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Vibravoid

Burg Herzberg Festival 2011

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: live; Psychedelic; Spacerock
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Frank Matenaar percussion
Thomas Gahlen bass
Dario Treese organ
Christian guitar, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Save my Soul 6:48
2. She is just 13 3:20
3. What you want 16:01
4. No Silver Bird 3:27
5. Seefeel 3:23
6. Ballspeaker 16:23
7. You keep on falling 6:22
8. Set the Controls for the Heart of the Sun 21:12
Gesamtlaufzeit76:56


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Love is Freedom! Mit dieser mystischen Hippie-Formel bringen die Psychedelic-Spacerocker aus Düsseldorf ihre Fans auf dem legendären Burg Herzberg-Festival auch im Jahr 2011 zum wallen. Eine Art psychedelischen Jugendstil bietet das reizende Cover-Artwork der CD bzw. Doppel-LP.

Save my Soul klingt etwas noisig, während She is just 13 vom Album 2001 auch nach über 10 Jahren noch den vibravoid-typischen Charme entfaltet, der den Geist von 1967 dynamisch in die Gegenwart katapultiert. Und genauso geht es weiter auf diesem Trip, bei dem gerade Dario Treese an der Orgel immer wieder schön nostalgische Akzente setzt, während Bandleader Christian Koch eine eher zeitlos-psychedelische Gitarre spielt. Das Schlagwerk, das hier auch dezent Percussion genannt wird, läuft wie der Bass auch eher hintergründig-pulsierend mit.

Ich war beim Auftritt nicht dabei. Der Verlag beschreibt es aber so: ?Mit atemberaubender Lightshow und einer Energie, wie man sie kein zweites Mal in der Republik findet, zündete die Band ein Feuerwerk von aktuellen Hits aus dem im Frühjahr erschienenen Top-Album 'Minddrugs', Vibravoid-Klassikern und Monsterjams!? Das ist gewiss schön gedichtet. Die Lightshow kann ich anhand der CD natürlich nicht beurteilen, aber das live Gebotene hat schon mächtig Drive. Wenngleich es auf mich auf die Dauer doch ein wenig zu homogen wirkt. Das macht die Sache zwar durchaus hypnotisch, aber auch nicht ganz so mitreißend wie es hätte sein können. Als Höhepunkte angelegt sind dabei die genannten Monsterjams What you want, Ballspeaker und last not least der Floyd-Klassiker mit satten 21:12 Minuten Spielzeit... Hier bringen Vibravoid in langen Improvisationen ihren speziellen Sound doch auf den Punkt: treibende Dynamik, noisig-spaciges Flirren und Klangcollagen, wilde bis elegische Gitarrensoli, 60ies-Farfisa-Orgel und meditative Percussions. Das haben seinerzeit Pink Floyd auch nicht besser hingekriegt.

Apropos Floyd: Den Höhepunkt und Schluss stellt eine lange Version des Floyd-Meisterwerks Set the Control for the Heart of the Sun dar. Vibravoid spielen es - vermutlich zur Freude der zahlreichen anweisenden Floyd-Fans - sehr nahe am Original und sehr kompetent ein. Mir persönlich fehlt jedoch der letzte Kick bei diesem gigantischen Song. Es ist vielleicht doch zu eng am Original gehalten. Trotzdem bringt auch dieser Song gerade in der langen, z.T. sehr ruhigen Improvisation typisches Vibravoid-Feeling rüber.

Bei Vibravoid weiß man einfach nicht, ob es nun einfach Retro oder doch der Sound der Zukunft ist, den man hört. Wie auch immer: Love is Freedom! Es ist sowieso alles Eins...

Anspieltipp(s): She is just 13, Ballspeaker
Vergleichbar mit: Pink Floyd 1968 ins Jahr 2011 gebeamt
Veröffentlicht am: 23.10.2011
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 11/15
Alles ist 1... 1...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vibravoid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 2001 10.00 1
2002 Void Vibration 12.00 1
2008 The Politics of Ecstasy 9.00 1
2009 Distortions 12.00 1
2010 Triptamine 12.00 1
2011 Minddrugs 10.00 2
2012 Gravity Zero 10.00 1
2016 Psychedelic Blueprints 10.00 1
2017 Mushroom Mantras 9.00 1
2018 Vibrations from the Cosmic Void 10.00 1
2018 Live at Rheinkraut Festival 2018 11.00 1

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