Virtually
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mike Ratledge |
keyboards |
| Hugh Hopper |
bass |
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| Elton Dean |
sax,saxello,electric piano |
| Robert Wyatt |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Facelift
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10:14
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| 2. |
Virtually
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8:17
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| 3. |
Slightly All The Time
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8:12
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| 4. |
Fletcher's Blemish
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5:41
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| 5. |
Neo-Caliban Grides
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9:26
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| 6. |
Out-Bloody-Rageous
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9:59
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| 7. |
Eamonn Andrews
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4:29
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| 8. |
All White
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3:16
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| 9. |
Kings And Queens
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3:37
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| 10. |
Teeth
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9:20
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| 11. |
Pigling Bland
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4:55
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| Gesamtlaufzeit | 77:26 |
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Rezensionen

"Virtually" ist ein von Cuneiform Records wieder ausgegrabener Mitschnitt eines "Soft Machine"-Konzertes für Radio Bremen von 1971. Da es sich um ein Aufnahme explizit für eine Radioübertragung handelt, ist die Aufnahmequalität hervorragend. Die damalige Softs-Besetzung (Dean, Hopper, Ratledge, Wyatt) bietet drei viertel des Albums "Third", praktisch die komplette "Fourth" und sogar ein paar Ausschnitte aus dem damals noch gar nicht erschienenen "Fifth" ("All White", "Pigling Bland"), bei dem Wyatt sich von den Softs schon verabschiedete hatte.
Die Live-Versionen der Stücke klingen allerdings teilweise bedeutend anders als die Aufnahmen auf den Studio-Platten. Da "Soft Machine" hier nur in Viererbesetzung antraten, fehlen z.B. die meisten Parts der anderen Studiomusiker (insbesondere die Bläsersätze), die teilweise auf den Alben vorhanden waren. Und natürlich schreiben "Soft Machine" sowieso Improvisation gross; lange Teile des Albums bestehen aus Elton Deans trötigen Alt-Sax- und Saxello-Soli über der pumpenden, treibenden Rhythmusgruppe. Oder aus Mike Ratledges Ausflügen auf der Bienensummen-Orgel (besser kann ich den Sound einfach gar nicht beschreiben), bei denen dann Dean die E-Piano-Begleitung übernimmt. (Merke: diese Platte ist sicher nichts für Leute, die ausgiebiges Getröte und Gefrickel stört!)
Auf die Dauer ist der Sound tatsächlich relativ gleichförmig, aber dem halten die Musiker nach einem etwas verhaltenen Beginn eine überschäumende Spielfreude entgegen. Die Stücke sind die bekannten Pfeiler dieser jazzigen Phase der weichen Machine, jazzige, fliessend-treibende und kaum rockige Instrumentals, aber mit Haken und Ösen, darin ausgedehnte Soli über Hoppers wiederholenden Bassfiguren. Die Stücke sind wie bei "Soft Machine" live üblich in zwei Sets arrangiert, in denen die einzelnen Nummern übergangslos ineinander fliessen. Und - was ich nicht erwartet hätte - in "Eamonn Andrews" bekommt Wyatt Gelegenheit, ein bisschen mit seiner einzigartigen, leicht quäkigen Stimme und einem Echogerät zu improvisieren; ein schöner Farbtupfer im ansonsten instrumentalen Programm.
Insgesamt eine wirklich schöne Live-Platte, die aber sicher vor allem für "Soft Machine"-Fans von Interesse ist, die allerdings damit hervorragend bedient werden. "Soft Machine"-Einsteiger sollten sich vielleicht lieber an eine der früheren Studio-Platten halten.
| Anspieltipp(s): |
All White |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2002 |
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