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Earth Flight

Blue Hour Confessions

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; New Artrock; Progmetal
Label: Recent Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tobias Brunner vocals
Andreas Blendinger guitar
Benjamin Müller bass
Michael 'Dudu' Tuttor drums

Gastmusiker

Sabrina T. keyboards (1)
Alexandra R. screams (8)

Tracklist

Disc 1
1. By the light of the moon 3:32
2. Noonday demon 5:09
3. Restless 4:37
4. Deadheads - a love song? 5:49
5. The Day that was the day 5:13
6. Carnivals 2:39
7. Tideland 5:31
8. Other side of the rings 4:36
9. Elliot 3:50
10. The organ 4:06
Gesamtlaufzeit45:02


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Earth Flight aus Nürnberg wollen 'Alternative Rock' sein, weil sie dabei aber nicht so ganz konsequent bleiben, setzen sie sich auf ihrem Quasi-Debütalbum „Blue Hour Confessions“ schon mal elegant zwischen alle Stühle. Glücklicherweise, denn sonst wäre hier nicht über Band und Album zu reden... Vor „Blue Hour Confessions“ veröffentlichten Earth Flight schon EPs und CDs in Eigenregie, aber nun hat man immerhin ein Label, wenn auch ein kleines Independent-Label, hinter sich.

„Blue Hour Confessions“ ist von einem deutlichen Hauch skandinavischer Melancholie geprägt, rockt aber trotzdem ordentlich. Dabei gibt Gitarrist Blendinger die Stimmung vor und prägt das Album mit seinem variablen Spiel. Mal darf die Gitarre elegisch weinen, mal alternative-rockig schrammeln, dazwischen sogar mal wie bei U2 klingeln, meistens aber fett riffen und da reicht die Härte durchaus lässig in metallische Gefilde. Und je nach Saitenanschlag entwickelt sich dann ein veritabler Rocker oder ein psychedelisch angehauchter leicht balladesker Song mit diesem New Artrock-Feeling oder auch atmosphärischer Progmetal, so ein bisschen in Richtung neuere Fates Warning. Die Rhythmusfraktion liefert dazu ein solides Fundament mit kraftvollen Bassläufen und vitalem, moderat vertracktem Drumming.

Und damit dürften Earth Flight ein bisschen zu anstrengend für leichtes konsumieren geworden sein, aber vielleicht eine Idee zu wenig komplex, um die Progheads zufrieden zu stellen. Oder aber man erfreut sich einfach an den interessanten Arrangements, die immer ein bisschen gegen den Strich gebürstet zu scheinen, und den knackigen, auf den Punkt gespielten Songs.

Die zweite Säule der Band – neben der Gitarre – ist Sänger Tobias Brunner. Der Mann kann singen, dürfte aber vielleicht ob seiner manchmal gewollt schrägen Intonation auf das eine oder andere Kopfschütteln stoßen. Aber Brunner interpretiert die Songs mit sehr variablen und teils ungewöhnlichen Gesangslinien und gibt „Blue Hour Confessions“ damit nochmal eine ganz besondere Note. Dabei beherrscht Brunner von gefühlvollem, lyrischem Vortrag bis hin zu ordentlichem Hard Rock-Shouting eine erstaunliche Bandbreite, die er auch voll ausnutzt.

„Blue Hour Confessions“ ist ein spannendes Album geworden, welches sozusagen unter der Oberfläche durchaus mehrdimensionale Klangwelten aus Psychedelic / Stoner Rock, Alternative, New Artrock und Progmetal bereithält. Leider ist der Band anscheinend inzwischen der doch sehr prägende Gitarrist abhanden gekommen, was einige Fragezeichen für die Zukunft aufwirft. Aber man wird sehen und kann bis dahin das vorliegende Werk genießen.

Anspieltipp(s): Restless, Deadheads - a love song?, Other side of the rings
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.6.2011
Letzte Änderung: 14.6.2011
Wertung: 10/15

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