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Roz Vitalis

Revelator

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Klassikrock / Adaptionen; Psychedelic; RIO / Avant
Label: MALS Ltd.
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Vladimir Efimov electric and acoustic guitars
Vladislav Korotkikh all flutes (except 9), low whistle (5)
Philip Semenov drums, percussion
Vladimir Semenov-Tyan-Shansky acoustic and bass guitars
Ivan Rozmainsky grand piano, hammond organ, keyboards, additional percussion, shvi (8)

Gastmusiker

Fedor Kirillov cello
Artemy Sementsov flute (9), shakuhachi (9)
Janna Kotsyuba viola (7)
Fyodor Mozhzhevelov bassoon
Ilya Rysin trumpet, flugelhorn

Tracklist

Disc 1
1. Revelator 5:12
2. Warm Tuesday 3:57
3. Deadlock of the Deceiver 4:07
4. Painsadist (Hit Version) 3:25
5. Underfrog 7:09
6. Midwinter Tulips 2:08
7. La Combattimento Spirituale 6:29
8. Persecuted 10:14
9. Silver Melting 2:57
Gesamtlaufzeit45:38


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Da strahlt die Sonne! Roz Vitalis, das russische Avant-Prog-Projekt um den Keyboarder, Klassikliebhaber und Soundtüftler Ivan Rozmainsky, hat nach einigen Orientierungsschwierigkeiten spätestens mit "Compassionizer" vor vier Jahren zu sich selbst gefunden. Dies erleichtert auch dem Hörer eindeutig den Zugang zur Musik, die immer noch komplex genug, aber deutlich besser strukturiert und damit auch verständlicher ist als zuvor.

Dies gilt sogar im Vergleich zu "Compassionizer", wodurch mit "Revelator" sogar noch eine leichte Steigerung gelungen ist. Auch die Vielzahl der Musiker, der von Rozmainsky rundum neu besetzten Band, und ihrer Instrumente verleiht dem Album eine noch größere Fülle.

Der Sound ist diesmal noch weniger kantig als auf dem Vorgänger, sondern oftmals eher pastoral, geprägt von allerlei Instrumenten, neben den verschiedenen Keyboards v.a. von einer Schar exotischer Flöten (wie Shvi und Shakuhachi), gelegentlich auch von Streichern und Bläsern und einer wie von David Gilmour beseelten E-Gitarre. Mit Painsadist (Hitversion) (!) findet sich auch eine fröhliche Neuaufnahme des surrealen Titelstücks der gleichnamigen alten EP wieder.

Die Kompositionen stecken allesamt voller überraschender Wendungen und Tempiwechsel, die nie Langeweile oder das Gefühl von Eingelulltsein aufkommen lassen (was bei der häufigen Sanftheit des Klangs ja denkbar wäre). Vielleicht ist aber auch sanft das falsche Wort und man sollte eher von einer Wärme oder Lichtheit des Klangs sprechen. Die Einbindung vielerlei akustischer Instrumente verstärkt diesen Eindruck.

Revelator knüpft mit ganz eigener Note an das noch etwas düsterere, zerrissenere "Compassionizer" an und ist in seiner zugleich einnehmenden wie komplexen instrumentalen Art diesmal vielleicht sogar etwas für Mike Oldfield-Fans?! Ein irgendwie sympathisches, optimistisches und vor allem auch ziemlich kauziges Album. Wer Roz Vitalis bisher ignoriert hat (oder zu verwirrend fand), sollte dem Projekt jetzt eine neue Chance geben!

Anspieltipp(s): Warm Tuesday, Painsadist, La Combattimento Spirituale
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.6.2011
Letzte Änderung: 23.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Roz Vitalis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Painsadist (EP) 8.00 1
2004 The Threesunny Light Power (EP) 10.00 1
2004 Das Licht der Menschen (The Threesunny Light Superpower) 8.50 2
2005 Live Autumn '05 In the Ad Lucem Studio 10.00 1
2005 Enigmarden 9.00 1
2007 Compassionizer 12.00 1
2009 Live at Mezzo Forte Moscow September '09 10.00 1
2012 Patience of Hope 12.00 1
2015 Lavoro d'Amore 11.00 1
2018 The Hidden Man of the Heart 12.00 1

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