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Antony Kalugin Project (Sunchild)

The Wrap

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Neoprog
Label: Caerllysi Music
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Antony Kalugin Keyboards, Gesang, Percussion
Maxim Velichko Gitarre
Sergey Balalaev Schlagzeug
Kostya Ionenko Bass
Sergey Kovalev Bayan, Gesang
Roman Gorielov Gitarre, Gesang

Gastmusiker

Helen Bour Oboe (1,2)
Alexandr Pastukhov Fagott (1,2,3)
Oksana Podmaryova Cello (3,6)
Max Morozov Viola (3,6)
Daria Maiourova Violine (3,6)

Tracklist

Disc 1
1. Day of Destiny 4:06
2. The Wrap (Intro) 5:16
3. Under the Wrap 38:19
4. An Angel 5:42
5. Illusionist 1:16
6. The Wrap (Outro) 4:59
Gesamtlaufzeit59:38


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


The Wrap ist das dritte Album von Antony Kalugins Projekt Sunchild, und wenn ich mir die Rezensionen zu den beiden Vorgängern anschaue, scheinen sich die Unterschiede zu diesen in Grenzen zu halten. Die ukrainische Formation bietet auch hier soliden Neoprog mit ausladenden, wenn auch nicht übermäßig komplexen Songstrukturen. Viel Tastenwohlklang ist angesagt, dem jedoch zur Vermeidung übermäßigen Schönklangs immer wieder heftig riffende Gitarren entgegengesetzt werden, die die Musik phasenweise in progmetallische Gefilde steuern.

Für ein paar klangliche Farbtupfer sorgt der dezente Einsatz rockuntypischer Instrumente wie Oboe, Fagott und verschiedene Streicher, sowie des Bajan, einer in Russland und der Ukraine verbreiteten Form des Knopfakkordeons. Letzteres bringt einen leichten Ansatz von Folklore in die Musik - zumindest in den wenigen Passagen, in denen es hörbar ist. Ansonsten hat die Musik nämlich absolut nichts landestypisches, klingt vielmehr deutlich nach sinfonischem Neoprog. Die Gitarren klingen meist nach Andy Latimer (Camel) oder Steve Rothery (Marillion), in den Tasten wird's öfters recht genesisig. Wobei das nur für die Tastenmelodien gilt, vom Klang her geht's eher Richtung 80er-Neoprog.

Überwiegend bewegen sich die Songs in verhaltenem Tempo, auch herrscht im allgemeinen eine eher elegische Stimmung vor. Der Gesang ist recht angenehm, aber auch nicht sonderlich bemerkenswert. Diese Attribute könnte ich glatt auf das ganze Album ausdehnen: denn so angenehm die Musik zu hören ist, hinterlässt sie doch keinen bleibenden Eindruck, folgt zu sehr bewährten Prog-Strickmustern. Nicht zu Unrecht hat ein Kollege in seiner Rezension zum Vorgängeralbum den Vergleich mit Roine Stolt gezogen. Es gibt einfach zu viele Bands, die ganz ähnliche Musik machen. Wenn man schon ein exotisches Instrument wie das Bajan in der Besetzung hat, warum das nicht stärker verwenden? Das könnte der Musik ein eigenständigeres Profil geben.

Schlecht gemacht ist The Wrap sicherlich nicht, wer von sinfonisch-schöngeistigen Spielart des Prog nicht genug bekommen kann, wird hiermit zufrieden sein. Insbesondere Liebhaher episch ausgebreiteter Stücke kommen dank des fast vierzigminütigen Titelsongs auf ihre Kosten. Wer nach neuartigen, ungewohnten Klängen sucht, wird hier jedoch nicht fündig werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.12.2010
Letzte Änderung: 22.12.2010
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Antony Kalugin Project (Sunchild)

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 The Gnomon 10.00 3
2009 The Invisible Line 10.00 2
2011 As Far As The Eye Can See 11.00 1
2012 Isolation 11.00 1
2015 Synesthesia 8.50 2
2018 Messages from afar: The Division and Illusion of Time 9.00 1

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