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Steven Wilson

NSRGNTS RMXS

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Ambient; Moderne Electronica; New Artrock; Postrock
Label: Kscope
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Harmony Korine   (David A. Sitek Magnetized Nebula Mix) 5:11
2. Get All You Deserve   (Dälek Mix) 7:44
3. Abandoner   (Engineers Mix) 4:46
4. Salvaging   (Pat Mastelotto Mix) 8:31
5. Abandoner   (Danse Macabre Mix) 5:34
6. Get All You Deserve   (Fear Falls Burning Mix) 6:20
Gesamtlaufzeit38:06


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Neben dem Studioalbum "Insurgentes" und dessen Alter Ego in 5.1-Abmischung gibt es auch noch ein Album namens "NSRGNTS RMXS" (einen Film von Lasse Hoile gibt es glaube ich auch noch). Hinter dem Album mit dem kryptischen Namen verbergen sich Remixe von vier Tracks von "Insurgentes", wobei zwei davon auch zwei Mal auf dem Album vorkommen. Ursprünglich sollte das Album wohl 3-Track-Maxi-Single veröffentlicht werden, nur die CD-Ausgabe wurde eben dann etwas erweitert.

Mein Verdacht ist ja, dass solche Remix-Alben (vergleiche ähnliche Geschichten bei Marillion oder OSI) nicht für den Progressive Rock-Hörer gemacht werden. So kann der geneigte Prog-Fan auch diese Veröffentlichung ohne schlechtes Gewissen ignorieren. Die Remixe gewinnen den Original-Fassungen keine neuen Erkenntnisse oder Einsichten ab. Da wird mal ein Bumtschak-Beat unterlegt, mal werden die Klanggewichtungen der Instrumente verschoben (was sogar ganz hübsch ist, wenn das Piano plötzlich sehr im Vordergrund steht), mal gibt es ein paar neue Klangflächen und dann wieder ein bisschen ambientes Klangschweben. Keines der Stück wird wirklich verändert, die Dälek-Version von "Get All You Deserve" verwandelt das Stück erschreckenderweise in eine nervige Schlaftablette.

Einzig der "Salvaging"-Remix von Pat Mastelotto beweist eine gewisse Klasse und gerät recht interessant. Masteletto krempelt den Song aber auch gehörig um, schafft eine düstere Ambient-Atmosphäre, die einen frösteln macht und lässt Teile des Songs von anderen Musikern (darunter z.B. Markus Reuter) neu einspielen und mischt das in die Originalfassung. Das ist ein wirklich spannender Remix.

Fazit: Wegen eines interessanten Songs lohnt sich diese Veröffentlichung eher nicht (außer natürlich für den Steven Wilson-Addict oder beinharten Komplettisten oder man bekommt das Teil halt einfach als Beigabe zur aktuellen (2011) Wiederveröffentlichung von "Insurgentes").

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: RedBull-Cola ;-)
Veröffentlicht am: 10.11.2011
Letzte Änderung: 8.3.2012
Wertung: keine Keine Wertung nach BBS-Maßstäben sinnvoll

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steven Wilson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Unreleased Electronic Music 10.00 1
2009 Insurgentes 10.20 5
2011 Grace For Drowning 11.67 6
2012 Get All You Deserve 13.67 3
2013 Drive Home 13.00 2
2013 The Raven That Refused To Sing And Other Stories 11.44 10
2014 Cover Version 10.00 1
2015 Hand.Cannot.Erase. 11.43 7
2015 Transience - 1
2016 4 1/2 9.33 3
2017 To the Bone 8.00 3

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