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Steve Hackett

Live Rails

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (VÖ: 26.04.2011)
Besonderheiten/Stil: live; ArtPop; Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett guitar, vocals
Roger King keyboards
Amanda Lehmann guitar, vocals
Gary O'Toole drums, percussion, vocals
Nick Beggs bass, chapman stick, taurus pedals, vocals
Rob Townsend sax, woodwinds, percussion, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Intro 2:18
2. Every Day 6:51
3. Fire On The Moon 6:17
4. Emerald And Ash 9:00
5. Ghost In The Glass 3:22
6. Ace Of Wands 6:48
7. Pollution C 2:21
8. The Steppes 6:00
9. Slogans 4:22
10. Serpentine 6:43
11. Tubehead 6:06
Gesamtlaufzeit60:08
Disc 2
1. Spectral Mornings 5:58
2. Firth Of Fifth 10:39
3. Blood On The Rooftops 6:31
4. Fly On A Windshield 2:07
5. Broadway Melody of 1974 1:47
6. Sleepers 7:32
7. Still Waters 5:31
8. Los Endos 7:44
9. Clocks 8:05
Gesamtlaufzeit55:54


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 2)


"Noch ein Steve-Hackett-Livealbum, ist das nötig?" mag der unbedarfte Hörer denken, denn inzwischen dürfte es locker mehr als zehn CDs/DVDs mit Konzertmitschnitten in seiner Diskographie geben. Mit "Live Rails" dokumentiert Steve Hackett die Tour 2009/2010 auf CD. "Leider" enthält die CD kein durchgängiges Konzert, sondern ist eine Mixtur aus den Auftritten in Paris, London und New York. Über seinen Webshop war sie schon länger erhältlich, demnächst auch offiziell.

Musikalisch gibt es auf den zwei CDs fast die komplette letzte CD "Out Of The Tunnel's Mouth" ("Last Train to Istanbul" taucht nur als Intro kurz auf) zu hören, dazu kommen einige seiner Klassiker und natürlich ein paar GENESIS-Titel.

Und um die obige Frage zu beantworten: nötig ist das nicht, aber es erfreut diejenigen, die zumindest einen Touch der 70er-Progrockmusik hören wollen. Wenn Hackett bei "Firth of Fifth" und den anderen alten Stücken loslegt, stellt sich zumindest bei mir mehr als nur ein Hauch Sentimentalität ein. Für mich ist es etwas völlig anderes, ob eine der vielen Coverbands oder ein Mitwirkender der Originalgruppe loslegt. Einziges Manko ist bei der Hackettband dann nur, dass ein halbwegs vernünftiger Sänger fehlt, weswegen die instrumentalen Passagen deutlich besser sind als diejenigen mit Gesang. Ein schönes Beispiel hierfür ist das kurze, leicht spanisch angehauchte Intro zu "Blood on the Rooftops" oder die Saxophoneinlagen in "Los Endos". Beim erstgenannten Titel ist auch der Gesang erträglich.

Wer auf Sentimentalitäten verzichten kann, findet auf der ersten CD gelungene und für meine Ohren kraftvollere Versionen des letzten Studio-Outputs. Besonders gut gefallen hat mir z.B. "Tubehead", das mit pumpenden Bass und Gitarrenfrickeleien aufwartet, die mich stellenweise an einen anderen Steve erinnern. Hier klingt Hackett nicht mehr viktorianisch-süß, sondern fast schon crimsoid. Überhaupt zeigt die CD eine gewisse Lässigkeit, Hackett muss sich nichts mehr beweisen, sondern spielt munter drauf los. Selbst kleine Holprigkeiten lässt er zu.

Insgesamt also eine schöne CD des Ausnahmegitarristen.

Anspieltipp(s): Tubehead, Blood on the rooftops
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2011
Letzte Änderung: 18.4.2011
Wertung: 10/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 2 von 2)


So geht das manchmal... da will man eine Rezension schreiben und dann steht sie schon da. Also will ich Euch gar nicht mit längeren Ergüssen langweilen, sondern kann im Großen und Ganzen dem Kollegen Andreas beipflichten. Ein weiteres Hackett-Livealbum, ein weiteres gutes Album. Nach offizieller Aussage gibt es übrigens inzwischen 12 Solo-Livealben des Gitarrenmeisters (fehlt anscheinend sogar noch das eine oder andere auf diesen Seiten). Da sich aber Livealben ohnehin eher an den Fan wenden, dürfte wohl das Sammelleidenschafts-Argument das wichtigste sein, warum man dieses Doppel-Album erwerben sollte.

Da Steve Hackett es auch versteht gute Musiker um sich zu scharen, ist natürlich die Darbietung entsprechend glanzvoll und gut gespielt. Lediglich zu Beginn habe ich das Gefühl, dass die Band etwas schwer in Schwung kommt, aber allerspätestens ab "Ace Of Wands" ist alles in Butter und schönes Konzert entfaltet sich vor den Ohren des Hörers. Ja, die beiden CDs wirken wie ein komplettes Konzert, dass die Aufnahmen bei verschiedenen Gelegenheiten entstanden sind, fällt meiner Meinung gar nicht auf (glücklicherweise). Live wirkt auch alles – natürlich – etwas druckvoller, zumal sich Hackett hier auch wieder einen echten Drummer gönnt. Dafür darf eben jener in "Clocks" auch ein ziemlich kurioses Schlagzeug-Solo spielen.

Steve Hackett zwischen viktorianischem Wohlklang und kreischenden Elektro-Eskapaden... hübsch!

Anspieltipp(s): Ein Konzert hört man immer von vorne und ganz :-)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2011
Letzte Änderung: 17.3.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1978 Please Don't Touch 10.33 3
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 Time Lapse 10.00 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Live Archive 83 8.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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