L'Echelle du Désir
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Philippe Prebet |
Guitars, Vocals |
| Gregory Pozzoli |
Guitars, Vocals |
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| Arnaud M'Doihoma |
Bass, Vocals |
| Thomas Larsen |
Drums, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La trilogie des mouches
1. La secte 2. Le sacre de la reine 3. Mille millions de mouches molles
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29:48
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| 2. |
Cousine
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7:30
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| 3. |
Le Taureau
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9:04
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| 4. |
L'homme a la jambe qui boit
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23:34
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| 5. |
Oppression
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4:48
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| Gesamtlaufzeit | 74:44 |
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Rezensionen

Und noch eine (relativ) neue RIO-Formation. Zumindest bezeichnen sich Jack Dupon aus der Auvergne als RIO-Band. Zitat: "Jack Dupon ... (shortly) ... Rock In Opposition (RIO) ... crazy, experimental, out of style, delirious, theatrical ...". Die Band gibt es seit 2004 (wobei die Ursprünge bis ins Jahr 2001 zurückreichen). 2006 veröffentlichte die Gruppe ihr erstes Album "L'Africain Disparu", vermutlich im Eigenverlag oder nur als Download (irgendwo erwerben kann man dasselbe im Moment jedenfalls nicht). 2008 erschien dann bei Musea (beim Unterlabel Gazul) das hier rezensierte "L'Echelle du Désir", welches allerdings auf der Internetpräsenz der Band zumindest an einer Stelle als das Debütalbum bezeichnet wird. Wie auch immer, "L'Echelle du Désir" ist offenbar das erste regulär auf Tonträger veröffentlichte Album von Jack Dupon.
Jack Dupon sind ein Quartett. Zwei Gitarren (für kurze Zeit gehörte sogar ein dritter Gitarrist zur Gruppe), Bass und Schlagzeug. Diese vier Instrumente rocken dann auch in den meist ausladenden Stücken (zwei Nummern von "L'Echelle du Désir" bringen es auf über 20 Minuten!) komplex durcheinander. So furchtbar schräg und wirr, so deutlich RIO-verwandt ist das aufs erste Hören eigentlich nicht. Im Grunde bewegen sich Jack Dupon doch in recht traditionell-harmonischen und melodischen Bahnen. Eher wird hier sehr abwechslungsreich, ausgesprochen virtuos und verspielt Gejammt, bestimmen die dicht verwobene Gitarrenlinien das Geschehen, druckvoll vorangetrieben von Arbaud M'Doihomas Bassarbeit, etwas spacig, entfernt, angejazzt, leicht crimsonesk, kantig, sehr direkt und druckvoll, ab und zu versehen mit bizarren "Gesangseinlagen", Textrezitationen, Schreien, Gejodel und Gejaule.
Trotz der eher kleinen Besetzung, ohne Bläser, ohne Tasten und weitestgehend ohne elektronische Klangspielereien und trotz der teilweise extrem langen Stücke ist "L'Echelle du Désir" erstaunlich abwechslungsreich. Zumindest kann man hier gut zuhören, die Musik treibt druckvoll und spannend voran, dümpelt auch einmal etwas entspannter vor sich hin, und die über 70 Minuten vergehen wie im Fluge. Die französischen Kollegen von NeBeLNeST, Sotos und Zaar haben ähnliche Musik gemacht. Da diese Bands vermutlich das Zeitliche gesegnet haben füllt Jack Dupon auf willkommene weise die entstandene Lücke. Macht Spaß
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.3.2011 |
| Letzte Änderung: |
2.12.2012 |
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