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24974 Rezensionen zu 17123 Alben von 6671 Bands.
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Gazpacho

London

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: live; New Artrock
Label: K Scope
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jan Henrik Ohme vocals
Thomas Andersen keyboards
Jon-Arne Vilbo guitars
Mikael Kromer violins & mandolin
Kristian Olav Torp bass
Lars Erik Asp drums

Tracklist

Disc 1
1. Mass for Atropos I 3:57
2. Defense Mechanism 6:20
3. Snail 4:48
4. Vera 7:42
5. River 6:29
6. Desert Flight 7:05
7. The Walk, Part 1 7:53
8. The Walk, Part 2 5:44
Gesamtlaufzeit49:58
Disc 2
1. Splendid Isolation 8:29
2. Mass for Atropos II 2:04
3. Missa Atropos 8:47
4. Dream of Stone 17:32
5. Chequered Light Buildings 6:29
6. Upside Down 11:11
7. Winter is never 6:12
Gesamtlaufzeit60:44


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Folgt man dem Booklet, dann ist es zu diesem Live-Album eher zufällig gekommen. Nach dem Konzert in London hat der Mann am Mischpult der Band einfach seinen Mischpultmitschnitt des Konzerts in die Hände gedrückt. Die netten Norweger bedankten sich artig und der Tonträger landete erstmal irgendwo im Tourbus. Einige Monate später - die Tour war schon lange rum - erinnerten sich die Jungs an diesen Mitschnitt, fanden ihn tatsächlich wieder und waren begeistert! So begeistert, dass sie ihn nun als Doppel-CD vorlegen.

Die Aufnahme wurde nicht überarbeitet, lediglich einige Ansagen wurden herausgeschnitten, ansonsten aber nichts nachbearbeitet. Wir haben es also mit einem nicht ganz so professionell produzierten Album zu tun. Das hört man durchaus, aber es fällt nicht negativ auf. Der Klang ist ein bisschen rau, aber nicht schlecht. Das Album atmet sozusagen echte Live-Atmosphäre.

Die Songauswahl erstreckt sich - im Gegensatz zu "A Night at the Loreley" - auf die letzten drei Alben von Gazpacho, d.h. man hört ausschließlich Stücke von The Night, Tick Tock und Missa Atropos. Die Aussparung der ersten drei Alben ist vielleicht bedauerlich, aber nicht unlogisch, denn die Alben ab The Night markieren in ihrer Songstruktur ja auch ein neues Kapitel in der Weiterentwicklung der Band. Früher wurden kunstvoll kürzere Stücke komponiert, ab The Night wurde das große Konzept über die Musik von Gazpacho gestülpt und ermöglichte damit die eher prog-typische, ausufernde Form mit viel Raum für Entwicklung. Tatsächlich wird aber auf der Doppel-CD die zweite Zugabe The Secret vom Debut "Bravo" ausgelassen.

Die Live-Interpretationen sind relativ nah am Original gehalten. Der Hörer erhält so einen guten Live-Überblick über die aktuelle Schaffensphase der Band und ihren "Post-Progressive Sound" (K Scope). Als Gazpacho-Fan der alten Schule gefällt mir dieser Live-Mitschnitt richtig gut, um nicht zu sagen: ich bin begeistert! Es wirkt alles sehr lebendig und die Zusammenstellung ist sehr stimmig geraten. Wer glaubt, dass Gazpacho live nur im "Hochglanzsound" funktionieren, der sollte sich hier mal überraschen lassen.

Anspieltipp(s): Mass for Atropos I, Defense Mechanism, Splendid Isolation
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.11.2011
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gazpacho

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Bravo 11.00 2
2004 When earth lets go 10.00 1
2005 Firebird 11.00 3
2007 Night 10.67 6
2009 Tick Tock 9.40 5
2010 Missa Atropos 9.75 4
2010 A Night At Loreley (DVD/CD-Box) 12.00 1
2012 March of Ghosts 11.00 4
2014 Demon 12.60 5
2015 Night of the Demon 12.00 1
2015 Molok 10.75 4
2018 Soyuz 10.67 3

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