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Arena

The Seventh Degree Of Separation

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Metal; Neoprog
Label: Verglas
Durchschnittswertung: 8/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

John Mitchell Guitars, Vocals
Clive Nolan Keyboards, Vocals
Mick Pointer Drums
John Jowitt Bass Guitar
Paul Manzi Lead Vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Great Escape 4:38
2. Rapture 4:23
3. One Last Au Revoir 4:34
4. The Ghost Walks 3:19
5. Thief Of Souls 3:52
6. Close Your Eyes 3:26
7. Echoes Of The Fall 2:27
8. Bed Of Nails 4:39
9. What If? 4:36
10. Trebuchet 3:40
11. Burning Down 4:29
12. Catching The Bullet 7:43
13. The Tinder Box 4:17
Gesamtlaufzeit56:03


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @ (Rezension 1 von 2)


Beinahe 7 Jahre sind seit der Veröffentlichung von Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) ins Land gegangen. Nun erblickt mit "The Seventh Degree Of Separation" das siebte Studioalbum der Musiker um die Gründerväter Pointer & Nolan das Licht der Welt.

Arena stuften ihr neues Album im Vorfeld als ihr bisher bestes ein; eine Einschätzung, die mich doch gleich von vornherein schon mal skeptisch macht. Sowas Ähnliches haben doch auch Asia von einem ihrer letzten outputs behauptet und die waren nach meiner unmassgeblichen Meinung allesamt unterirdisch. Aber ich schweife ab...

Im vorab veröffentlichten "Werbefilm", in welchem das Gros der neuen Titel in einem Medley angespielt wurde, konnte man die Stilrichtung von "Seventh Degree" schon erahnen: mehr metallische Gitarren, mehr AOR, weniger keyboardbetonter Neoprog.

Aus der Ahnung wird nun Gewissheit: wie schon auf dem starken Vorgänger, so dominieren auch hier metallisches Riffing und hämmernder Bass und ist der Keyboardanteil gar noch weiter runtergefahren worden. Ich würde sogar sagen, Nolan findet lange Zeit praktisch nicht statt. Was schade ist, da er auf Peppers Ghost die optimale Dosis an "Tastensound" gefunden hatte und sein Spiel perfekt zu den Stücken passte, diese absolut songdienlich veredelte. Erst gegen Ende der Platte traut er sich hier mal an die eine oder andere vordergründige Klangfläche heran, spielt mal eine Leadmelodie.

Neben dem spärlichen Keyboardanteil, der mir bei Arena doch irgendwie fehlt, fällt der vor allem in der ersten Albumhälfte recht dominierende AOR-Einschlag auf. Das hätte ich für meinen Teil nicht unbedingt gebraucht. Allerdings brauche ich auch nicht wirklich noch weitere Arena-Alben.

Denn was dem Hörer hier im Einzelnen vorgesetzt wird, ist alter Wein in neuen Schläuchen, kalter Kaffee oder kurz: Bekanntes wieder aufgewärmt. Mal wird man an Contagion und Ableger erinnert, mal schwebt der Geist von Peppers Ghost durch den Hörraum, einmal meine ich gar, eine Scheibe von Ayreon habe sich in meinen Player verirrt (Rapture).

Bis und mit "Echoes of the Fall" herrscht meist eine straight-rockige Grundattitüde mit viel Metal-Riffing vor, viel AOR-Tralala-Melodik, ab und an mal durch einen Spritzer Bombast oder Atmosphäre garniert.

Ab "Bed of Nails" drückt John Mitchell den Stücken öfter mal sein charakteristisches Gitarrenspiel Marke Kino auf, kommt wie erwähnt auch Clive Nolan etwas mehr zur Geltung und werden die Stücke generell etwas mehrdimensionaler.

Ab hier erinnern die Stücke stilistisch vermehrt an Peppers Ghost ohne jedoch dessen Klasse zu erreichen. Dort war alles delikater komponiert, waren die Stücke filigraner und intelligenter arrangiert, ja fanden sich sogar mehrmals Krummtakte, was auf "Seventh Degree" eine Rarität ist.

