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Cheer-Accident

No Ifs, Ands or Dogs

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Jazz; Punk; RetroProg; RIO / Avant
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jeff Libersher Gitarre, Trompete, Bass, Gesang, Keyboards
Alex Perkolup Bass, Gitarre, Gesang
Carmen Armillas Gesang
Thymme Jones Schlagzeug, Gesang, Moog, Trompete, Keyboards, Klavier, Orgel
Dudley Bayne Orgel, Posaune, Klavier, Keyboards

Gastmusiker

Andreas Faught Keyboards (14), Gesang (15)
Lise Gilly Alt- und Tenorsaxofon (12)
Todd Rittmann Gitarre (3)
Erik Lavergne Slide Gitarre (2)
Tony Young Bass (6)
Noah Tabakin Baritonsaxofon (5,10,14)
Teria Gartelos Stamatis Gesang (4)
Laura Boton Gesang (15)

Tracklist

Disc 1
1. Drag You Down 4:31
2. Trial Of Error 4:34
3. This Is The New That 4:57
4. Pre-Somnia 1:25
5. Sleep 3:44
6. Barely Breathing 3:17
7. Life In Pollyanna 3:19
8. Death By Pollyanna 3:21
9. Drug You Down 0:42
10. Salad Dies 4:07
11. Post-Somnia 0:49
12. Cynical Girl 2:10
13. Go Gaunt Green 0:27
14. Empty Province 4:43
15. Provincial Din 5:03
Gesamtlaufzeit47:09


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Nach zwei Jahren erscheint endlich wieder ein neues Album von Cheer-Accident, ihre zweite Produktion für das Cuneiform Label. Seit dem Wechsel zu Cuneiform ist das Beschaffen zumindest ihrer neuen Alben wesentlich einfacher geworden. Im Vergleich zum Vorgänger Fear Draws Misfortune hat sich die Besetzung erweitert, mit Keyboarder Dudley Bayne und Sängerin Carmen Armillas ist die Band zum Quintett geworden.

Bei Cheer-Accident weiß man nie so genau, was einen erwartet, das kann ebenso komplexeste Avantgarde sein wie punkiges Gekrache oder melodiösester Art-Pop. Und das durchaus alles auf ein und demselben Album! So ist es im wesentlichen auch hier. Die Instrumentierung ist wieder sehr abwechslungsreich und farbig gehalten. Schon die Stammbesetzung fährt ja einiges Instrumentarium auf, wechselt immer wieder von einem Gerät zum anderen, was bei Konzerten noch eindrucksvoller kommt. Dazu kommen acht Gastmusiker und -sängerinnen, die u.a. mit diversen Saxofonen weitere klangliche Farbtupfer setzen.

In den meisten Songs kracht es ordentlich, komplexes Riffing mit dreckig-punkiger Attitüde herrscht vor. Etwa eine Art crimsoider Retro-Prog mit RIO- und Punk-Einflüssen. Dazwischen jazzt es auch mal auf zappaeske Art, auch wird gelegentlich ein klein wenig Richtung Zeuhl geschielt. Das Ganze wirkt gemäßigt schräg, ein gewisses Maß von Eingängigkeit bleibt stets erhalten - freilich nicht so viel, dass die Songs zu simpel würden. Der Gesang ist dabei nicht so die Stärke der Band (die neue Sängerin ausgenommen, aber die steht hier noch nicht so sehr im Vordergrund), aber passt doch irgendwie dazu, vor allem wenn schräge Riffs mit "Beach Boys"-artigen Chorgesängen begleitet werden.

Dazwischen eingestreut finden sich geradezu gefährlich melodiöse Pop-Perlen (Barely Breathing, Cynical Girl), von Thymme Jones mit fast schon androgyn zu nennender Stimme vorgetragen. Vor allem die Sommer-Sonne-Gute-Laune-Mucke von Cynical Girl geht dabei schon hart an die Grenze, aber auch hier bleibt die Band letzten Endes geschmackvoll.

Cheer-Accident ist mit No Ifs, Ans or Dogs wieder ein wunderbar abwechslungsreiches Album an der Schnittstelle von crimsoneskem Retro-Prog und gemäßigter Avantgarde gelungen. Es wäre schön, wenn die Band damit endlich ihren ewigen Geheimtipp-Status hinter sich lassen könnte. Klasse Teil!

Anspieltipp(s): ganz hören!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.6.2011
Letzte Änderung: 25.9.2011
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cheer-Accident

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Sever roots, tree dies 11.50 2
1991 Dumb Ask 9.00 1
1993 Babies Shouldn't Smoke 12.00 1
1994 The Why Album 10.00 1
1997 Enduring the American Dream 9.00 1
1999 Trading Balloons 11.00 1
2000 Salad Days 11.00 1
2002 Variations on a goddamn old man (2002) 8.00 1
2003 Introducing Lemon 11.00 1
2005 Variations on a goddamn old man (2005) 10.00 1
2006 What Sequel? 10.50 2
2009 Fear Draws Misfortune 11.67 3
2017 Putting Off Death 10.00 2
2018 Fades 11.00 1

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