SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
Zelinka - Zelinka
Arabs in Aspic - Syndenes Magi
16.9.2017
Papir - V
Filter-Kaffee - 100
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Poisson Soluble
15.9.2017
Pure Reason Revolution - Hammer and Anvil
Igorrr - Savage Sinusoid
Mystery - Second Home - Live at the ProgDreams V (DVD)
ARCHIV
STATISTIK
23872 Rezensionen zu 16311 Alben von 6334 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Björk

Greatest Hits (Volumen 1993-2003)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: DVD; ArtPop
Label: One Little Indian
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Björk vocals
Diverse instruments

Tracklist

Disc 1
1. Human Behaviour
2. Venus as a Boy
3. Play Dead
4. Big Time Sensuality
5. Violently Happy
6. Army of Me
7. Isobel
8. It`s Oh so Quiet
9. Hyperballad
10. Possibly Maybe
11. I Miss You
12. Joga
13. Bachelorette
14. Hunter
15. Alarm Call
16. All is full of Love
17. Hidden Place
18. Pagan Poetry
19. Cocoon
20. It`s in our Hands
21. Nature is Ancient


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Greatest Hits Alben sind irgendwie "unproggy". Finde ich zumindest. Diese DVD stellt aber eine Ausnahme dar. Weil Björk eine Ausnahme ist. Und weil ihre Kompositionen hier zu audiovisuellen Gesamtkunstwerken werden.

In den seeligen 80er Jahren versuchten sich Künstler gegenseitig mit immer noch ausgefalleneren und aufwendigeren Musikvideos zu übertrumpfen. Absolute Highlights waren damals A-ha mit "Take on me", Peter Gabriels "Sledgehammer" oder auch "Land of Confusion" von Genesis.

Björk hat diesen Comic-artigen Stil in die 90er transportiert und mit ihrer kindlich-naiven, verträumten, ausserirdischen Art verbunden. Entstanden sind so über die Jahre mal bildgewaltige, stets farbenfrohe und meist surreale Kurzfilme, die das Musikalische noch intensiver wirken lassen.

Einmal wandert Björk durch eine Landschaft, die an die Augsburger-Puppuenkiste erinnert, dann kocht sie in einer orange-bunten Küche ein Spiegelei, verträumt und verspielt. "Play Dead" ist dramatische James Bond-Attitude pur, in "Big Time Sensuality", in schwarzweiss gedreht, steht Björk auf einem durch eine amerikanische Grossstadt fahrenden offenen Lastwagen und tanzt.

Dieses Gesicht! Diese Mimik! Diese Augen! Wahnsinn!

Björk ist eine vielseitig begabte Künstlerin. Sie kann ihre Stücke performen, kann schauspielern (was sie in Dancer in the Dark eindrücklich beweist). So werden die 21 Musikvideos zu Gesamtkunstwerken aus Bild und Ton. Und eben doch "proggy".

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.4.2012
Letzte Änderung: 16.4.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Björk

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Debut 10.33 3
1995 Post 8.50 2
1996 Telegram 10.00 1
1997 Homogenic 13.00 2
2000 Selma Songs 13.00 2
2001 Vespertine 15.00 3
2002 Vespertine live at the Royal Opera House 2001 (DVD) 14.33 3
2003 Post live 12.00 1
2003 Homogenic live 12.00 1
2004 Medulla 12.75 4
2004 The Music From Drawing Restraint 9 12.00 1
2007 Volta 11.00 2
2011 Biophilia 12.50 2
2015 Vulnicura 15.00 1
2015 Vulnicura Strings 12.00 1
2016 Vulnicura Live 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum