. The lost cycle 7.04
Gesamtlaufzeit42:12
Disc 2
1. Music Reincarnate - Part 3, The Spacemen   (Bonus-CD der Deluxe-Ausgabe, live 1976) 3:42
2. Catherine Howard 10:03
3. Sir Lancelot And The Black Knight 5:16
4. Arthur 7:22
5. Music Reincarnate - Part 4, The Realisation 4:37
6. The Forest 6:56
7. Catherine Parr 8:23
8. The Prisoner 6:59
9. Merlin the Magician 8:15
Gesamtlaufzeit61:33


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


Nach zwei epischen Werken und den dazugehörigen Tourneen wurde die finanzielle Lage von Rick Wakeman sehr ernst, da bekanntlich Tourneen mit Orchester und Chor für Rockmusiker meist ein Verlustgeschäft sind. Folglich bei den Vorbereitungen zu "No earthly connection" waren keine Mittel da, um die neuen Songs mit gewohntem Aufwand zu gestalten, also entschloß sich Wakeman dazu, die Scheibe mit kleineren Besetzung aufzunehmen. Praktisch anstelle eines Orchesters hat man zwei Musiker an den Blasinstrumenten angeheuert.

"All the music is based on a futuristic, autobiographical look at music, the part it plays in our pre-earth, human and after life. Accepting that music is incorporated in our souls, it is up to the individual body in which it lives, to nurture and develop this unearthly sense as he is told, in order that upon its return, another life may use it to advance the only true sense in this world of No Earthly Connection."

Das war Wakemans Inhaltsbeschreibung zu "No earthly connection". Offensichtlich handelt es sich dabei um ein esoterisch ausgerichtetes Konzeptalbum , worauf der Künstler die Suche nach verborgenen Wahrheiten zu betreiben vorgibt. Aufgrund des metaphysischen Konzeptes dieser Platte, veranschaulicht durch die beigelegten Bilder, die z.B. über Stonehenge schwebenden Wakeman zeigen, scheinen Inspirationen wie Yes oder die textlichen Aktivitäten von Jon Anderson nicht ganz fern zu liegen. "No earthly connection" war damals übrigens als die letzte Scheibe ihrer Art geplant (Wakeman:"the epic to end all epics").

Fest steht, dass Wakeman hier Sounds und Arrangements präsentiert, die man auf seinen Alben sonst vergebens suchen würde. Neben für diesen Musiker typischen Keyboardsounds findet man hier viel Mellotron, sowie manchmal jazz-rockig, manchmal klassisch anmutende Bläsereinsätze, oder Feinheiten wie bassunterlegte, stimmungsvolle Mellotronlandschaften auf "Music Reincarnate-Part V" oder "The Prisoner". Die melodischen Einfälle dazu sind auch sehr ansprechend ausgefallen.Bei der für damalige wakemansche Verhältnisse sparsamen Instrumentierung wäre der Vorwurf der musikalischen Geschmacklosigkeit diesmal relativ gegenstandlos.

Aus den oben aufgeführten Gründen bin ich geneigt, "No earthly connection" als das beste Konzeptalbum von Rick Wakeman anzusehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.5.2002
Letzte Änderung: 21.5.2002
Wertung: 10/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 3)


Inzwischen gibt es diese Platte auch wieder als liebevoll im Papp-Cover veröffentlichte 24 Bit-Version aus Japan. Selbst die Spiegelfolie der Original-LP liegt bei, um das Cover entzerrt zu betrachten. Der geneigte Fan kann also eines der besseren Werke Wakemans in seine Sammlung aufnehmen.

Ich kenne "nur" gut 20 LPs und CDs des Keyboarders, seine Veröffentlichungsflut ist gigantisch, sein Ausschuss leider hoch. Aber hier bekommt auch der Wakeman-Ängstliche eine gute, leicht symphonisch angehauchte Keyboarderplatte. Auch wenn wie üblich, alle Songs vom Meister selbst komponiert sind, macht sich positiv bemerkbar, dass er sich auf dieser LP/CD als Teil einer Band betrachtet. Er hält sich zurück, kleistert nicht alles mit diversen Synthies zu (zum Glück gab es noch keine polyphonen!!), spielt songdienlich und häufig am MiniMoog oder dem Klavier. Je nach Song geben die beiden Leadsänger den Liedern den passenden Ausdruck (die klare, hohe Stimme fürs Beschauliche, die etwas rauere für die rockigen Sachen). Überhaupt spielt die Band gut zusammen, es gibt schöne Klavierpassagen, nette Flöteneinlagen, akustische Gitarre, Chorgesang, manchmal leicht psychedelische Einlagen und die beiden Bläser geben einen zusätzlichen orchestralen Anstrich.

Fazit, dies ist die "bandlastigste" CD, die ich vom großen Blonden kenne, hat durchweg gute Kompositionen (nie zu nah am Kitsch) und ist mal keine "hier kommt Mr. Flinker Finger"- LP eines Keyboarders. Neben "Criminal record" und dem ersten Solowerk für mich die Beste aus dem Hause Wakeman (zumindest von denen, die ich kenne). Und die Klangqualität ist wirklich klasse.

Anspieltipp(s): Track 6 -The Prisoner (? - die Tracks sind auf japanisch gespeichert und auch die Längenangaben entsprechen nicht den obigen Angaben)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.3.2004
Letzte Änderung: 10.9.2013
Wertung: 11/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Im Spätherbst 2016 erschien dieses Album, nachdem es längere Zeit vergriffen war, in einer Neuausgabe. Von dieser gibt es auch eine Deluxe-Version mit einer Bonus-CD, zu der ich noch ein paar Worte verlieren möchte.