Die zweite Hälfte von "Seventh Degree" macht Spass ohne höheren Ansprüchen zu genügen. Ein Album für einige Hördurchgänge, von dem aber kein Stück so gut ist, dass es nachhaltige Wirkung ausübt. In meiner persönlichen ARENA-Hitparade rangiert es irgendwo neben Contagion und Immortal?.

Anspieltipp(s): What If?, Catching the Bullet
Vergleichbar mit: glattgebügeltem Peppers Ghost mit ausgedehntem AOR-Anteil
Veröffentlicht am: 4.12.2011
Letzte Änderung: 4.12.2011
Wertung: 7/15

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 2 von 2)


Die Euphorie selbst hart gesottener Arena-Fans hält sich in Grenzen, sowohl vor als auch nach der Veröffentlichung des neuen Albums. Warum wohl? Nun, es fehlt womöglich auf der CD an Stoff, mit dem sich Arena-Fans identifizieren können.

"The Seventh Degree..." könnte auch das Album einer guten AOR-Rock-Truppe sein, so arg zusammengestutzt klingt hier vieles. Allein die Songlänge entspricht nicht unbedingt den kompositorischen Prog-Ansprüchen, und es wird viel - fast zu viel - gesungen, was als eher hinderlich für den Hörgenuss angesehen werden muss, obgleich der neue Sänger seine Sache sehr gut macht und sich insgesamt für die Band als Gewinn erweist.

Leider gibt es demgegenüber viel zu wenig Instrumentaleinsatz, besonders auffällig und erstaunlicher Weise auf der Keyboardseite. Was hat Nolan denn da komponiert, wenn er sich selbst aus den meisten Nummern "rausschreibt"!? Auch John Mitchell findet "solierend" überwiegend nicht richtig statt, so dass man fast den Eindruck hat, hier spielte eine "amputierte" Truppe einfache Kompositionen, die es früher nie und nimmer auf ein Arena-Album geschafft hätten.

Zu allem Überfluss hat das Album in der Mitte einen gewaltigen Durchhänger, ohne Pep(per), ohne zündende Ideen schleppt man sich von Song zu Song, und erst "Catching the Bullet" lässt wieder mal richtig aufhorchen - wenn auch nicht durch besonders innovative Leistung, so doch wenigstens mit dem, was von Arena besonders auf Pepper's Ghost als Markenzeichen zu hören war: handwerklich gut gemachter NeoProg mit Elan und Pfiff - und mit John Mitchell.

Von ihren besseren Tagen sind Arena 2011 ein ganzes Stück entfernt.

Anspieltipp(s): wenn es was Gutes sein soll: Track 12!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.12.2011
Letzte Änderung: 3.1.2012
Wertung: 9/15
Catching the Bullet = 12

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Arena

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Songs From the Lions Cage 10.50 2
1996 Pride (Let Your Conscience Decide) 10.50 2
1996 Edits - 1
1997 Welcome to the stage 10.00 1
1997 Welcome Back! To The Stage - 1
1997 The Cry 3.00 2
1998 The Visitor 9.75 4
1999 The visitor - revisited - 1
2000 Immortal? 6.25 4
2001 Breakfast In Biarritz 6.00 1
2001 Unlocking The Cage - 1
2002 Radiance - 1
2003 Caught in the act (DVD) 9.00 1
2003 Contagium - 1
2003 Contagious - 1
2003 Contagion 8.00 3
2004 Live & Life (The Contagion Tour 2003) 9.00 1
2005 Pepper's Ghost (7 Stories Of Mystery And Imagination) 11.00 5
2006 Smoke & Mirrors (DVD) 9.50 2
2013 Rapture (DVD) 9.00 1
2015 The Unquiet Sky 10.50 2
2016 XX 10.00 1
2018 Double Vision 10.50 2

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