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Circle

Miljard

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Postrock
Label: Ektro Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mika Rättö Keyboards, Synthesizer
Jussi Lehtisalo Bass
Tomi Leppänen Percussion, Synthesizer
Janne Westerlund Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Parmalee 19:57
2. B.F.F. 8:14
3. Duunila 21:10
4. Manni 8:45
5. Salenius 5:01
Gesamtlaufzeit63:07
Disc 2
1. Sophie 13:08
2. Mühle 4:49
3. Cornelia 7:47
4. Bakkis 3:36
5. Viitane 22:34
Gesamtlaufzeit51:54


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Das 2006 erschienene "Miljard" ist bis dato wohl das eigenartigste Album von Circle, mit Sicherheit ist es aber die längste Studioproduktion, die die Band aus Pori bisher veröffentlicht hat. Kein Metal, kein Spacerock, keine bizarren Folksongs ... überhaupt recht wenig gibt es hier scheinbar zu hören. Ein verhalten dahinschwebendes Gemenge an Piano-, Gitarren- und Bassklängen, mitunter effektverfremdet, plätschert hier aus den Boxen, unterlegt mit dezenten elektronischen Sounds, Brummen, Plingen, Dröhnen, Klappern, verfremdeten Naturgeräuschen und zurückhaltender Perkussion. Nur selten nimmt diese Musik etwas an Fahrt auf (wie in der ersten Hälfte von "Viitane"), meist gleitet sie gemächlich, wie in Zeitraffer, dabei aber seltsam eindringlich dahin.

Auf das erste Hören scheint da nicht viel zu passieren. Doch wenn man sich auf die Stücke einlässt, nimmt man einen Mikrokosmos von verschiedensten Klangereignissen wahr. Fast scheint es, als müsste man diese Musik durch ein aurales Mikroskop (ein Mikroaurikular?) "betrachten", um auch all das wahrzunehmen, was da weit im Hintergrund der kargen Klänge passiert. Viel Zeit und eine gewisse neugierige Entspanntheit (die sich aber nach einiger Zeit auch von selbst einstellt) sind vonnöten, um sich mit "Miljard" zu beschäftigen. Ist man einmal in diese mikrotonale Klangwelt eingedrungen, lichten sich die kalten Nebel, die zuerst diese skandinavischen Klanglandschaften in ein einheitliches, scheinbar immergleiches Grau getaucht haben und geben den Blick frei auf farbige, zumindest deutlich grauschattierte, kristalline Tongemälde. Was aufs erste Hören repetitiv und langatmig wirkte, gewinnt plötzlich ungemein an Kraft und lässt den Hörer nicht mehr los.

Mit "Miljard" haben Circle ihren bis dato beeindruckendsten Beitrag zum Genre Postrock geleistet. Dies ist Musik jenseits aller Rockschemen, vorgetragen mit Rockinstrumenten, die von Rockern bedient werden. Da muss man sich nur einmal die Bandphotos im Beiheft betrachten, auf denen die Finnen in entsprechendem Outfit in schneeverhüllter Landschaft auf Metallerart posieren. Das ist so unwirklich wie diese Musik. Wer minimalistisch-krautige Postrockexperimente schätzt und genügend Zeit hat, der sollte hier dringend einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2011
Letzte Änderung: 22.2.2011
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Circle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Meronia 11.00 1
1996 Zopalki 10.00 1
1996 Hissi 12.00 2
1997 Fraten 11.00 2
1998 Pori 12.00 1
1999 aNdeXelt. 11.00 1
2000 Prospekt 11.00 1
2001 TAANTUMUS 12.00 1
2002 Sunrise 10.50 2
2002 Alotus 10.67 3
2003 Guillotine 11.00 1
2004 Golem / Vesiliirto 10.00 1
2004 Forest 12.00 1
2005 TULIKOIRA 10.50 2
2006 Arkades 10.00 1
2007 Rakennus 9.00 1
2007 Katapult 11.00 1
2007 Panic 10.00 2
2007 Tyrant 11.00 1
2007 TOWER 12.00 1
2008 Hollywood 8.00 1
2008 Triumph 11.00 1
2009 Soundcheck 10.00 2
2010 Rautatie 12.00 1
2011 Infektio 12.00 1
2012 Serpent 10.00 1
2013 Manner 10.00 2
2015 Pharaoh Overlord 11.00 1
2017 Terminal 10.00 1

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