Die Deluxe-Variante kommt in einem aufwändig gestalteten Klappcover, das ein umfangreiches Booklet mit vielen Hintergrundinformationen zur Geschichte des Albums enthält. Die Bonus-CD enthält den Mitschnitt eines BBC-Konzerts vom 17. Juni 1976 im Londoner Hammersmith Odeon in sehr guter Klangqualität. Wakeman spielt auch hier mit dem „English Rock Ensemble“. Neben Songs aus No Earthly Connection gibt es eine Auswahl aus Six Wives und King Arthur sowie einen kurzen Auszug aus Journey. Gerade die Songs aus den früheren Alben klingen hier recht anders; einmal natürlich durch die andere, im Falle von Arthur und Journey besser gesagt: schlankere Besetzung, bei der auf Chor und Orchester verzichtet wurde. Das lässt die Songs weniger zugekleistert klingen. Lediglich die beiden Bläser sorgen für ein paar orchestrale Klangfarben.

Aber auch in der Struktur der Songs gibt es hier und da Änderungen, am stärksten in Catherine Howard. Dies wurde mit einem eingefügten, weitgehend von Akustik-GItarre bestimmten Part auf fast das Doppelte der ursprünglichen Spielzeit ausgedehnt. Der Sinn des dabei stellenweise zu hörenden Geschluchzes ist mir dabei nicht ganz klar. Trotzdem, für die Bonus-CD lohnt sich die Anschaffung selbst dann, wenn man die ursprüngliche CD-Ausgabe schon besitzt, und wer auch diese nicht sein eigen nennt, sollte sie sich auch anschaffen; denn No Earthly Connection gehört sicherlich zu den besten Alben des Herrn im Glitzercape, auch (oder gerade weil) es nicht so pompös aufgemacht ist wie Arthur oder Journey.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.1.2017
Letzte Änderung: 13.1.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Rick Wakeman

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Piano Vibrations 1.00 2
1973 The Six Wives Of Henry VIII 11.33 3
1974 Journey To The Center Of The Earth 9.50 4
1975 Lisztomania 7.00 2
1975 The Myths and Legends of King Arthur and the Knights of the Round Table 5.75 5
1977 White Rock 10.00 1
1977 Criminal Record 9.00 2
1979 Rhapsodies 7.00 1
1981 The Burning 8.00 1
1981 1984 7.50 4
1982 Rock n' Roll Prophet - 1
1983 Cost of living 6.00 1
1983 G'ole! 9.00 1
1984 Crimes of Passion 5.00 1
1985 Silent Nights 8.00 1
1985 Live at Hammersmith 9.00 1
1986 Country airs (1986) 9.00 1
1987 The Gospels 1.67 3
1987 The Family Album 5.00 1
1988 Zodiaque 5.00 1
1988 Time Machine 3.00 1
1988 A Suite of Gods 5.00 1
1989 Sea Airs 6.00 1
1989 Black Knights at the Court of Ferdinand IV 9.00 1
1990 In the beginning - 1
1990 Night Airs 5.00 1
1991 African Bach 6.00 1
1991 2000 A.D. Into the Future 9.00 1
1991 Aspirant Sunrise 5.00 1
1991 Aspirant Sunset 4.00 1
1991 Aspirant Sunshadows 4.00 1
1991 Softsword (King John and The Magna Charter) 4.00 1
1991 The Classical Connection 4.00 1
1992 Country Airs (1992) 7.00 1
1993 The Classical Connection 2 7.00 1
1993 Classic tracks 8.00 1
1993 Heritage Suite 9.00 1
1993 Prayers 5.00 1
1995 The New Gospels 4.00 1
1995 The Seven Wonders of the World 8.00 1
1995 In Concert 9.00 1
1995 Visions - 1
1996 Fields of green 8.00 1
1996 Orisons - 1
1996 The Word And Music - 1
1996 Greatest Hits 5.00 1
1997 Tribute 3.00 1
1998 Themes 6.00 1
1999 The Art In Music Trilogy 3.00 1
1999 The Natural World Trilogy 2.00 1
1999 Return To The Centre Of The Earth 6.33 3
2000 Christmas Variations - 1
2000 Preludes to a century 8.00 1
2000 Chronicles of Man 10.00 1
2001 Rick Wakeman. Classic Rock Legends (DVD) 5.00 1
2001 Journey to the Centre of the Earth. Collectors Edition. (DVD) 10.00 2
2001 Classical Variations 3.00 1
2001 The legend - Live in concert 2000 (DVD) 8.00 1
2002 Songs of Middle Earth 3.00 1
2002 The Real Lisztomania 7.50 3
2002 The Missing Half 11.00 2
2002 Almost Classical - 1
2002 Medium rare 4.00 1
2002 The Oscar Concert 8.00 1
2003 Out There 6.50 4
2004 Out There (DVD) 7.00 1
2006 Retro 9.00 2
2007 Retro 2 9.00 1
2007 Video Vault 7.00 1
2009 The Six Wives Of Henry VIII - Live At Hampton Court Palace 12.00 1
2012 In The Nick Of Time - Live In 2003 - 1
2012 Journey To The Centre Of The Earth (Studioaufnahme) 11.00 1
2016 The Myths and Legends of King Arthur and The Knights of the Round Table 13.00 1

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