SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.8.2018
Mkwaju Ensemble - KI-Motion
19.8.2018
Shingetsu - The Best Of Album Outtakes 1976-1981
Expo '70 - America Here & Now Sessions
18.8.2018
Space Machine - 3
The Flaming Lips - At War With The Mystics
17.8.2018
Nathan - Era
Between the Buried and Me - Automata II
15.8.2018
Fabio Frizzi - Manhattan Baby
Goad - Landor
14.8.2018
The Muffins - Secret Signals 2
Node - Node Live
Anubis - Different Stories
13.8.2018
Visitor 2035 - Visitor 2035
12.8.2018
Thunkfish - Renegades
11.8.2018
Malady - Toinen toista
Douze Alfonso - Under
The Muffins - Secret Signals 1
Eugen Mihăescu - Guitaromania Part Two
ARCHIV
STATISTIK
24844 Rezensionen zu 17019 Alben von 6634 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

David Bowie

Aladdin Sane

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: EMI
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

David Bowie Vocals,Guitar,Harmonica,Sax
Trevor Bolder Bass
Mick Woodmansey Drums
Ken Fordham Sax
Mike Garson Piano

Tracklist

Disc 1
1. Watch that man 4.25
2. Aladdin Sane 5.06
3. Drive in Saturday 4.29
4. Panic in Detroit 4.25
5. Cracked Actor 2.56
6. Time 5.09
7. The prettiest star 3.26
8. Let's spend the night together 3.03
9. The Jean Genie 4.02
10. Lady Grinning Soul 3.46
Gesamtlaufzeit40:47


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


"Aladdin Sane" stammt aus Bowies später Glamrock-Zeit, mit dem Künstler als androgyne Erscheinung. Neben tiefergehenden Songs wie kabarettartigem "Time" oder psychedelisch angehauchtem Titelsong mit avantgardistisch wilden Pianoparts, gibt es hier wohl als Eingeständnis des "Chameleons" an Glamrock-Klischees auch durchschnittliche, stampfende Rock'n'roller wie die Jagger/Richards-Komposition "Let's spend the night together" oder den Hitsong "The Jean Genie".

Glamourös und wahrscheinlich augenzwinkernd gemeint ist das walkende Stück über alte Filmstars, "Prettiest star". Als sympathischen Glamrock-Vetreter würde ich den Opener "Watch that man" bezeichnen, welcher von weiblichen, souligen backing Vocals profitiert. Sonst trifft man immer wieder auf melodisch interessante Songs wie z.B. "Drive In Saturday" und auf einige genial-simple Meisterwerke der Pop-Rock-Kunst wie "Cracked Actor" sowie "Panic in Detroit". Zum Abschluß der Platte überzeugt restlos die traurige Ballade "Lady Grinning Soul".

Großes Anerkennungslob für das Pianospiel von Mick Garson, hier irgendwo zwischen Keith Tippett und Rick Wakeman. Nichdestoweniger ist "Aladdin Sane" vielleicht die am wenigsten gelungene Bowie-Scheibe aus den 70ern.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2002
Letzte Änderung: 18.4.2002
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Auch diese LP wurde zu einer "30th Anniversary Edition" mit Bonus-Disk erweitert.

Bowie rockt hier mit den Spiders from Mars und anderen solide im Glamrock. Ronson spielt sich die Seele aus dem Leib, Garsons liefert bis in den Free-Jazz reichende Pianoläufe, und die anderen halten sich auch nicht gerade zurück.

Nach dem rockigen Beginn mit "Watch that man" wird es beim Titelstück eher psychedelisch-jazzig, eine einfache Basslinie liefert das Fundament für "wirre" Klavier- und Saxophonausbrüche: Das finde ich sehr gelungen. Die weiteren Stücke stehen in bester "Ziggy Stardust"-Tradition, selbst "Let's spend the night together" ist recht ordentlich. "Time" erinnert mich an Brecht/Weill. Über "The Jean Genie" ein Wort zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen: Das ist einfach eine klasse Single mit straighten Gitarren und netten Spielereien. Der letzte Song ist leicht psychedelisch gesungen, mit perlenden Klavierläufen. Ich kann Siggy nur zustimmen: Der Keyboarder ist gut.

Die Bonusdisk liefert neben einer wunderbaren, vom Saxophon dominierten Version des Titels "John, I'm only dancing" den Singlemix von "The Jean Genie" (mit minimalen Unterschieden) und "Time" (gekürzt) sowie das bekannte "All the young dudes". Weitere Perlen sind diverse Liveaufnahmen von 1972 von "Changes", "The superman", "Life on Mars?", "John, I'm only dancing", "The Jean Genie" und "Drive-In Saturday". Die Aufnahmequalität ist gut, die Musik live dynamisch und bester Glamrock auf dem Höhepunkt der "Ziggy Stardust"-Ära.

Bowie ist zu dieser Zeit nicht mit den späteren Werken ab "Low" zu vergleichen. Hier ist er ein rockbetonter Musiker, Proggiges taucht nicht auf. Aber gute, eingängige Songs konnte er schreiben, und seine Band lieferte dazu solide Musik ab.

Anspieltipp(s): The jean Genie, Aladin Sane
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.11.2004
Letzte Änderung: 16.11.2004
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1974 David Live 11.00 1
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1977 Low 9.50 2
1978 Stage 10.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 Earthling 10.00 1
1997 The singles collection - 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Heathen 11.50 2
2002 Slow Burn 11.00 1
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum