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Unimother 27

Grin

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; Moderne Electronica; Psychedelic; Spacerock
Label: Pinea Gland
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Piero Ranalli bass, guitar, drums, synth, percussions, ocarina, radio, razor, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Long Deep River

1. Mountain inside
2. From the Outer Room
3. Love burns everything

12:06
2. My ritual Ashes 10:13
3. Fragments of you 8:36
4. Looking for the superior Octave 9:38
5. What I have neven been 11:08
Gesamtlaufzeit51:41


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Wie klingt der Weltraum? Ich denke da an die frühen Sachen von Pink Floyd wie Astronomy Domine, Interstellar Overdrive und natürlich das sensationelle Set the Controls for the Heart of the Sun. Da gibt es Gewaber und seltsam versponnene Geräusche, was das Zeug hält. Und natürlich diesen relaxten, schleppenden Groove. Schließlich gleitet man im Weltraum gravitätisch mit seinem Sternenschiff dahin. Und die Stones kannten noch eine besondere Eigenschaft des Weltraums: die Einsamkeit. "It's so very lonely... 2,000 Light Years from Home..." es kommt eben nicht jeden Augenblick ein UFO um die Ecke geschossen, sondern die Reise durch den Weltraum ist durch Monotonie und Melancholie gekennzeichnet. Eine Monotonie die den Hörer durch stete Wiederholung und leichte Variation von Riffs und Melodiefragmenten in einen tranceähnlichen Zustand führt.

Und so ist die Musik, die auf Grin zu hören ist. Dabei geht es allerdings synthetischer, elektronischer als bei den Vorbildern 40 Jahre zuvor zu. Schließlich haben seitdem elektronische Soundtüftler wie Tangerine Dream oder auch Manfred Mann's Earth Band (Solar Fire) die Vorstellung davon, wie aus Synthesizern Weltraumklänge hervorgezaubert werden können, bereichert. Und natürlich der ganze Spacerock im Gefolge von Hawkwind. Aber wie Hawkwind klingt Grin nicht.

Das Album ist durch die gleichberechtigte Partnerschaft von E-Gitarre und Synthesizer kennzeichnet. Gesang gibt es nicht. Die Stimme wird nur gelegentlich als psychedelisches Instrument eingesetzt, indem etwa Wortfetzen, verzerrt in den Raum gestoßen werden, einmal wird ein ganzer Text gesprochen. Gerne werden auch schon mal Percussions an Stelle von Drums genutzt, um einen luftig-federnd Rhythmus zu generieren. Aber natürlich rockt es auch ganz solide im Weltraum. Manchmal allerdings auch im Zeitlupentempo.

Unimother 27 ist übrigens der italienische Multi-Instrumentalist Piero Ranalli, der mit Grin bereits sein drittes Werk vorlegt. Den Proggies ist Ranalli vielleicht durch seine Tätigkeit als Bassist bei den Italo-Proggern Areknames ein Begriff. Aber das, was Ranalli als Unimother 27 hier bietet, ist ganz weit von Areknames entfernt und ganz tief drin in einem psychedelisch-spacigen, düsteren Soundkosmos. So muss der Weltraum klingen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.8.2011
Letzte Änderung: 23.3.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Unimother 27

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Frozen Information 10.00 1
2017 Fiore Spietato 11.00 1
2018 Acidoxodica 12.00 1

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