Fourth
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
CBS |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hugh Hopper |
bass guitar |
| Mike Ratledge |
organ,piano |
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| Robert Wyatt |
drums |
| Elton Dean |
alto sax & saxello |
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Gastmusiker
| Roy Babbington |
double bass |
| Mark Charig |
cornet |
| Nick Evans |
trombone |
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| Jimmy Hastings |
alto flute & bass clarinet |
| Alan Skidmore |
tenor sax |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Teeth
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9:14
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| 2. |
Kings And Queens
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5:02
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| 3. |
Fletcher's Blemish
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4:37
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| 4. |
Virtually Part 1
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5:15
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| 5. |
Virtually Part 2
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7:06
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| 6. |
Virtually Part 3
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4:39
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| 7. |
Virtually Part 4
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3:18
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| Gesamtlaufzeit | 39:11 |
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Rezensionen

Mit dieser Platte wurde der Saxophonist Elton Dean endgültig festes Mitglied der "Softs". Der Sound, der sich auf "Third" schon andeutete, und der die nächsten "Soft Machine"-Alben bestimmen sollte, wird hier festgeschrieben: jazzig swingende Nummern, die oft auf einem Baßriff oder Orgel-/E-Piano-Phrase aufbauen mit ausgedehnten modalen Improvisationen über einem festen tonalen Zentrum.
Der Quartett-Sound wird erweitert durch zusätzliche Bläser und durch einen Kontrabassisten. Teils sind die Kompositionen recht ausgeklügelt ("Teeth"), teils fast freejazzig ("Fletcher's Blemish" mit 'klassischem' Aufbau à la Coltrane: Vorstellung eines Themas, das als Sprungbrett für eine freie Kollektivimpro benutzt wird). Was im Vergleich zu früheren "Soft Machine"-Platten komplett fehlt, sind die eigentlich so typischen Wyatt-Vocals. Aber Wyatts Schlagzeugspiel, obschon swingend und treibend, ist mit seiner prinzipiellen Erdigkeit noch das Element, das diese Platte am ehesten noch mit "Rock" in Verbindung bringt. Jedoch war der Schlagzeuger mit der Richtung, die die Band einschlug so unzufrieden, daß er sie kurz darauf verließ, um seine eigene zu gründen: "Matching Mole", deren Name vom französischen "Machine Molle" - 'weiche Maschine'... - abgeleitet ist.
| Anspieltipp(s): |
Teeth, Virtually Part 1 |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2002 |
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Das vierte Album von Soft Machine ist wohl die jazzlastigste Scheibe, die die Gruppe in den 70er Jahren eingespielt hat. Die Musik hat einen sehr "akustischen" Charakter. Ratledge an der Orgel (er spielt meist E-Piano) und Hopper am E-Bass halten sich ziemlich zurück, so dass elektrifizierte und effektverfremdete Klänge - im starken Kontrast zum ein Jahr früher veröffentlichten Album "Third" - in der Minderheit sind. Verschwunden sind damit auch die psychedelisch-minimalistischen Experimente und Robert Wyatts Stimmeinlagen. Sehr seriös und ernst klingt das Ergebnis, meist auch ziemlich brav, von ein paar Freejazz-Ausbrüchen abgesehen.
Bestimmt wird "Fourth" von den Bläsern, vor allem Elton Dean am Sax, aber auch den Gastmusikern mit Posaune, Cornet, Tenorsax, Flöte und Bassklarinette. Dazu kommt als weitere deutliche Jazz-Ingredienz Roy Babbington (von Nucleus) am Kontrabass (zwei Jahre später sollte er Hugh Hopper bei Soft Machine ersetzen). "Fourth" bietet damit einen bläserlastigen, meist eher entspannt dahintreibenden Freejazz, dem nur noch gelegentlich in Rockgefilde gerät. Ganz verzichtet Ratledge natürlich nicht auf die Orgel. Es gibt immer noch die typischen, schleifenden Einlagen, doch sind sie lange nicht mehr so exzessiv und wüst wie noch auf den früheren Alben von Soft Machine. Ähnliches gilt für Hoppers Bass, der nur noch selten knurrt und dröhnend wummert.
Andererseits ist es natürlich schön, dass Soft Machine sich weiterentwickeln, auch wenn es in eine sehr jazzige Richtung geht. Live war die Band zur selben Zeit um einiges aggressiver zu Gange, wie es z.B. die Aufnahmen von "BBC In Concert 1971" belegen. Mit ihrer nächsten Scheibe (und zwei neuen Schlagzeugern) sollte Soft Machine wieder in etwas rockigere Gewässer zurückfinden. Die Bläserübermacht verschwindet, Elton Dean greift ab und zu auch in die Tasten eines E-Piano, und das Ergebnis sollte zwar nicht ihre abenteuerlichste, aber vielleicht ausgewogenste Platte sein (siehe "Fifth").
"Fourth" dagegen ist wohl nur für Proghörer geeignet, die freiern Jazz und Holz- bzw. Blechbläserklänge wirklich schätzen. Die Kompositionen bewegen sich im extremen Randbereich dessen, was man noch als Rock bezeichnen kann. Das macht aber eigentlich nichts, denn interessante Musik wird hier trotzdem geboten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
25.4.2007 |
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