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It Bites

It Happened One Night

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (2 DVD + 2 CD)
Besonderheiten/Stil: live; DVD; Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Mitchell guitar, lead vocals
John Beck keyboards, vocals
Bob Dalton drums, vocals
Lee Pomeroy bass, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Ghosts   (DVD / CD1) 6:17
2. Oh My God 6:04
3. Playground 6:08
4. The Wind That Shakes The Barley 9:38
5. The Tall Ships 7:56
6. Great Disasters 6:53
7. Old Man And The Angel 11:25
8. Midnight   (CD2) 5:34
9. Bullet In The Barrel 4:43
10. Kiss Like Judas 6:31
11. Once Around The World 20:24
12. This Is England 15:49
13. All In Red   (bonus track) 3:56
Gesamtlaufzeit111:18
Disc 2
1. How It Happened One Night   (DVD / Documentary)


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Die urban-frostigen It's Kino geben sich schon mal wieder live die Ehre. Ein Studioalbum, ein Livealbum haben die 'neuen' It Bites bisher im Programm und kommen nun schon wieder mit einem Live-Paket daher. Diesmal in der Vollbedienung DVD plus Doppel-CD, welche sozusagen den Soundtrack enthalten.

Beim großen Auftritt in ihrer Heimat spielen It Bites so ungefähr 2/3 ihres Comeback-Albums "The Tall Ships" (welches ich nicht kenne) und dazu einige Klassiker aus der Bandgeschichte (die ich auch nur zum Teil in den Original-Versionen kenne, da ich nicht so der It Bites-Intimus bin). Konnten mich It Bites schon mit ihrern Klassikern – ich besitze "Once Around The World" und kenne zumindest Ausschnitte der anderen Scheiben – nicht wirklich in Raserei versetzen, so schaffen es die 'neuen' It Bites noch viel weniger. John Mitchell überzeugt natürlich als Gitarrist und im Prinzip auch als Sänger, auch wenn seine Ausstrahlung als Frontmann blass bleibt. Er ist einfach kein charismatischer Bühnenkönig, der mit seiner Präsenz gleich alles für sich gewinnt. Der Mann am Bass – Lee Pomeroy – macht seine Sache gut, aber unspektakulär. Das gleiche Attribut verdient sich Schlagzeuger Dalton, der doch recht statisch agiert. Keyboarder Beck lässt da schon mehr Klasse und Originalität aufblitzen.

Lockerer, melodiöser, pop-durchfluteter Progressive Rock mit gelegentlichen Neoprog-Attitüden erklingt, ganz wie man das erwarten würde. Das neue Songmaterial ist allerdings größtenteils nicht direkt packend, so lässt sich das Konzert etwas schleppend an, bis – zumindest bei mir – der Funken bei "The Wind That Shakes The Barley" überspringt. Leider kommt sofort danach mit dem Titelsong des Studioalbums - "The Tall Ships" - gleich wieder ein wirklich langweiliger Rohrkrepierer. Auch die lustigen "O-weiyayeooo"-Gesänge mit Publikumsbeteiligung bei "Great Disasters" wirken einigermaßen bemüht. Und so weiter, und so weiter, so geht es hin und her, mal macht es mehr Spaß, mal ist es wieder etwas langweilig, aber nie wirklich schlecht oder uninteressant. Letztlich ein nettes, wenn auch unspektakuläres, Live-Dokument, bei dem dann vor allem der Abschluss mit drei guten (und eben auch ordentlich proggigen (da kann ich halt nicht aus meiner Haut)) Tracks nacheinander einiges rausreisst. Eingefleischte It Bites / John Mitchell-Fans mögen das vielleicht ganz anders sehen.

Als Zugabe nach dem eigentlichen Konzert gibt es mit "All In Red" noch einen Ausschnitt vom Soundcheck. Ausführlicher auf den Soundcheck und die Vorgeschichte des Konzerts wird in der Dokumentation zum Ganzen auf der zweiten DVD eingegangen. Der Klang der DVD ist sehr gut, wenn auch nur Stereo. Das Bild kommt in 16:9 und ist wirklich gut, wenn auch ein wenig statisch. Neben den DVDs gibt es - wie bereits erwähnt - das komplette Konzert auf den beiliegenden CDs sozusagen als Soundtrack. Für Fans also schon ein schönes Paket.

Vielleicht noch am Rande, weil es irgendwie auch eine Aussage darstellt: Die DVD kann an einem Sonntag Nachmittag während der Eltern-Kind-Bastelstunde als Hintergrund-Begleitung laufen, ohne das große familiäre Proteste aufkommen. Das hat noch kein prog-nahes Album geschafft bisher...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.7.2011
Letzte Änderung: 31.7.2013
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von It Bites

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 The Big Lad In The Windmill 5.33 4
1988 Once Around The World 9.50 2
1989 Eat me in St Louis 10.00 2
2003 Live In Montreux - 1
2007 When The Lights Go Down 10.00 1
2008 The Tall Ships 7.33 3
2012 Map Of The Past 9.00 2

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