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The Black Noodle Project

Dark & Early Smiles

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (Demo-Aufnahmen von 2003 bis 2005)
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Psychedelic
Label: Oskar Productions
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jérémie Grima

Tracklist

Disc 1
1. The Rise of Helios   (CD 1: "Early Smiles") 4:10
2. Fight for Glory 2:13
3. The Return 2:38
4. Hang on, Little Girl 3:58
5. Out of Gum 4:41
6. Squares & Circles 5:38
7. To Pink from Blue 6:52
8. The Stranger they used to call me 5:26
9. The Work I have 4:20
10. Loveless Eyes 4:29
11. A Flight over the Sun 4:38
12. Time Has Passed 4:33
13. Where Everything is Dark 5:41
14. She Prefers Her Dreams   (inkl. "hidden track") 9:21
Gesamtlaufzeit68:38
Disc 2
1. A Bleeding Life   (CD 2: "Dark Smiles...") 5:35
2. Before the Dawn 3:48
3. Disappeared 5:09
4. Untill I Die 4:16
5. Maybe Yesterday 4:17
6. Somewhere Between Here & There 5:36
7. Unliving Future 3:54
8. Do it Alone 4:08
9. Piece of an Old and Dark Feeling 4:09
10. As if I were Dead 4:19
11. Face the Truth 4:42
Gesamtlaufzeit49:53


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Dark & Early Smiles ist die zur Doppel-CD erweiterte Neuausgabe des 2003 im Eigenvertrieb erschienenen Dark Smiles..., das dem Black Noodle Project (damals noch ein Soloprojekt von Jérémie Grima) einen Vertrag mit dem Musea Label verschaffte. Dieses entspricht der zweiten CD der Neuausgabe, die erste trägt den Titel Early Smiles und enthält vormals unveröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 2003 bis 2005. In den meisten Fällen handelt es sich um Demoaufnahmen, von denen einige später in anderer Form auf den Alben des Projects erschienen. Diese Demos dienten Jérémie Grima als eine Art Skizze, um seinen Mitspielern seine musikalischen Vorstellungen darzulegen. Dazu kommen drei Stücke, die für eine TV-Dokumentation entstanden (Nr. 1-3) sowie eines, das für das Debüt des Noodle-Nebenprojekts Stereoscope aufgenommen wurde, aber nicht den Weg auf dessen Album fand (Nr. 4).

Die Ähnlichkeit zu Pink Floyd wurde ja schon in den Rezensionen zu anderen Alben des Projects konstatiert. Auch hier trifft dieser Vergleich voll und ganz zu. Freilich nicht zu den frühen, experimentellen Pink Floyd; hier ist permanent ohrenumschmeichelnder Wohlklang angesagt, etwa, als hätte man Wish You Were Here in viele Extraschichten Watte eingewickelt. Die Songs fangen im allgemeinen ruhig an, um sich nach einiger Zeit in symphonische Gefilde zu steigern. Da dürfen dann die Gitarren ganz im Stile David Gilmours elegisch solieren, um Jérémie Grimas leicht weltschmerzgetränkten (und angenehm akzentfreien) englischen Gesang zu begleiten. Auch Keyboards und Schlagzeug trägt Herr Grima bei; ob letzteres auf elektronischem Wege erzeugt wurde, geht nicht hervor.

Ziemlich aus dem Rahmen fällt Hang on, Little Girl. Wie schon erwähnt, entstand dieser Song für das Noodle-Nebenprojekt Stereoscope, das sich ruhigeren, akustischen Klängen widmet. Entsprechend wird hier auf die elektrische Klampfe verzichtet, stattdessen gibt es viel seichtes Geschrammel. Definitiv nichts für mich.

Auf der Dark Smiles-CD wird es - bei ansonsten gleichem musikalischen Konzept - auch mal passagenweise härter, mit einigen metallischen Riffs. Da rückt dann der Einfluss etwas weg von Pink Floyd, hin zu den neueren Porcupine Tree und deren metallischen Anwandlungen.

Vom Black Noodle Project darf man, wie obige Beschreibung hoffentlich klar gemacht hat, weder große musikalische Herausforderungen, noch ein Übermaß an Eigenständigkeit erwarten. Zwar schätze ich die Musik von Pink Floyd durchaus, aber eine weichgespülte Kopie wie auf CD 1 davon brauche ich nicht unbedingt. CD 2 bringt zwar streckenweise mehr Schmackes rein, aber die Kombination "atmosphärischer" Klänge mit Metal-Geschrubbe hat ja nu auch schon einen reichlich langen Bart. Das Ganze ist zwar handwerklich ordentlich gemacht, aber letzten Endes nur ein Aufguss alter Ideen, der auf der ersten CD auch noch reichlich lauwarm geraten ist. Einen gewissen Charme möchte ich der Musik nicht ansprechen, aber für mich gibt es interessanteres.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Pink Floyd, Porcupine Tree
Veröffentlicht am: 6.1.2012
Letzte Änderung: 6.1.2012
Wertung: 7/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Es ist schon schön, dass es heute auch weniger bekannten Prog-Bands möglich ist, Demo-Material und frühe Aufnahmen zu veröffentlichen. Zumal, wenn es sich um so vorzüglich produziertes Material handelt, wie es auf dieser Doppel-CD zu hören ist.

Die Musik auf Dark & Early Smiles ist sehr homogen geraten. Die Songs werden gelinde gesagt nicht mit Rhythmus- und Tempiwechseln überfrachtet, sondern diese werden - im Geiste der Überväter von Pink Floyd - eher moderat eingesetzt. Das Soundbild reicht von mehr Akustischem bis hin zu Sinfonischem (CD 1) und Sinfonischem bis Rockigem (CD 2). Hier und da fließt auch etwas New Artrock im Stil der früheren Porcupine Tree ein (sehr deutlich: Fight for Glory). Instrumentale Kennzeichen sind elegische Gitarrensoli, gediegenes Drumming im Midtempo und schwebende Keyboardteppiche. Mir persönlich gefallen gerade die ersten sehr relaxten Stücke aus der TV-Doku auf CD 1 recht gut.

Das Artwork mit der Taschenuhr mit dem abgebrochenen Zeiger in s/w ist recht geschmackvoll geraten. Und als geschmackvoll ist auch der gesamte musikalische Eindruck zu bezeichnen.

Wer die Musik von Pink Floyd im Stil von Echoes oder Ähnlichem schätzt oder wer schon mal eine CD von dem Black Noodle Project gehört hat und sich mit diesem stark harmonieseligen, floydigen Sound anfreunden konnte, der wird an dieser Doppel-CD seine Freude haben.

Anspieltipp(s): The Rise of Helios, Unliving Future, Fight for Glory
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.2.2012
Letzte Änderung: 16.2.2012
Wertung: 10/15
große Geschlossenheit, eher geringe Komplexität, viel Wohlklang

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Black Noodle Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 And Life goes on... 10.50 2
2010 Ready To Go 7.00 1
2013 Ghosts & Memories 10.50 2
2017 Divided We Fall 11.00 1

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